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1. Damen - Archiv - Saison 08/09 |
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hintere Reihe (v.l.n.r.): Gianna Castiglione, Joelle Pospiech, Manfred Uhlemann (Verkaufsleiter Fa. Auto Eckey GmbH), Ulrike Zwingmann (Trainerin)
mittlere Reihe: Julia Röchner, Nadja Peters, Jana Kruska
vordere Reihe: Alexandra Friedrich, Lisa Simanzik, Jenny Heisel, Isabelle Zwingmann
vorne liegend: Nadine Sladek
Info: Um auf die Spielerprofile zu gelangen, klicken sie einfach die Mädels an.
Weitere Infos rund um das Team und auch ein Gästebuch gibt’s hier
Verbandsliga: 18. Spieltag - 21.03.2009 - Damen I
SG FdG Herne - TuS Iserlohn II 3 - 0 ( 25:17 25:14 25:12 )
Kurz, knapp, erfolgreich
Einen versöhnlichen Saisonabschluss gab’s am letzten Spieltag. Nach der Pokalniederlage gegen Ligakonkurrent TV Salchendorf, in der sie für ihre Verhältnisse nur eine mäßige Leistung an den Tag legten, merkte man den Zwingmann-Schützlingen an, dass sie was gutmachen wollten und das gelang auf ganzer Linie. Lediglich zu Beginn aller drei Durchgänge konnte die Zweitligareserve aus Iserlohn eine kurzzeitige Führung für sich verbuchen, bevor Herne mit gefälligem Angriffsspiel und guter Abwehrarbeit locker davonzog, ohne sich aus dem Fenster lehnen zu müssen. 17, 14 und zwölf Punkte -wohlgemerkt bei anfänglicher Führung des Gegners- sprechen eine deutliche Sprache und das wieder einmal in weniger als einer Stunde.
Die Bilanz nach 18 Spieltagen fällt insgesamt positiv aus. Der „andere Wind“, den Trainerin Uli Zwingmann nach dem Aufstieg in die Verbandsliga prophezeite, entpuppte sich letztendlich als laues Lüftchen, das hier und da mal etwas auffrischte. Das insgesamt höhere Niveau lässt sich aus Herner Sicht allenfalls daran ablesen, dass sie zwei Spiele abgegeben haben. Angesichts der Gesamtbilanz der letzten vier Jahre von 130:4 Punkten, kann man darüber auch hinwegsehen, zumal es für die beiden Niederlagen auch noch Gründe gab.
Ob es in der Oberliga nun tatsächlich stürmischer wird bleibt abzuwarten, wäre aber für die gleichermaßen unterforderten Spielerinnen wie Fans wünschenswert. Mit dem Detmolder TV hat sich jedenfalls eine ernst zu nehmende Konkurrenz „sicherheitshalber“ bereits nach oben in die Regionalliga verabschiedet. Detmold ist mit nur einer Niederlage Meister geworden und manch einer denkt sehnsüchtig an den Tiebreak-Krimi im WVV-Pokal-Viertelfinale Ende September letzten Jahres zurück. Obgleich Herne unterlag, war es das mit Abstand spannendste Spiel der gesamten Saison. Allerdings ist Detmold auch das beste Beispiel dafür, dass man aus der Vorjahresleistung keine voreiligen Schlüsse ziehen sollte. Ist das Wechselkarussell erst einmal beendet, kann ein zuvor hässliches Entlein durchaus zum stolzen Schwan avancieren. Unter diesem Aspekt könnte die kommende Saison vielleicht doch spannender werden als manch einer erwartet. Hinzu kommt, dass mit dem SCU Lüdinghausen ein weiteres starkes Team in die Oberliga einziehen dürfte.
Ganz gleich, wie sich die neue Liga entwickeln wird, eines kann bereits jetzt konstatiert werden: Die FdG-Teenies werden alles daransetzen, auch in der nächsten Saison wieder oben mitzumischen. Dafür sind sie mittlerweile allgemein bekannt, besser noch gefürchtet. Die Zeiten jedenfalls, in denen sie vom Gegner ob ihrer Größe oder ihres Alters belächelt wurden, dürften wohl endgültig vorbei sein und das liegt sicherlich nicht daran, dass gut die Hälfte des Teams im Jahre 2009 volljährig wird. Und auch Trainerin Zwingmann erhofft oder erwartet „einen Platz unter den ersten drei“. Schau’n mer mal.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Keine Halbherzigkeiten in der Abwehr: Megablock von Jana Kruska und Alex Friedrich
 Keine Kompromisse im Angriff: Isi Zwingmann setzt sich durch
 Zum Schluss noch ein Bonbon von Tim Krickhahn: Die Fitnessinsel erweitert ihr Sponsoren-Engagement. FdG sagt: Herzlichen Dank!
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Verbandsliga: 0. Spieltag - 15.03.2009 - Damen I
TV Salchendorf - SG FdG Herne 3 - 2 ( 25:21 25:23 14:25 22:25 15:11 )
Damen müssen sich im Tiebreak beugen
Äußerst knapp, aber insgesamt verdient hat Ligakonkurrent TV Salchendorf den Titelverteidiger im Viertelfinale des Bezirkspokals aus dem Rennen geworfen. Verdient schon allein deshalb, weil sie einfach mehr Biss zeigten gepaart mit dem unbedingten Willen, den Verbandsligameister wenigstens außerhalb des Ligaspielbetriebes mal zu bezwingen. Dabei hätten die FdG-Girls eigentlich genug gewarnt sein müssen. Der TV Salchendorf hat eine glänzende Rückrunde hingelegt und bis auf die beiden Spiele ohne seine etatmäßige Zuspielerin alles gewonnen. Aber es gibt Tage, da läuft’s halt nicht richtig. Dazu mag eine weitere Erkältungswelle, die über das Team geschwappt ist, ihren Beitrag geleistet haben, war aber sicherlich nicht die einzige Ursache.
Eine weitere war zunächst -das muss unumwunden zugestanden werden- ein bärenstarker Gegner, der phasenweise über sich hinaus wuchs und gleich zu Beginn mit starkem Angriffs- wie Abwehrspiel Akzente setzte. Herne agierte nicht, sondern reagierte nur. Im Spielaufbau zu harmlos, im Abschluss zu zaghaft, in der Blockarbeit nur mäßig und in der Blocksicherung mitunter verschlafen kommt das einer Einladung an den Gegner gleich, die Punkte selbst zu machen und das tat Salchendorf gut und gerne, setzte sich nach anfänglichem Kopf an Kopf Rennen im entscheidenden Moment ab und brachte den ersten Satz damit unter Dach und Fach. Hiernach kam Herne zwar besser ins Spiel, war aber nicht in der Lage eine 9:3 Führung ins Ziel zu bringen. Im Endspurt überholte Salchendorf zum 2:0. Damit allerdings sollte das Spiel noch lange nicht entschieden sein, denn Herne kam zurück. Endlich erwachte der Angriff aus der bis dahin vorhandenen Lethargie und bewies eindrucksvoll seine Gefährlichkeit. Ein deutliches 25:14 war die Folge. Doch auch Salchendorf war in der Lage, noch ein Schüppchen draufzulegen, konnte den vierten Durchgang weitgehend ausgeglichen gestalten, bevor Herne diesmal das bessere Ende für sich verbuchen durfte und der Tiebreak entscheiden musste. Was die Siegerländerinnen da noch an Kräften freisetzen konnten, war schon bemerkenswert. Nicht ein einziger Ball wurde verloren gegeben. Da wurde vom Boden gekratzt, was das Zeug hielt, auf Herner Seite allerdings auch. Symptomatisch eine Rettungsaktion von Libero Nadja Peters. Salchendorf sah den Ball bereits auf dem Boden und hörte auf zu spielen, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Herne baute aus dieser Notsituation heraus noch einen passablen Angriff auf und vollstreckte. Der Siedepunkt war erreicht. Salchendorf ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, konnte insgesamt seine Leistungsreserven besser mobilisieren und Satz und Spiel verdient nach Hause bringen.
Insgesamt wirkte das Team von Ulrike Zwingmann am Ende einer ebenso langen wie erfolgreichen Saison schon etwas ausgebrannt. Allzu oft haben sie in den vergangenen Wochen alles geben müssen und irgendwann ist die Batterie halt leer. Genau dieser Zeitpunkt war nunmehr erreicht. Jetzt gilt es, die Akkus wieder aufzuladen und sich in aller Ruhe auf die U20-DM vorzubereiten, die Mitte Juni im Westerwald stattfinden wird. Und da werden sie wieder alles geben müssen, denn gleich im ersten Gruppenspiel treffen sie dort auf Zweitligist SCU Emlichheim.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |
 Mit der Faust versucht Andrea Gerard (TVS) den Ball ins Herner Feld zu spielen, doch Jana Kruska (FdG) reagiert prompt und wehrt den Angriff ab.
 Augenmaß beweist Gianna Castiglione und trifft die Lücke im Salchendorfer Block.
 Kratzte im Tiebreak noch einen unmöglichen Ball vom Boden: Libero Nadja Peters.
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Verbandsliga: 17. Spieltag - 14.03.2009 - Damen I
SuS Oberaden - SG FdG Herne 0 - 3 ( 21:25 17:25 11:25 )
Glatter Sieg – aber ohne Glanz
Bloß nicht ins Schwitzen kommen. Unter dieses Motto könnte man gut und gerne das vorletzte Saisonspiel stellen. Aber das war irgendwie auch zu erwarten, wenn der Aufsteiger auf den Absteiger trifft und das Ergebnis allenfalls kosmetische Bedeutung hat. Konnte man im Hinspiel noch spannenden und hochklassigen Volleyball erleben, fehlte im Rückspiel auf beiden Seiten der letzte Biss, so dass sich ein äußerst ökonomisches Spiel im Niedertemperaturbereich entwickelte, in dem die Herner Teenies nie ernsthaft gefährdet waren. Entsprechend deutlich fiel daher das Ergebnis mit 3:0 zugunsten von Herne aus.
Der erste Satz begann relativ abwechslungsreich. Nachdem sich Herne zunächst deutlich mit 6 Punkten absetzen konnte um dann – wie schon des Öfteren – einen Gang zurück zu schalten, holte Oberaden durch variable Aufschläge und gelungene Kurzangriffe auf und konnte nach kurzer Zeit ausgleichen. Danach wechselte die Führung fast von Punkt zu Punkt, bis die Herner Mädchen dann zum Ende davonzogen und den Satz für sich entschieden. Das war’s dann eigentlich auch schon. Oberaden leistete hiernach keinen nennenswerten Widerstand mehr. Einzige Ausnahme war vielleicht Linda Falkenhain, die mit durchaus sehenswerten Angriffen noch versuchte, ihr Team aus der Lethargie zu reißen, allerdings ohne Erfolg. Oberaden fügte sich in sein Absteigerschicksal und ließ Herne nach Belieben gewähren. Dementsprechend deutlich konnten die FdG-Girls die Durchgänge zwei und drei auf die Habenseite bringen, womit ein Pflichtspiel im wahrsten Sinne des Wortes nach gerade einmal 55 Minuten sein Ende fand.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Oberadens einziger Lichtblick: Linda Falkenhain
 Sprunggewaltig präsentierte sich Gianna Castiglione
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Verbandsliga: 16. Spieltag - 07.03.2009 - Damen I
SG FdG Herne - TuS Hattingen 3 - 1 ( 26:24 25:17 19:25 25:21 )
Volleyball auf hohem Niveau
Was kaum jemand für möglich gehalten hätte, trat zur Freude der Fans dann doch ein. Das Topspiel des drittletzten Spieltages zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten machte seiner Bezeichnung alle Ehre. Damit war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen, da FdG als Meister unlängst feststeht. Hattingen hingegen wollte seinen Relegationsplatz unbedingt halten und brauchte hierzu beide Punkte. Spielerische Herausforderungen nehmen die FdG-Teenies bekanntermaßen gerne an und so entwickelte sich ein hochklassiges Volleyballspiel, das phasenweise deutlich über Verbandsliganiveau lag.
Ebenso konzentriert wie druckvoll startete Hattingen in die Partie, traf bedauerlicherweise aber auf einen Gegner, der mit Oberligaaufstieg und U20-DM-Qualifikation innerhalb von 14 Tagen jede Menge Selbstbewusstsein tanken konnte und von Beginn an Paroli bot. Sehenswerte Abwehraktionen auf beiden Seiten und daraus resultierende lange Ballwechsel prägten das Bild. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der 20-Punkte-Marke, die Herne dann bei 18 Gegentreffern zuerst erreichte. Doch Hattingen gab nicht auf, glich aus und ging aufgrund eines Schiedsrichter-Blackouts, der eine verschlagene Hattinger Angabe in einen Punkt für den TuS ummünzte, sogar in Führung. Keine Zeit für Empörung. Den FdG-Damen war klar: Wer diesen heiß umkämpften Satz holt, gewinnt das ganze Spiel. Weiterkämpfen war also angesagt und das taten sie auch, um nach einer kurzen Verlängerung den ersten Durchgang auf die Habenseite zu bringen. Coach Zwingmann brachte nunmehr ihre Edelreservisten, ein untrügliches Zeichen dafür, dass auch aus ihrer Sicht mit dem Gewinn des ersten Satzes der Drops gelutscht war. Und auch die zeigten dem TuS, dass Herne nicht gewillt war, nochmals zwei Punkte zu verschenken und machten kurzen Prozess. Der dritte Durchgang ging nach nochmaliger Umstellung zwar an Hattingen, konnte aber nichts mehr daran ändern, dass die Gäste letztlich als Verlierer das Feld verließen, was angesichts der gezeigten Leistung schon ein wenig bitter war.
Noch bitterer dürfte für Hattingen allerdings das Ergebnis aus Meschede gewesen sein. Holzwickede konnte dort 3:1 gewinnen und den TuS damit vom zweiten Platz verdrängen. Möglicherweise wird der Kampf um den begehrten Relegationsplatz damit erst am letzten Spieltag im direkten Vergleich der beiden Konkurrenten entschieden. Von daher hat der Herner Sieg jedenfalls dazu beigetragen, dass es in der Liga doch noch spannend bleibt.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Sauber am Hattinger Block vorbei zirkelt Jenny Heisel das Spielgerät
 Kein Durchkommen: Lisa Zagermann scheitert am Herner Block
 Aus jeder Situation wurde Zählbares gemacht, hier von Isi Zwingmann
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Verbandsliga: 15. Spieltag - 21.02.2009 - Damen I
VV Holzwickede - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:15 25:21 27:25 )
Holzwickede kämpft und siegt verdient
Eine derbe 0-3 Schlappe kassieren und dennoch mit einem Lächeln auf dem Gesicht vom Feld gehen. Das gab’s wohl noch nie, ohne Lächeln schon. Aber auch daran konnte sich spontan niemand erinnern. Und man muss wahrlich weit im Archiv zurückblättern, um festzustellen, dass das mehr als vier Jahre her ist. TB Höntrop II hieß der Gegner damals und auch der Turnbund wird sich gerne an den 28.11.2004 erinnern. Es war nämlich zugleich der letzte Höntroper Sieg gegen Herne.
Was sich da in Holzwickede abspielte, war schon irgendwie irreal, passend zu Karneval halt. Auf der einen Seite FdG, den Meistertitel bereits in der Tasche, minimal motiviert deswegen, und auf der anderen Seite engagierte Holzwickeder, die ihre Chance auf den begehrten Relegationsplatz wahren wollten und so kam es wie es kommen musste. Der VVH glänzte mit starker Annahme und druckvollem Angriffsspiel, dem sich Herne im ersten Satz fast ohne Gegenwehr ergab. Jugend gegen Erfahrung, dieses Duell ging diesmal eindeutig zugunsten der „Seniorinnen“ aus, denn insbesondere die 44jährige (!) Christiane Marr überwand immer wieder den Herner Block, so denn überhaupt einer gestellt war. Erst gegen Ende des zweiten Durchganges sahen die FdG-Teenies etwas besser aus, konnten aber den Satzgewinn von Holzwickede nicht mehr verhindern. Im dritten Satz meldete sich auch der Herner Angriff wieder zurück, scheiterte aber allzu häufig an einer brillanten Feldabwehr. Immerhin gelang es, Holzwickede zumindest soweit unter Druck zu setzen, dass sich beide Teams nunmehr auf Augenhöhe gegenüberstanden. Zu einem Satzgewinn reichte es am Ende zwar doch nicht, wohl aber für ein Lächeln, sicherlich auch als Zeichen der Anerkennung. Denn was Holzwickede da zeigte, war schon Volleyball vom Feinsten.
Zumindest eine Vorgabe haben die Mädels am heutigen Spieltag umgesetzt und die lautete Schonung, bloß kein unnötiges Risiko eingehen. Denn schon am nächsten Wochenende stehen die Westdeutschen Meisterschaften der weiblichen A-Jugend (U20) an und da müssen alle fit sein. Dafür kann man dann auch mal eine 0-3 Klatsche mit einem Lächeln wegstecken.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Wenn's mal nicht gut läuft, dann auch richtig: Im Netz landet dieser Hinterfeldangriff von Jana Kruska
 Leider zu selten konnte Alex Friedrich heute am Block vorbei kommen.
 Viel zu oft konnte dafür Christiane Marr heute für Holzwickede punkten
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Verbandsliga: 0. Spieltag - 15.02.2009 - Damen I
SG FdG Herne - TuS Hattingen 3 - 0 ( 28:26 25:18 25:21 )
Damen erreichen das Viertelfinale
Nach der Absage von RC Sorpesee II hatten die Damen sozusagen ein nachträgliches Freilos und das war gut so. Denn auch im Pokalwettbewerb ging es mit demselben dezimierten wie lädierten Kader ans Netz, zugleich aber auch mit dem Schwung eines frisch gebackenen Oberliga-Aufsteigers. Gegner war Ligakonkurrent TuS Hattingen, der zuvor mit einem 3:1 Erfolg gegen Oberligist VC Schwerte 02 ebenfalls eine gehörige Portion Selbstbewusstsein tanken konnte, und so standen sich zwei fast gleichwertige Gegner gegenüber, aber auch nur fast. Denn am Ende hatte Herne in allen drei Durchgängen die Nase vorn.
Allerdings mussten sie dafür ganz schön kämpfen, insbesondere im ersten Satz, den Sie zunächst dominierten. Dann aber wechselte Hattingen auf die Überholspur und zog an Herne vorbei. Beim eigentlich schon aussichtlosen Stand von 20:23 servierte Hernes Youngster Joelle Pospiech völlig unbeeindruckt vier platzierte Angaben und Herne war wieder im Spiel, um anschließend -wie am Vortag- den Satz mit 28:26 nach Hause zu bringen. Nicht ganz so spannend wurden die beiden folgenden Durchgänge, allerdings aufgrund zahlreicher längerer und packender Ballwechsel durchaus sehenswert und jeweils mit dem besseren Ende für Herne.
Im Viertelfinale treffen die Zwingmann-Schützlinge möglicherweise auf Ligakonkurrent TV Salchendorf oder SuS Oberaden. Bei einem weiteren Sieg stünde dann im Halbfinale mit VfL Telstar Bochum oder TV Werne in jedem Fall ein Regionalligist auf der anderen Netzseite. Viertel- und Halbfinale werden am 15. März ausgespielt.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik |
 Gut in Form präsentierte sich Jenny Heisel in Abwehr und Angriff
 Brachte Herne im ersten Satz wieder ins Spiel zurück: Joelle Pospiech
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Verbandsliga: 14. Spieltag - 14.02.2009 - Damen I
SG FdG Herne - SSV Meschede 3 - 0 ( 28:26 25:14 25:22 )
O-ber-liga, und Herne ist dabei, O-ber-li-i-ga, …
Seit Beginn der Rückrunde steht Trainerin Zwingmann nur ein Kader von maximal acht Spielerinnen zur Verfügung und diesmal war es noch nicht einmal ein Name auf der Verletztenliste, sondern ihre eigene Tochter Isabelle, die sich abmelden musste: Klassenfahrt. Wenn aber was Besonderes ansteht, werden Schmerzen schon mal vergessen. Dann melden sich auch diejenigen zum Dienst, die eigentlich der Schonung bedürfen, und es ging um etwas Besonderes, auch wenn sie das in den vergangenen Jahren schon allzu oft erlebt hatten: Das Projekt Aufstieg. Da will jeder um jeden Preis dabei sein und bislang haben sie immer die erste sich bietende Chance genutzt. Das sollte auch dieses Jahr so sein, obwohl mit dem Tabellenzweiten SSV Meschede der ärgste Verfolger auf der anderen Netzseite stand.
Doch das war ihnen völlig egal. Von Beginn an ließen die FdG-Girls keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch in diesem Jahr die erste Gelegenheit beim Schopfe packen wollten. Wie aus einem Guss spielten die Zwingmann-Schützlinge auf und zugleich einen deutlichen Vorsprung heraus, bevor Meschede bewies, dass sie nicht zu Unrecht auf Platz 2 stehen. Der SSV kämpfte, holte Punkt für Punkt auf und plötzlich hieß es Einstand. Trotz Auszeit von Herne ging es ab dem 22 Punkt gleichauf weiter. Doch auch davon ließen sich die Hernerinnen nicht beeindrucken und machte nach einer weiteren Auszeit beim Stande von 26:26 den Sack zu. Danach gab’s kein Halten mehr. Mit gefälligem Kombinationsvolleyball wurde die kompakte Mescheder Abwehr ausgespielt. Nach nicht einmal 20 Minuten war der zweite Durchgang mit 25:14 Geschichte und auch im dritten Satz ging es so weiter. Zwar schmolz der zeitweilige Sechs-Punkte-Vorsprung letztlich auf drei Zähler zusammen, doch das war nach verwandeltem Matchball bestenfalls noch interessant für den Spielberichtsbogen. Mit Freudentränen in den Augen tanzten die Mädels im Kreis und feierten ihren vierten Aufstieg in Folge. Oberliga: Wir sind da!
Mit diesem Erfolg haben die jungen Damen wieder einmal mehr Vereinsgeschichte geschrieben. Erstmals spielt nunmehr ein FdG-Team in der vierthöchsten Liga Deutschlands. Das mag zwar erwähnenswert erscheinen, ist aber nicht mehr als die Konsequenz der exzellenten Jugendarbeit in den vergangenen Jahren. Dass diese Leistung hingegen von im Schnitt 17-jährigen erbracht wurde, die sich diese Liga mit Ehrgeiz und Entbehrungen aber auch einer gehörigen Portion Spielfreude selbst erarbeitet haben, das nötigt allergrößten Respekt ab. Diese Teenager einerseits zu bändigen, andererseits aber auch zu fordern und damit zu fördern ohne zu überfordern ist das große Verdienst von Trainerin Ulrike Zwingmann, die als ehemalige Bundesligaspielerin nunmehr das an die Kids weitergibt, was sie selbst eine Generation zuvor erfahren durfte. Auch vor dieser Leistung muss man ohne wenn und aber den Hut ziehen.
Die Aufstiegsfeier fand wegen des folgenden Pokalspieltages übrigens ein rasches Ende. Soviel zum Thema Entbehrungen, denn eines wissen die Mädels mittlerweile: Das nächste Spiel ist immer das schwerste.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Freude nach verwandeltem Matchball, ...
 ... über die neuen Einspielshirts, und ...
 ... auch das gehört zum Aufstieg (demnächst zu hören bei 90,8)
Weitere Fotos vom Aufstiegsspiel
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Verbandsliga: 13. Spieltag - 07.02.2009 - Damen I
TV Salchendorf - SG FdG Herne 1 - 3 ( 20:25 16:25 25:15 22:25 )
Geht doch
Mental gut erholt zeigten sich die jungen FdG-Damen nach ihrer ersten Niederlage seit dem 13.03.2005, die sie am letzten Spieltag nach 60 Siegen in Folge eingefahren hatten und auch die lange Anreise nach Salchendorf haben sie gut überstanden. Die Stimmung im Bus war ausgezeichnet und wurde gleich mit aufs Spielfeld genommen. Die körperliche Erholung hingegen ließ zu wünschen übrig, nachdem sich auch Zuspielerin Julia Röchner in die Verletztenliste eingetragen hatte. Im Sinne der Waffengleichheit war das aber völlig o.k., denn auch Salchendorf musste auf seine angestammte Stellspielerin verzichten.
Angesichts der Personalnot ging es mit einer bandagierten Mittelangreiferin Jana Kruska ans Netz und Gianna Castiglione musste für Julia Röchner die Vorlagen liefern. Von Beginn an zeigten die Mädels, dass sie nicht nur die Niederlage abgehakt, sondern auch was gut zu machen hatten. Insbesondere die Blockabwehr gegen die starken Salchendorfer Angreiferinnen trug zu den Start-Ziel-Siegen der ersten beiden Sätze bei. Herne dominierte das Spiel. Umso unerklärlicher dann der Leistungsabfall im dritten Durchgang. Kam da plötzlich die Erinnerung an Gladbeck durch, wo sie die ersten beiden Sätze mit denselben Ergebnissen bereits eingefahren hatten? An der nur marginalen Umstellung von Trainerin Zwingmann konnte es jedenfalls nicht gelegen haben, dass Salchendorf gewaltig ins Spiel kam und den jungen Hernerinnen gerade mal 15 Punkte ließ.
Doch ein zweites Gladbeck wollten die FdG-lerinnen um jeden Preis verhindern, besannen sich auf alte Tugenden, zeigten sich kämpferisch und gingen im vierten Durchgang mit absolutem Siegeswillen gegen den nunmehr bärenstarken Gastgeber an. Hüben wie Drüben des Netzes wurde nicht ein einziger Ball verloren gegeben. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams dem Limit. Kritisch wurde es bei 21 Zählern. Der Gastgeber ging in Führung und war nach einer brillanten Feldabwehr erneut am Zuge. Doch Herne bewies Nervenstärke. Mit einem lehrbuchmäßigen Block wehrten Jana Kruska und Isabelle Zwingmann den Angriff von Salchendorfs starker Linkshänderin Anni Dell zum Ausgleich ab. Hiernach brach das Bollwerk der Siegerländerinnen ein und nach sage und schreibe 28 Minuten fand ein wahrlich packender vierter Satz sein Ende.
Wenngleich diese geschlossene Mannschaftsleistung bereits Entschuldigung genug war für die Arbeitsverweigerung vom vergangenen Spieltag, gab’s als versöhnliche Geste nach verwandeltem Matchball noch eine kleines Präsent für Trainerin Zwingmann von ihrem Team, bevor es dann mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck und in der Erkenntnis, dem Aufstieg wieder einen großen Schritt näher gekommen zu sein, Richtung Heimat ging.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Die Schwachstelle im Salchendorfer Block nutzt Jenny Heisel zum Punktgewinn
 Wir packen das - konzentriert und nervenstark präsentierten sich die Damen in Salchendorf
 Der spielentscheidende Block im 4. Satz von Jana Kruska und Isi Zwingmann zum Ausgleich bei 22 Zählern
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Verbandsliga: 12. Spieltag - 28.01.2009 - Damen I
TV Gladbeck II - SG FdG Herne 3 - 2 ( 20:25 16:25 25:19 25:18 15:9 )
Das Ende einer Serie
Die Regionalligareserve des TV Gladbeck gehörte bereits in der Hinrunde zu denjenigen Teams, die sich fest vorgenommen hatten, die Siegesserie der Herner Damen zu beenden. Optimistisch verkündete Trainer Andreas Packeisen damals, dass sein Team in der Lage sei, jeden in der Liga zu schlagen, fügte zu Beginn der Rückrunde seiner Ansage aber hinzu „bis auf Tabellenführer Herne“. Niemand hätte vor Beginn des Spiels gedacht, dass er sich diese Einschränkung hätte sparen können, zumal die Zweitvertretung des TVG auf einem direkten Abstiegsplatz steht. Mit dem Rücken an der Wand kämpft es sich aber mitunter besser und das bekamen die Zwingmann-Schützlinge zu spüren.
Dabei lief zunächst alles nach Plan. Der erwarteten Gladbecker Jagd auf die beiden dringend benötigten Punkte trotzten die FdG-Girls auch ohne ihre weiterhin angeschlagene Mittelangreiferin Jana Kruska souverän, bauten den Vorsprung im ersten Satz nach und nach auf fünf Punkte aus, im zweiten sogar auf neun. Eine klare Sache also. Doch dann kam sie wieder durch, die Experimentierfreudigkeit von Trainerin Zwingmann, die bereits im Hinspiel dem Gegner einen unverhofften Satzgewinn bescherte. Diesmal lautete der Versuch: Rollentausch. Eigentlich kaum erwähnenswert, zumal Gianna Castiglione bereits mehrfach Julia Röchner auf der Zuspielposition erfolgreich vertreten hatte. Doch diesmal blieb die Vertretene auf dem Feld und das irritierte Zuschauer wie Spielerinnen gleichermaßen. Folge waren zahlreiche Abstimmungsprobleme, die Zuordnung stimmte vorne und hinten nicht mehr. Bewegungslosigkeit statt spielerischer Eleganz. Kleine Ursache, große Wirkung. Gladbeck fand zu seinem Spiel. Als in der Auszeit beim Stande von 5:10 aus Herner Sicht Trainerin Zwingmann am Experiment festhielt, gab’s zudem noch lange Gesichter. Frust machte sich breit und besiegelte den Satzverlust.
Hat man den Gegner erst einmal stark gemacht, ist es immer schwer, das Blatt noch mal zu wenden, zumal offenbar auch das Selbstvertrauen im dritten Durchgang erheblich gelitten hat. Herner Tugenden wie präzise Annahme, schneller Spielaufbau und konsequenter Abschluss wurden nunmehr vom TVG fast lehrbuchmäßig dargeboten. Herne ergab sich im vierten Durchgang nicht unbedingt kampflos, aber mutlos. Hoffnung keimte noch einmal zu Beginn des Tiebreaks auf als die Zwingmann-Crew beim Seitenwechsel noch in Führung lag. Doch Gladbeck wusste genau, dass Herne angezählt war, holte sich die beiden Punkte gegen den Abstieg und beendete damit zugleich auch die Herner Siegesserie von 60 Spielen in Folge.
Eine gute Woche hat Trainerin Zwingmann jetzt Zeit, ihre Schützlinge auf das Auswärtsspiel in Salchendorf vorzubereiten und bis dahin wird es einiges zu besprechen geben, beispielsweise über Disziplin und lange Gesichter auf dem Feld ebenso wie über Entscheidungen an der Linie, Stichwort: „Never change a winning team“. Vielleicht ist der Niederlage ja sogar etwas Positives abzugewinnen, denn die Serie war zugleich auch ein Damoklesschwert. Dass diese irgendwann zu Ende geht, war klar, dass es unnötigerweise in Gladbeck geschehen ist, war ärgerlich, dass die Mannschaft aber ab sofort nicht mehr im Fokus ihrer Konkurrenten steht ist im Hinblick auf den nach wie vor möglichen Aufstieg wahrscheinlich sogar gut.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Im zweiten Satz war die Welt noch in Ordnung: Tadelloser Block von Jenny Heisel und Joelle Pospiech
 Ein Foto mit Seltenheitswert: Zuspielerin Julia Röchner in der Annahme
 Betretenes Schweigen nach dem verlorenen Tiebreak
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Verbandsliga: 11. Spieltag - 17.01.2009 - Damen I
SG FdG Herne - TB Höntrop 3 - 0 ( 25:22 25:19 25:14 )
Sieg Nr. 60
Wer die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung anführt, muss sich eigentlich keine Sorgen machen. Wenn man allerdings bereits 59 Spiele in Folge gewonnen hat, will man die sechzig schon gerne voll machen und so sorgte sich Trainerin Zwingmann doch angesichts der Auslandspraktika von Julia Röchner und Lisa Simanzik. Nur sechs Spielerinnen plus Libero standen ihr damit zur Verfügung und Jana Kruska war immer noch angeschlagen. So wurde kurzerhand ihre große Schwester aus der Zweiten geordert, um wenigsten eine Wechseloption zu haben. Alarmstufe Rot war gleichwohl angesagt, denn mit Julia Röchner fehlte die Zuspielerin und damit zugleich die zentrale Schlüsselfigur im Angriffsaufbau.
Letztlich jedoch war alle Sorge überflüssig. Trotz aller Umstellungen fand Herne recht schnell ins Spiel, konnte sich nach anfänglichem Kopf an Kopf Rennen allmählich absetzen. Lediglich beim Stande von 24:17 mussten die Zuschauer noch einmal tief durchatmen, als Höntrop mit einer großen kämpferischen Leistung fünf Punkte in Folge holte. Doch die FdG-Teenies ließen sich davon nicht beeindrucken, machten den Sack mit 25:22 zu. Davon wiederum zeigte sich der Turnbund unbeeindruckt, nahm den Elan aus der Aufholjagd mit in den zweiten Durchgang und ging zunächst recht deutlich in Führung. Ein paar Handzeichen von Trainerin Zwingmann und ihre Schützlinge waren wieder in der Spur, glichen bei zehn Zählern aus, um dann endgültig davon zu ziehen. Die Luft war raus bei Höntrop und so kam gegen Ende des zweiten Satzes Laura Kruska zu ihrem ersten Verbandsligaeinsatz und steuerte noch den einen oder anderen Punkt zum Satzgewinn bei. Durchgang drei war eigentlich nur noch dazu da, die Lücke im Spielberichtsbogen zu füllen. Herne hatte sich eingeschossen und dominierte das Spiel nach Belieben, Höntrop leistete keine nennenswerte Gegenwehr mehr.
Trainerin Zwingmann zeigte sich nach dem nunmehr 60.sten Sieg in Folge ebenso zufrieden wie erleichtert. Selbst in Notbesetzung ist ihr Team auch in dieser Liga nicht zu schlagen und das ist irgendwie beruhigend und lässt für die kommende Saison hoffen oder sollte man schon sagen: für die Oberliga? Offen ausgesprochen wird’s zwar noch nicht, aber wirklich zweifeln tut auch keiner mehr.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Laura Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Isabelle Zwingmann
weitere Fotos vom Spiel gegen Höntrop
und hier die Spielanalyse aus Höntroper Sicht |
 Gianna Castiglione legte über Kopf und in Vertretung für Julia Röchner gut auf für die ohnehin gut aufgelegte Jenny Heisel, die im Hintergrund Maß nimmt
 Jubel nach dem 3:0 über Höntrop und dem 60. Sieg in Folge
 Wurde natürlich erst nach dem Sieg aus dem Auto geholt, war aber schnell gegessen
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Verbandsliga: 10. Spieltag - 10.01.2009 - Damen I
EVC Massen - SG FdG Herne 0 - 3 ( 21:25 21:25 8:25 )
Mit Hausmannskost zum Sieg
Skifahren und Snowboarden in der Winterpause haben sie alle ohne Blessuren überstanden. Doch nichts ist gefährlicher als Rodeln in den gefürchteten Eriner Bergen bei Castrop-Rauxel. Hier haute es Jana Kruska vom Schlitten und so musste die angestammte Mittelangreiferin nach 58 siegreichen Einsätzen in Folge ihr Team diesmal von der Bank aus unterstützen. Damit fielen zugleich zahlreiche Optionen über Mitte aus, waren letztlich aber auch nicht vonnöten. Ohnehin blieb die Trickkiste diesmal zu. Gesunde Hausmannskost war angesagt und das reichte auch voll und ganz.
Die Lücke im Mittelfeld füllte Isi Zwingmann aus, während Joelle Pospiech und Lisa Simanzik in die hierdurch frei gewordene Außenposition abwechselnd nachrückten. Klar, der Ausfall eines Leistungsträgers und die damit verbundene Umstellung führt selbstverständlich zu anfänglichen Abstimmungsproblemen, was der EVC aber nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte. Bereits im ersten Satz lief Unna ständig einem Rückstand hinterher, während Herne den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Trotz der 21 Gegentreffer war der Satzgewinn zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet. Etwas anders sah es da schon zu Beginn des zweiten Durchgangs aus, als nach einer kleinen Schwächephase Massen mit 8:6 in Führung gehen konnte, sehr zur Freude der EVC-Fans. Die Hoffnungen auf einen Satzgewinn wurden jedoch im Keim erstickt. Ausgleich und Herner Führung folgten auf dem Fuße. Beflügelt von der Erkenntnis, dass man auch gegen FdG in Führung gehen kann, bäumte sich Unna nochmals auf. Am Ende reichte es dann doch wieder nur für 21 Zähler. Das 4:1 für Massen im dritten Satz markierte zugleich einen Wendepunkt in der bis dahin recht ereignislosen Partie. Eine vom Schiedsgericht übersehene und von Unna nicht zugegebene Ballberührung sorgte nicht nur für einen unberechtigten Punkt auf Massener Seite, sondern in weiterer Folge auch noch für eine Ermahnung an Zwingmanns Adresse. Die ging in Ordnung, das Abstreiten der Ballberührung aus Sicht der Mädels aber nicht. Deshalb gab’s zum Schluss noch eine sportliche Antwort auf dem Feld und einige Minuten später waren Satz und Spiel bereits Geschichte.
Da TuS Hattingen erneut patzte, ist der Abstand zum Tabellenzweiten -jetzt SSV Meschede- nunmehr auf acht Punkte angewachsen. Bis zum nächsten Wochenende sollte Jana Kruska allerdings wieder fit sein, denn wegen schulischer Veranstaltungen wird Trainerin Zwingmann auf zwei Spielerinnen ohnehin verzichten müssen. Ein dritter Ausfall wäre wohl kaum zu verkraften, oder doch? Bei den Mädels weiß man das eigentlich nie so genau, zumal am 11. Spieltag der 60. Sieg in Folge eingefahren werden könnte und das sollte eigentlich Motivation genug sein.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Trotz super Fans ...
 ... und großem Einsatz, ...
 ... FdG hatte am Ende immer die bessere Antwort parat.
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Verbandsliga: 9. Spieltag - 13.12.2008 - Damen I
TuS Iserlohn II - SG FdG Herne 0 - 3 ( 19:25 21:25 16:25 )
3:0 im Schongang
Was auf die Zwingmann-Schützlinge zukam, war bis zuletzt ungewiss. Die Zweitligareserve des TuS Iserlohn war eine der wenigen Mannschaften, die sie bislang noch nicht einmal haben spielen sehen. Vom Hörensagen waren lediglich die Aufschlagstärke und daraus resultierende Angabenserien bekannt, weshalb insbesondere Annahmeübungen auf dem Trainingsprogramm standen. Und eines nötigte zudem größten Respekt ab: Iserlohn ist bislang das einzige Team neben Herne, das Hattingen bezwingen konnte.
Doch gegen Herne konnten sie diesen Coup nicht wiederholen. Coach Zwingmann brachte trotz des Trainingsrückstands die wieder genesene Nadja Peters als Libero und damit stand seit längerer Zeit mal wieder die beste Abwehrreihe auf dem Feld, die Herne zu bieten hat. Das behagte den Iserlohnerinnen gar nicht, denn ihre stärkste Waffe war damit wirkungslos geworden. Selbst die harten Aufschläge von Naida Tutic wurden problemlos pariert und zum eigenen Spielaufbau genutzt. Da auch der Herner Block zumeist tadellos stand, bedurfte es keiner großen Kraftanstrengung mehr, das Spiel sicher nach Hause zu bringen. Lediglich in der Mitte des zweiten Satz gab es einen kleinen Durchhänger. 18:10 stand es bereits aus Herner Sicht, als ein an sich routinemäßiger Wechsel für unerwartete Abstimmungsprobleme sorgte in deren Folge Iserlohn den Ausgleich zum 18:18 bejubeln durfte. Doch das war’s dann auch. Mit 25:21 wurde der Sack von den FdG-lerinnen zugemacht. Bereits die Körpersprache der Iserlohnerinnen verriet hiernach, dass sie nicht mehr wirklich an einen Satzgewinn glaubten und Uli Zwingmann konnte das tun, was sie in solchen Situationen am liebsten macht: Durchwechseln ohne jede Gefahr.
„Pflichtaufgabe erfüllt“ kommentierte Trainerin Zwingmann diesmal die Leistung ihres Teams, was im Verhältnis zum Resümee nach dem Spiel gegen Oberaden schon fast wie ein Lob klingt.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Nur selten gelang es Iserlohn, den Herner Block zu überwinden
 Vom Block ins eigene Feld senkt sich der Ball nach dem Angriff von Jana Kruska
 Die Lücke aussuchen kann sich Lisa Simanzik und entscheidet sich für Longline
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Verbandsliga: 8. Spieltag - 29.11.2008 - Damen I
SG FdG Herne - SuS Oberaden 3 - 1 ( 25:17 21:25 25:18 25:12 )
Satzverlust gegen Tabellenschlusslicht
Auf dem Papier war die Sache klar. Wenn der bis dato ungeschlagene Tabellenführer auf das sieglose Schlusslicht trifft sind zwei Punkte in drei Sätzen Pflicht. Doch wie war das noch in der letzten Saison? Zwei von insgesamt vier abgegebenen Sätzen gingen an den späteren Absteiger Hörde. Von daher war Trainerin Zwingmann gut beraten, ihre Mädels auf diese Begegnung genauso einzustellen wie auf jede andere auch, zumal die Gäste im Vorfeld eine gehörige Portion Zweckoptimismus an den Tag legten und den favorisierten Gastgeber vor heimischem Publikum eher unter Druck sahen als sich selbst. Leider war es nicht so, denn dann wäre das Ergebnis sicherlich noch eindeutiger ausgefallen und der völlig überflüssige Satzverlust vermieden worden.
Zudem musste das Herner Team einige Veränderungen verkraften. Für die erkrankte Nadja Peters musste Gianna Castiglione die Aufgabe des Liberos übernehmen. Infolgedessen rückte Joelle Pospiech in die Diagonalposition nach. Eigentlich alles kein Problem, doch bereits im ersten Satz war zu merken, dass die Mädels mit den Gedanken woanders waren. Unspektakulär und leidenschaftslos wurde der erste Satz eingefahren und von den 17 Gegenpunkten gingen sage und schreibe elf auf die Position „vermeidbare Eigenfehler“ und dieses Konto wurde im zweiten Durchgang noch kräftig aufgefüllt. Von Beginn an lief das Team einem Rückstand hinterher und Punktgewinne durch gefällige Kombinationen wurden im nächsten Moment durch eigene Unkonzentriertheiten wieder egalisiert. Selbst der erwartete Schlussspurt blieb aus und ließ Oberaden über einen unerwarteten Satzgewinn jubeln. Ein 1:7 im dritten Durchgang deutete schon auf ein Desaster hin. Zwingmanns Blicke vom Spielfeldrand sprachen Bände, veranlasste ihre Spielerinnen aber endlich, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. 10:7 stand es kurze Zeit später und damit war die außerplanmäßige Auszeit auch beendet. Dem 25:18 folgte ein deutliches 25:12 im vierten Satz und ein insgesamt mäßiges Spiel fand damit sein Ende.
„Das war nichts“ resümierte Coach Zwingmann auch 10 Minuten nach Spielende noch sichtlich angefressen angesichts der gezeigten Leistung ihrer Schützlinge. Allerdings ist der Anspruch von Ulrike Zwingmann bekanntermaßen sehr hoch und dabei gerät dann schon mal in Vergessenheit, dass ihr Team von einer Niederlage ganz weit entfernt war. Und eines sollte die Trainerin auch nicht vergessen: Ein gutes Pferd springt halt nicht höher als es muss.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Und hier die Lottozahlen vom Wochenende
 Wieder einmal mehr mit Biss und gutem Auge: Jana Kruska
 Ungewohntens Bild: Gianna Castiglione im blauen Trikot
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Verbandsliga: 7. Spieltag - 23.11.2008 - Damen I
TuS Hattingen - SG FdG Herne 1 - 3 ( 11:25 18:25 25:21 23:25 )
Herbstmeister
In der Topbegegnung des siebten Spieltages musste der bislang ungeschlagene Tabellenführer heute beim TuS Hattingen antreten. Dass dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein Spitzenspiel auf dem Plan stand, machte bereits ein Blick in die Tabelle deutlich. Während die Konkurrenz mindestens schon dreimal patzte, verbuchte der Gastgeber bislang nur zwei Minuspunkte auf seinem Konto. Eine Niederlage von Herne hätte aufgrund des Satzverhältnisses zwar nichts am Tabellenstand geändert, jedoch wäre Hattingen auf Tuchfühlung geblieben und das als mit Abstand einziger Verfolger.
Zu Beginn sah es allerdings nicht gerade nach einem Sieg für Hattingen aus. Den jungen FdG-lerinnen gelang einfach alles und Hattingen hatte nichts entgegenzusetzen. Trainerin Zwingmann konnte nach Belieben durchwechseln, ohne auch nur in die Nähe eines Satzverlustes zu geraten. Doch bereits zum Ende des zweiten Durchganges deutete sich an, das Hattingen mehr drauf hat, als bis dahin gezeigt und ab dem dritten Durchgang wurde es dann richtig spannend. Hattingen spielte sich in einen Rausch und ging gleich mehrmals in Führung. Herne hielt dagegen, konnte sich aber nicht absetzen. Erfrischender Kombinationsvolleyball auf beiden Seiten begeisterte die Fans hüben wie drüben und bis zum 20:20 war alles offen. Dann aber gelang dem TuS der Durchbruch und nach dem Satzgewinn machten die über 100 Hattinger Fans die Halle zu einem Hexenkessel. Zwei unverständliche Entscheidungen des Schiedsgerichts gleich zu Beginn des vierten Satzes sorgten bei den Hernerinnen zum einen für Verdruss, zum anderen aber auch für zusätzliches Adrenalin, um wieder in die Spur zu kommen. Erst in der zweiten Auszeit beim Stande 9:16 vermochte Hattingens Coach sein Team nochmals wachzurütteln. Punkt für Punkt wurde aufgeholt, doch am Ende reichte es dann doch nicht ganz, einen Tiebreak zu erzwingen.
Mit dem Sieg gegen Hattingen haben die FdG-Damen zugleich die Herbstmeisterschaft zwei Spieltage vor Schluss der Hinrunde vorzeitig eingefahren.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |
 Großer Kampf ...
 ... auf beiden Seiten des Netzes.
 Am Ende durfte Herne jubeln.
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Verbandsliga: 6. Spieltag – 15.11.2008 – Damen I
SG FdG Herne – VV Holzwickede 3–0 (25:19, 25:20, 25:11)
Sieg Nr. 55 – Volleyball par excellence
Schon beim letzten Spiel gegen Meschede deutete sich ein Problem an: die Krankenliste. Bis zum Mittwochstraining war der Kader auf vier geschrumpft und am Donnerstag meldeten sich gar nur drei Spielerinnen zum Training. Coach Zwingmann, die sich in solchen Notsituationen auch mal selbst ein Trikot überstreift, fiel aufgrund ihrer Teilnahme bei der Senioren-DM als Option ebenfalls aus. Keine guten Voraussetzungen also, um gegen den Tabellendritten zu bestehen. Doch vom Notfallplan, den Kader mit Spielerinnen aus der dritten Mannschaft aufzufüllen, musste Interimscoach Susanne Kruska dann doch keinen Gebrauch machen. Neun Spielerinnen meldeten sich überwiegend genesen zum Dienst am Ball und erledigten ihren Job bestens.
Selbst vom Trainingsrückstand war nichts zu spüren. Zwar gerieten die Herner Damen zunächst mit 0:4 ins Hintertreffen, konterten jedoch auf dem Fuße mit einer Aufholjagd und glichen bereits bei sieben Zählern wieder aus. Obwohl Holzwickede sich als kompaktes Team mit starkem Angriff präsentierte, war es ihnen nicht vergönnt, am Satzgewinn auch nur zu schnuppern. Die FdG-lerinnen hielten mit erstklassiger Blockarbeit respektive Feldabwehr dagegen. Nachdem Zuspielerin Julia Röchner realisiert hatte, dass ausnahmslos alle Angreiferinnen heute in Topform waren, zückte sie einen Joker nach dem anderen und setzte den Herner Angriff damit so gut in Szene, dass dieser immer wieder den gegnerischen Block ausspielen konnte und bei Gelegenheit machte sie den Punkt halt selbst, indem sie das Spielgerät einfach in die Lücke des Holzwickeder Areals legte. Mit einer Auszeit beim Stande von 20:11 aus Herner Sicht versuchte der VVH noch zu retten was zu retten ist, doch bis auf eine Abstandskorrektur war am Ergebnis nichts mehr zu ändern. Mit 25:19 wurde der Sack von Herne zugemacht.
„Hoffentlich haben sich die Mädels nicht verausgabt“ dachte so mancher im Publikum angesichts der starken Vorstellung im ersten Durchgang, doch die Sorge war völlig unbegründet. Nahtlos knüpften sie nach dem Seitenwechsel an die Leistung des ersten Satzes an, brachten den zweiten sogar mit einem Start-Ziel-Sieg nach Hause und es sollte es noch dicker kommen für Holzwickede. Die bis dahin ohnehin unterforderte Interimstrainerin griff im dritten Durchgang gar nicht mehr ein, ließ der Spielfreude der Mädels freien Lauf. Diese Einladung nahm insbesondere Stellspielerin Julia Röchner gerne an und sorgte zunächst mit Fingerspitzengefühl und einer daraus resultierenden Serie von acht wahrlich „zelebrierten“ Angaben für den nötigen Abstand, um sodann die Trickkiste ganz zu öffnen. Was da raus kam waren schon keine Tricks mehr, das grenzte an Zauberei. Mit bislang nie gesehenen, an Pfiffigkeit und Temporeichtum kaum zu überbieten Angriffskombinationen wurde nicht nur Holzwickede, sondern auch der Zuschauer schwindelig gespielt. Da war jeder Spielzug ein Genuss, jeder irgendwie anders, aber jeder für sich genial und so vermutlich in keinem Lehrbuch zu finden. Aus Holzwickeder Sicht mögen elf Zähler wenig erscheinen, doch sollte sich der VVH darüber nicht grämen. Gegen einen solchen Lauf der Hernerinnen überhaupt ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen, das war schon eine Leistung für sich.
Fazit: Mit dieser Volleyballdemonstration par excellence haben die jungen FdG-lerinnen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie auch diese Liga dominieren und seit nunmehr 55 Meisterschaftsspielen ungeschlagen sind. Jetzt gilt es, die letzten Zipperlein auszukurieren, denn am nächsten Spieltag geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten TuS Hattingen und das wir sicherlich kein Sonntagsausflug.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |

In Topform präsentierte sich nicht nur Jenny Heisel, sondern auch …

… Alex Friedrich und …

… Isi Zwingmann und alle die, die heute mal nicht auf einem Foto zu sehen sind. Dieser Sieg war eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung.
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Verbandsliga: 5. Spieltag – 09.11.2008 – Damen I
SSV Meschede - SG FdG Herne 1–3 (17:25, 25:23, 21:25, 14:25)
Kein Sonntagsausflug
Viel frische Luft macht ja bekanntlich müde und im Sauerland gibt’s ganz schön viel davon. Vielleicht lag’s ja daran, dass die Herner Mädels den ersten Satz glattweg verschlafen haben. Andererseits gehört auch Bewegung dazu, aber die blieb aus. Viel zu statisch agierte das Team von Uli Zwingmann und zahlreiche Abstimmungsprobleme taten ihr übriges dazu, dass es im ersten Satz einfach nicht rund laufen wollte. Aus Herner Sicht kann das Résumé nur lauten: Schwamm drüber und schnell vergessen. Nicht so aus Mescheder Sicht. Die malten sich im Vorfeld bereits Chancen aus, gestützt auf das Prinzip Hoffnung: „Irgendwann geht jede Serie mal zu Ende“. Dementsprechend respektlos spielten sie auf und brachten den ersten Satz angesichts der von Herne gezeigten Leistungen auch in der Höhe verdient nach Hause.
Trainerin Zwingmann mahnte beim Seitenwechsel mehr Konzentration an und verlangte „nur noch drei weitere Sätze“. Doch das war gegen nunmehr euphorisierte Sauerländerinnen nicht gerade einfach, zumal die Mädels erstmals seit Jahren aus einem Rückstand heraus spielen mussten und das gegen eine Mannschaft, die mit variablem Angriffspiel und einer immens starken Feldabwehr Akzente setzte. Letztere kratzte nämlich unermüdlich auch noch diejenigen Bälle vom Boden, die von Herne schon bejubelt wurden und so schmolz der recht schnell heraus gespielte 13:6 Vorsprung Punkt für Punkt wieder dahin. Mit zwei taktischen Auszeiten bei 23:20 und 23:22 aus Herner Sicht konnte Ulrike Zwingmann letztlich jedoch das Aufbäumen der Sauerländerinnen stoppen: Ausgleich, wenn auch äußerst knapp.
Dass der Einstand etwas glücklich war, sahen auch die SSV-Damen so. Den ersten Satz deutlich gewonnen, den zweiten nur denkbar knapp verloren, da war noch was drin und sie kämpften, konnten Mitte des dritten Durchgangs sogar in Führung gehen und diese bis zum 20:17 ausbauen. Trainerin Zwingmann stellte ihr Team in der dringend notwendig gewordenen Auszeit neu ein und die Mädels setzten es um, ließen nur noch einen weiteren Punkt auf Sauerländer Seite zu und brachten den Satz auf die Habenseite. Damit war zugleich auch der Widerstand endgültig gebrochen. Herne behielt im entscheidenden vierten Durchgang von Beginn an die Oberhand und fuhr ab da ungefährdet den 54. Sieg in Folge ein.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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Heiße Duelle der beiden „10er“ am Netz: Jana Kruska vs. Karin Schürmann

Lisa Kettler trifft die Lücke im Herner Block

Im letzten Moment zieht Gianna Castiglione die Arme zurück: Aus.
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Verbandsliga: 4. Spieltag – 25.10.2008 – Damen I
SG FdG Herne – TV Salchendorf 3–0 (25:21, 25:21, 25:20)
Überraschend deutlich konnten sich die FdG-Damen gegen Oberliga-Absteiger TV Salchendorf durchsetzen, obwohl die Vorzeichen eher auf ein äußerst knappes Rennen mit möglicherweise dem ersten Tiebreak seit Jahren hindeuteten. Schon die große räumliche Entfernung vereitelte bislang ein direktes Zusammentreffen beider Teams in einem Wettbewerb und als einziger indirekter Vergleich stand das nahezu identische Ergebnis gegen TV Gladbeck II zur Verfügung.
Nach den ersten Ballwechseln sah es dann auch tatsächlich nach einem großen Kampf aus, denn Salchendorf war natürlich bemüht, den Gegner von Beginn an zu beeindrucken und möglichst schnell eine Führung herauszuspielen. Doch die Zwingmann-Schützlinge ließen sich nicht beeindrucken, waren darauf eingestellt, dem erwarteten Ansturm nicht nachzugeben und zogen nach dem Ausgleich bei 4 Zählern auch schnell auf 13:5 davon. Linkshänderin Dell brachte Salchendorf mit einer Serie von harten und platzierten Sprungangaben jedoch wieder ins Spiel zurück und bis zur 20-Punkte-Marke war von da an alles wieder völlig offen. Erst im Schlussspurt gelang es den Hernerinnen, ihre Gegner endgültig zu bändigen und ihnen den ersten Satz abzunehmen.
Da die Feldabwehr gegen die schnellen Bälle der Süd-Siegerländerinnen ohnehin kaum eine Chance hatte, reagierte Ulrike Zwingmann und ließ Gianna Castiglione im zweiten Durchgang zugunsten eines stärkeren Blocks auf der Bank. Das kostete in der Annahme sicherlich den einen oder anderen Punkt, zahlte sich per Saldo aber aus. Bis zum 11:11 konnte Salchendorf das Spiel zwar noch ausgeglichen gestalten, dann zog Herne aber davon und es blieb genügend Raum für die Trainerin, hier und da noch ein wenig zu experimentieren.
Wer nunmehr im dritten Durchgang ein Aufbäumen von Salchendorf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Kampfgeist und Einsatzwille waren nur noch rudimentär vorhanden und beschränkten sich zudem auf einige wenige Spielerinnen. Symptomatisch war ein noch vom Boden gekratzter Ball, der ohne weiteres noch hätte gespielt werden können. Doch fünf Spielerinen standen herum und sahen tatenlos zu. So hatte Herne ein leichtes Spiel. 9:2 hieß es bereits nach kurzer Zeit. Zwar kam Salchendorf im weiteren Verlauf noch mal etwas näher ran, doch half das alles nichts mehr. Trainerin Zwingmann konnte nach Belieben durchwechseln und Herne brachte dennoch völlig ungefährdet den dritten Satz und damit zugleich das 53. Spiel in Folge auf die Habenseite.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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Mit voller Wucht „durchschlägt“ Jana Kruska den Salchendorfer Block

Auszeit mit neuem Maskottchen „Paul Jumper“, gestiftet vom Sponsor Auto Eckey

neue Trainingsanzüge als „Siegprämie“, gestiftet vom Sponsor … (s. Foto)
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Verbandsliga: 3. Spieltag – 18.10.2008 – Damen I
SG FdG Herne – TV Gladbeck II 3–1 (25:18, 25:16, 24:26, 25:22)
Damen geben den ersten Satz ab
Die Liste derjenigen, die die Siegesserie der FdG-Damen schon beenden wollten, ist ellenlang. Selten aber hat sich ein Team so gut auf die Begegnung mit Herne vorbereitet wie die Regionalligareserve des TV Gladbeck. Schon im Rahmen der Saisonvorbereitung wie auch im Pokal-Viertelfinale Ende September wurden Spielbeobachter gesichtet, die sich eifrig Notizen machten und auch in der Herbstpause wurde fleißig trainiert, obwohl die Serie an sich schon „Motivation genug“ ist, so Trainer Andreas Packeisen. Alles in allem sah er „gute Chancen“ für sein Team, nicht ganz zu unrecht.
Urlaub, Chillen und zum Abschluss noch eine gemeinsame Party bis weit in den Morgen des dritten Spieltages hinein, so haben sich die FdG-Girls auf das Spiel vorbereitet und dennoch gegen den hoch motivierten Gegner zumindest in den ersten beiden Sätzen klar gemacht, warum sie oben in der Tabelle stehen. Nach nicht einmal 40 Minuten stand es bereits 2:0 für den Tabellenführer, ohne dass Gladbeck auch nur ansatzweise an einem Satzgewinn schnuppern durfte. Insbesondere Jana Kruska zeigte sich in Topform, schlug auf alles, was ihr vor die Hand kam oder legte das Spielgerät geschickt in die Lücke der Gladbecker Abwehr, ebenso wie Isabelle Zwingmann über die linke Seite.
Der Experimentierfreudigkeit von Trainerin Zwingmann war es zu verdanken, dass es noch mal spannend werden sollte, denn die ließ im dritten Durchgang zunächst Gianna Castiglione auf der Bank, um sodann auch noch Alex Friedrich vom Feld zu holen und das bei einem Stand von 3:6 aus Herner Sicht. Zeit für die Ergänzungsspieler also, sich zu behaupten und die kämpften bis zum Umfallen, arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und konnten bei 14 Zählern ausgleichen. Doch die Damen aus Gladbeck wurden immer stärker, zeigten, dass sie mehr drauf haben, als die ersten beiden Sätze vermuten ließen. Mit sehenswerten Schnellangriffen zogen sie auf 19:15 davon und Trainerin Zwingmann reagierte, brachte Gianna Castiglione und der erneute Ausgleich bei 20 Zählern war die Folge. Doch Gladbeck witterte seine Chance, blieb dran und holte in der Verlängerung den Satz, wenn auch aufgrund einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsgerichts. Auch so was gehört ja irgendwie dazu, kann bei einem Satzball aber mitunter Spiel entscheidend sein.
So schlimm kam es dann aber doch nicht, allerdings konnte Gladbeck -durch den Satzgewinn beflügelt- den vierten Durchgang bis zum Schluss völlig offen halten. Herne zog zwar zunächst mit 9:5 davon, doch diesmal waren es die Gladbeckerinnen, die sich wieder herankämpften und teilweise sogar einen Zweipunktevorsprung herausspielten. Beim Stande von 21:22 aus Herner Sicht hatte dann Isabelle Zwingmann Aufschlag, die mit ihren platzierten Angaben Gladbeck nicht mehr zum Zuge kommen ließ und damit Satz und Spiel nach Hause brachte. Das war auch gut so, denn ob das Team angesichts der viel zu kurzen Nacht einen Tiebreak erfolgreich überstanden hätte, sollte besser nicht gefragt werden.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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Superblock von Lisa Simanzik

„Hab’ ich“: Jana Kruska in der Feldabwehr
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Besorgte Leser haben bereits angerufen und gefragt, ob die Siegesserie aufgrund des verlorenen Viertelfinales im Pokal jetzt beendet sei. Die Antwort lautet: Nein! Gezählt werden nur Meisterschaftsspiele. Der Grund, warum im Bericht vom 3. Spieltag die Anzahl der Siege nicht genannt wurde ist ein anderer. Zum 40. Sieg vor knapp einem Jahr hat Trainerin Uli Zwingmann ein T-Shirt mit der Aufschrift bekommen "Mein Team hat 40 Ligaspiele in Folge gewonnen und will noch mehr, nämlich mindestens soviele Siege, wie ich in Jahren alt bin - Das wird 'ne Serie!" Es entspricht dem ausdücklichen Wunsch der Trainerin, ihr Alter nicht zu nennen und diesen Wunsch respektieren wir natürlich, weshalb wir nach dem 51. Sieg aufgehört haben und erst beim 53. Spiel weiterzählen bzw. über das Ende einer Serie berichten werden, letzteres natürlich nur äußerst ungern :-)
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Verbandsliga: 2. Spieltag – 20.09.2008 – Damen I
TB Höntrop – SG FdG Herne 0-3 (22:25, 16:25, 22:25)
Déjà-vu-Erlebnis für Höntrop
Gegen einen altbekannten Gegner ging es für die Zwingmann-Truppe am 2. Spieltag. Bereits in der vergangenen Saison war TB Höntrop der ärgste Verfolger, hatte aber immer das Nachsehen, auch im Pokal. Dennoch schafften sie über die Relegation den Sprung in die Verbandsliga und das Team aus Wattenscheid hatte sich diesmal was vorgenommen.
Hochkonzentriert ging Höntrop in den ersten Satz, erspielte sich binnen kürzester Zeit einen 5-Punkte Vorsprung, während Herne geradewegs verschlafen wirkte. Offenbar hatten sie den TBH unterschätzt. Dankenswerter Weise brauchten die Mädels aber nicht allzu viel Zeit für die Feststellung, dass Höntrop mental und leistungsmäßig zugelegt hatte und die Aufholjagd begann. Nach dem Einstand bei 16 Punkten folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem die FdG-Girls immer die Nasenspitze vorne hatten, während Höntrop regelmäßig den Ausgleich erzwang. Beim Stande von 21:20 für Herne reagierte Trainerin Zwingmann mit der ersten taktischen Auswechslung seit langem. Gianna Castiglione, die staubedingt etwas verspätet eintraf, wurde zur Verstärkung der Abwehr eingewechselt und der Sack wurde zugemacht.
In dieser Situation hätte vermutlich jeder Trainer mit der Formation weitergespielt, die den ersten Satz nach Hause gebracht hatte, nicht aber Ulrike Zwingmann. Die ließ nämlich erneut Gianna Castiglione auf der Bank und gab der Starting-Six eine zweite Chance, die diese nicht nur nutzte, sondern mit einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg im zweiten Durchgang honorierte. Beim Stande von 21:13 kam Gianna zwar wieder rein, aber nicht aus taktischen Gründen, sondern um den Ernstfall zu proben und ernst wird es immer, wenn die etatmäßige Zuspielerin ausfällt. Also durfte diesmal Julia Röchner bis zum Beginn des dritten Satzes etwas verschnaufen.
Wenn Trainerin Zwingmann schon mal anfängt zu experimentieren, dann auch richtig und so ließ sie im dritten Durchgang mit Alex Friedrich die wohl stärkste Außenangreiferin zunächst auf der Bank. Das wiederum brachte Höntrop zurück ins Spiel. Folglich hatte der TBH die Nase vorn, jedenfalls bis zum Ausgleich bei 15 Zählern. Dann konnte sich Herne absetzen. Doch Ulrike Zwingmann experimentierte weiter, brachte beim Stande von 23:19 Alex Friedrich für Jenny Heisel über Mitte und die Zuschauer damit an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Doch auch dieser Test gelang. 3:0 hieß es kurze Zeit später und Höntrop hatte sein -wohl auch erwartetes- Déjà-vu-Erlebnis und -Ergebnis.
Fazit: Seit längerer Zeit mal wieder ein zumindest phasenweise spannendes Spiel verbunden mit der erfreulichen Erkenntnis, dass die Mannschaft in jeder nur denkbaren Aufstellung kaum zu bezwingen ist. Ach ja – nicht zu vergessen: Der 51. Sieg in Folge war es außerdem.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |

wirkt zart – schlägt hart: Joelle Pospiech, Jahrgang 1993, Neuzugang aus Herten, verstärkt das Team auf der Außen- und Diagonalposition

in Abwehr und Angriff gleichermaßen spitze: Jana Kruska

kein Ball wurde verloren gegeben: Hechtbagger von Julia Röchner
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Verbandsliga: 1. Spieltag – 13.09.08 – Damen I
SG FdG Herne - EVC Massen 3-0 (25:15, 25:20, 25:19)
Damen gelingt 50. Sieg in Folge
Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in allen drei Durchgängen setzten die FdG-Mädels wieder einmal mehr eine Duftmarke in der neuen Liga und gewannen damit zugleich ihr 50. Meisterschaftsspiel in Folge. Von Beginn an merkte man ihnen an: Dieses Spiel wollten sie einfach gewinnen, egal wer auf der anderen Netzseite steht.
Dementsprechend konzentriert gingen sie in den ersten Satz. Dass eine gehörige Portion Nervosität mitspielte, war allenfalls an der ungewohnt hohen Eigenfehlerquote zu erkennen, die sie jedoch mit Kampfgeist zu kompensieren vermochten. Insbesondere Jana Kruska forderte unermüdlich den Ball, bekam ihn auch und haute rein, was das Zeug hielt. Nach dem ersten Satz gab Trainerin Zwingmann Entwarnung, wechselte durch, ein deutliches Zeichen an alle Spielerinnen, dass sie dieses Match nicht mehr verlieren können. Die Nervosität legte sich, Nachlässigkeiten schlichen sich dafür ein und dennoch war das Team in jeder Phase des zweiten und dritten Satzes in der Lage, den Gegner auf Abstand zu halten. So sehr sich die Damen aus Unna auch mühten, nicht ein einziges Mal gelang es ihnen, in Führung zu gehen. Herne behielt bis zum Schluss souverän die Oberhand und fuhr damit den 50. Sieg in Folge ungefährdet ein.
Nach dem erlösenden Matchball ließen die Mädels ihren Emotionen freien Lauf. Freudenschreie, Freudentänze, Freudentränen, alles war dabei. 50 Siege in Folge, das ist schon eine Hausnummer und dieser Leistung zollten sogar die Damen der deutschen Nationalmannschaft Respekt. Als sie fragten, für wen sie denn in der Vorwoche einen Ball signierten, war das Nationalteam über die Antwort doch mehr als verblüfft und meinte, dass da ein Ball alleine wohl nicht ausreichen würde. Kurzerhand gab's noch einen ebenfalls signierten Wimpel dazu und der hängt jetzt -mangels gesicherter Vitrine in der Spielhalle- gerahmt bei Trainerin Ulrike Zwingmann, vermutlich wohl länger.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
Fotostrecke: Sieg Nr. 50
Fotostrecke: Paddeltour |

netter Trick: Jana Kruska und Isi Zwingmann täuschen an, Jenny Heisel vollstreckt

Mit Auge und absolutem Siegeswillen heute am Ball: Jana Kruska

Die "Goldjubilare" mit Ball und Wimpel von der Nationalmannschaft
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Neun Spiele – Neun Siege
Die Saisonvorbereitung ist -erfolgreich- abgeschlossen. Die neuen Trikots sind -endlich mal rechtzeitig- da. Die Spiele mögen -hoffentlich bald- beginnen. So könnte man kurz Situation und Stimmung in der Mannschaft zusammenfassen.
Nach dem Fototermin beim Trikotsponsor Auto Eckey GmbH standen für das Team noch zwei Tests an. Test Nr. 1: Passt eine komplette Volleyballmannschaft in einen Nissan Tiida? Antwort: Ja, wenn das Fahrzeug ein Schiebedach hat (s. Foto). Test Nr. 2: Können wir auch unser letztes Vorbereitungsspiel gewinnen? Antwort: auch ja. Insgesamt neun Freundschaftsspiele gegen Landes-, Verbands- und Oberligateams haben die Damen in den vergangenen Wochen absolviert und dabei gerade mal zwei Sätze abgegeben. Das lässt für die kommende Verbandsligasaison hoffen.
Los geht’s am 13.09.2008 um 16.00 Uhr in eigener Halle gegen den EVC Massen. Am 20.09.2008 steht dann auswärts Mitaufsteiger TB Höntrop auf dem Plan und am 28.09.2008 geht’s wiederum zu Hause mit dem WVV-Pokal-Viertelfinale weiter. Gegner ist der Detmolder TV. Von dieser Stelle aus wünschen wir viel Spaß und Erfolg! |
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