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1. Damen |
Saison 2010/11 |
Regionalliga |
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Uli Walkenhorst (Trainer)
hintere Reihe: Julia Röchner, Jana Kruska, Gianna Castiglione, Sarah Polfuß
mittlere Reihe: Monika Bando, Isi Zwingmann, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jenny Heisel
vordere Reihe: Svenja Börding, Nadja Peters, Joelle Pospiech
Regionalliga: 22. Spieltag - 09.04.2011 - Damen I
SG FdG Herne - TV Gladbeck Giants 2 - 3 ( 25:22 16:25 21:25 27:25 12:15 )
Versöhnlicher Abschluss ohne Sahnehäubchen
Im Prinzip ging es um nichts mehr. Gladbeck lief bereits mit „Regionalliga-Meister-2011“-Shirts auf und die FdG-Damen konnten nicht wirklich glauben, dass Leverkusen in Bochum dem VfL Telstar noch ein Bein stellen kann. Für beide Teams ging es von daher nur noch darum, einen gelungenen Saisonabschluss zu erzielen, im Prinzip, wie gesagt.
Gladbecks Trainer Zaleski erwartete dabei einen klaren Dreisatzsieg wie im Hinspiel. Doch damit war Herne vor eigenem Publikum nun gar nicht einverstanden und leistete heftigen Widerstand. Beim 10:9 erstmals in Führung, konnten die FdG-Damen sogar am Ende den ersten Satz für sich verbuchen. Allein das war schon ein Achtungserfolg.
Die Pause nutzte Gladbecks Coach, seine Damen wachzurütteln. Von da ab gefielen die Giants mit zahlreichen direkten Blockpunkten, bei denen auch eine Blocksicherung, wenn sie denn da gewesen wäre, keine Chance gehabt hätte. Denn Rest besorgte Anna Marschollek mit hammerharten Angaben in Serie fast im Alleingang. 16 Punkte für Herne, Satzausgleich.
Auch im dritten Durchgang sah es zunächst so aus, als seien die Damen mit dem unerwarteten Gewinn des ersten Satzes bereits zufrieden. 8:16 lautete die Zwischenbilanz aus Herner Sicht. Doch dann waren sie wieder da, kamen bis auf 19:21 heran, bevor die Giants den Sack zumachen konnten.
Den Schwung der Aufholjagd nahm Herne mit in den vierten Durchgang und hielt bis zum achten Zähler zunächst auch gut mit, bevor sich Gladbeck auf 13:9 absetzen konnte. Als der Hallensprecher jedoch verkündete, dass Leverkusen in Bochum führte, ging die Post richtig ab. Ein offener Schlagabtausch mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten war die Folge. Herne holte Punkt für Punkt auf und zwang die Giants nicht nur in die Verlängerung, sondern auch in den Tiebreak.
Der ging zwar mit 12:15 verloren, doch das war am Ende egal. Auch Bochum hatte sich nach einem 0-2 Rückstand ins Spiel zurückgekämpft und im Tiebreak Leverkusen bezwungen. Selbst ein Sieg hätte also die Relegation nicht verhindert.
So muss Herne nun am 06.05.2011 nach Borken-Hoxfeld zum ersten Relegationsspiel und der Detmolder TV am 08.05.2011 nach Herne. Spielbeginn in Herne wird um 16.00 Uhr sein.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Gute Blockarbeit der Giants war der Schlüssel zum Erfolg, ...
 ... wenngleich ab und an der Ball doch mal den Block passierte, ...
 ... selbstverständlich auch auf Herner Seite.
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Regionalliga: 21. Spieltag - 03.04.2011 - Damen I
SSF Fortuna Bonn - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:20 25:19 25:23 )
Nah dran ist auch vorbei
An den zahlreichen und treuen Fans lag es sicher nicht. Diese ließen mit großem Einsatz in der Halle am Bonner Nordpark lautstarke Heimspielatmosphäre aufkommen.
Dennoch hat es nicht gereicht. Erneut mussten die Regionalliga-Damen eine Niederlage einstecken. Dabei waren sie in allen drei Sätzen nah dran, konnten sich am Ende aber nicht durchsetzen. Die Eigenfehlerquote zwar gesenkt, war die Annahme diesmal das größte Problem und dadurch haperte es im Abschluss. Zu zaghaft, nicht konsequent genug. Wenn man die Punkte nicht selber macht, macht sie halt der Gegner und das war diesmal Bonn.
Die beiden ersten Durchgänge begannen engagiert und kämpferisch. Bis Mitte der Sätze konnte gar eine komfortable Führung heraus gespielt werden. Doch dann versagte die Annahme und Bonn durfte sich jeweils deutlich absetzen. Erst gegen Ende konnten sich die FdG-Damen wieder steigern, aber es reichte nicht mehr, wenigstens einen Satz zu holen.
Der 3. Satz verlief die ganze Zeit über ausgeglichen, mal führte Herne, mal hatte Bonn die Nase leicht vorne. Als Herne jedoch beim Stande von 23:22 den Punkt unglücklich verlor, konnte kein weiterer mehr gewonnen werden und damit war das Spiel verloren.
Nun heißt es volle Konzentration auf die Relegationsspiele am 06. und 08.05.2011. Erstmalig wird der letzte verbleibende Platz für die Regionalligasaison 2011/12 in Turnierform vergeben. Die jeweiligen Tabellenzweiten der Oberligen, Detmold und Borken-Hoxfeld und der Drittletzte der Regionalliga, vermutlich Herne, spielen an diesem Wochenende gegeneinander.
Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Der alles entscheidende letzte Spieltag sieht vor, das die FdG Mädels gegen den jetzt schon feststehenden Regionalligameister aus Gladbeck zuhause antreten und gleichzeitig das einzige Team in Schlagweite, Telstar Bochum, gegen eine immer stärker werdende Auswahl aus Leverkusen antreten muß. Wer kann schon vorhersagen, was Fortuna für die ehrgeizigen Spielerinnen aus Herne noch aus ihrem Füllhorn schüttet?
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Justina Heynk, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann.
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 Immer wieder wurde Joelle Pospiech gesucht, die noch am eifrigsten Punkte im Angriff sammelte
 Nein, das Runde muss nicht durchs Eckige, sondern eigentlich drüber
 Zu oft schlug der Ball dort ein, wo er aus Sicht der Bonner hin musste
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Regionalliga: 20. Spieltag - 26.03.2011 - Damen I
SG FdG Herne - VC SFG Olpe 2 - 3 ( 21:25 25:22 25:14 17:25 12:25 )
Sieg verschenkt
Mit dem VC SFG Olpe war wohl die Überraschungsmannschaft der Rückrunde in Herne zu Gast. Zur Halbzeit noch Mitbewerber um den Relegationsplatz nach unten, siegten sie fortan in Serie. 14 Punkte aus acht Spielen, unter anderem gegen den nunmehr feststehenden Meister aus Gladbeck wie auch gegen Köln, das nötigte schon Respekt ab. Noch in Erinnerung war auch der äußerst knappe 3-1 Sieg der FdG-Damen im Hinspiel. Herne war also zur Genüge gewarnt und an der falschen Einstellung lag es sicher nicht, dass wieder zwei wichtige Punkte verschenkt wurden, zunächst jedenfalls.
Angesichts der beeindruckenden Bilanz des Gegners ging die FdG-Sechs hochkonzentriert, allerdings auch nicht gerade risikofreudig in den ersten Satz. Klar, gegen einen solchen Gegner will man zunächst etwas Sicherheit gewinnen und die Eigenfehlerquote möglichst gering halten. Das gelang bei wechselnder Führung bis zum 13. Punkt auch ganz gut, bevor Olpe auf 17 Zähler erhöhte. Herne verkürzte zwar nochmals, musste den ersten Durchgang dann aber dem Gegner überlassen.
Das war jedoch kein Beinbruch, im Gegenteil. Die Walkenhorst-Truppe wurde zusehends sicherer und damit auch spielfreudiger. Platzierte Angaben sorgten für den nötigen Druck und wenn der Olper Block die Mitte dicht machte, ging es plötzlich auch longline. Ein 20:15 Vorsprung wurde so herausgearbeitet. Zwar kam der VC nochmal bis auf zwei Punkte heran, doch diesmal machte Herne den Sack zu. Ausgleich.
Im dritten Durchgang zündete Herne dann ein wahres Feuerwerk. Olpe hatte nicht den Hauch einer Chance. Jeder Versuch, dem Herner Lauf Einhalt zu gebieten, scheiterte. Dabei wehrte sich Olpe verzweifelt, aber auch die Bigpoints nach längeren Ballwechseln gingen diesmal an die Gastgeber. Gerade einmal 14 Punkte waren den Gästen aus dem Hochsauerland vergönnt, dann war der Satz Geschichte.
Nahtlos knüpften die FdG-lerinnen im vierten Durchgang an die zuvor gezeigten Leistungen an und bis zum Stande von 15:8 fand Olpe weiterhin kein Mittel. In den Köpfen der Herner Spielerinnen war der Sieg bereits eingetütet, da kann man die Zügel ja ruhig etwas schleifen lassen. Sieben Punkte Vorsprung beim Stande von 15:8 muss eigentlich jede Mannschaft über die Zeit bringen. Vielleicht kann es am Ende noch etwas eng werden. Möglicherweise gibt man einen solchen Satz auch noch in der Verlängerung ab, aber nicht mit 25:17. Das geht gar nicht. Geht doch. Herne hat’s gezeigt. Olpe nutzte die Gunst der Stunde, gönnte den Gastgebern noch zwei Punkte, machte selber 17, zwang die FdG-Damen damit in einen eigentlich völlig unnötigen Tiebreak und siegte am Ende verdient mit 15:12. So brutal kann Volleyball sein. Die Spielbeobachter aus Detmold und Borken-Hoxfeld von den vermutlichen Relegationsgegnern wird’s gefreut haben. Sie sind jedenfalls nicht vergebens angereist.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Viel Druck ab dem zweiten Satz ...
 ... und auch viel Block ...
 ... und ein gutes Auge, Dennoch reichte es am Ende wieder nicht.
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Regionalliga: 19. Spieltag - 19.03.2011 - Damen I
SG FdG Herne - FCJ Köln 1 - 3 ( 19:25 18:25 25:16 22:25 )
Dramatisches Finish
Angesichts der Tabellensituation werden die FdG-Damen notgedrungen die restlichen Spieltage als Übung für die Abstiegsrelegation nutzen müssen. Den Trainingsreigen eröffnete der FCJ Köln. Folgen werden noch Olpe, Bonn und Tabellenführer Gladbeck.
Bereits im Hinspiel gab es gegen Köln keinen Blumentopf zu gewinnen und so sah es auch in den ersten beiden Sätzen des Rückspiels aus. Herne kämpfte zwar tapfer, konnte sich insgesamt aber nicht durchsetzen. Zu hoch die Eigenfehlerquote, insbesondere bei den Angaben, zu unkonzentriert die Annahme. Zuspielerin Julia Röchner musste sich wieder viele Bälle erlaufen. Zwar fanden die Pässe noch den Weg zum Netz, doch der Weg ist halt lang und so konnte Köln in aller Ruhe den Block genau da hinstellen, wo er stehen musste. Am Ende reichte den Junkersdorferinnen jeweils ein kurzer Schlussspurt, um die beiden ersten Durchgänge auf ihre Seite zu bringen.
Das war’s dann wohl, dachte so mancher Fan und richtete sich auf ein kurzes Spiel ein. Doch das war’s nicht. Je öfter die FdG-Abwehr Kölner Angaben parierte, desto mehr konnte Hernes Spielmacherin ihre Angreiferinnen in Szene setzen und das tat sie auch mit zusehends steigender Spielfreude. Plötzlich brannte es auf Kölner Seite lichterloh und die Rheinländerinnen fanden auch kein Mittel gegen das Herner Aufbegehren. 25:16 war der verdiente Lohn und das bei einer Eigenfehlerquote auf unverändert hohem Niveau, denn Angaben wurde weiterhin gleich serienweise versemmelt.
Im vierten Durchgang lieferten die Teams dann einen offenen Schlagabtausch ab. Herne wollte den Tiebreak und Köln genau das verhindern. Großer Kampf auf um jeden Ball und zwei Trainer, die nahezu jede Entscheidung des Schiedsgerichts lautstark kommentierten. Die Emotionen kochten über und die Fans merkten, dass da noch was drin ist, versuchten in der gefühlten Lautstärke eines startenden Jets die Hernerinnen nach vorne zu pushen. Der Hallensprecher hatte längst keine Chance mehr. 12:8 lagen die FdG-Damen bereits in Führung, um diese durch völlig überflüssige Eigenfehler wieder abzugeben. Erneuter Ausgleich bei 21 Zählern. Nochmals eine umstrittene Entscheidung des Schiedsgerichts. Weiterhin Kampf auf beiden Seiten. Am Ende dann ein etwas glücklicher -im Hinblick auf die ersten beiden Sätze aber durchaus verdienter- Sieg für Köln, wenngleich dieses Spiel sicher einen Tiebreak verdient gehabt hätte.
„Wir sind auf einem guten Weg“ kommentierte Trainer Walkenhorst die Leistung seines Teams, wohl wissend, dass auch die „Baustelle Mitte“ bis zur Relegation noch bearbeitet werden muss. Eine Jenny Heisel ist nicht von jetzt auf gleich zu ersetzen und da auch Svenja Börding erkrankt war, wurden Agnes Bando aus der Reserve sowie Jugendspielerin Carmen Pietsch zur Verstärkung geholt.
Es spielten: Agnes Bando, Monika Bando, Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Der Kölner Block stand, ...
 ... der Herner aber auch, zumindest ab und zu.
 Wenn sich Gelegenheit ergab, wurde sie auch genutzt, hier von Alex Friedrich.
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Regionalliga: 18. Spieltag - 26.02.2011 - Damen I
SG Langenfeld - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:20 25:5 25:21 )
Schlimmer geht’s nimmer
Mit der bis dato wohl schlechtesten Saisonleistung haben die Damen auch das zweite „4-Punkte-Spiel“ in Folge verloren und damit den Relegationsplatz nach unten praktisch fest gebucht. Über die Mitte lief diesmal gar nichts. Eine Einladung für den Gastgeber, über diese Schwachstelle zu punkten und im Übrigen die Außenpositionen dicht zu machen. So einfach wie einfallslos kann Volleyball sein.
Langenfeld erwartete angesichts der Tabellensituation ein brisantes Spiel, nur Herne nahm diese Herausforderung nicht an. Ohne Kampfgeist, ja nahezu leidenschaftslos lief das FdG-Team schon im ersten Durchgang von Beginn an einem Rückstand hinterher. Zwar gelang nach dem Ausgleich bei zehn Zählern wenigsten einmal eine kurzzeitige Führung, danach aber setzte sich Langenfeld über 17:13 ab und brachte den Satz mit 25:20 ungefährdet auf die Habenseite.
Was dann im zweiten Satz geschah, ist mit kollektiver Arbeitsverweigerung nur unzureichend beschrieben. Von A wie Annahme bis Z wie Zuspiel, nichts lief mehr, vor allen Dingen nicht zusammen. Langenfeld versenkte nach Belieben, Herne agierte noch nicht einmal als besserer Trainingspartner. Hallen-Mikado war auf FdG-Seite angesagt: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Am Ende war Herne mit fünf Punkten noch gut bedient und hätte gut daran getan, sich beim Gastgeber für dieses Szenario zu entschuldigen. Stattdessen senkten die mitgereisten Fans beschämt ihre Köpfe.
Sichtlich beeindruckt von der peinlichen Vorstellung, gelang es auch zu Beginn des finalen Durchgangs nicht, zum eigenen Spiel zu finden. Langenfeld ging locker mit 10:3 in Führung und es deutete sich die zweite Höchststrafe des Abends an. Bis auf zehn Punkte konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung ausbauen, bevor Herne sich aus der Schockstarre löste und endlich anfing zu kämpfen. Punkt für Punkt wurde aufgeholt, doch angesichts des immensen Vorsprungs reichte es am Ende nicht mehr, einen vierten Satz zu erzwingen.
Trotz der erneuten Niederlage können die FdG-Damen nicht mehr auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Diese haben Leverkusen II und Warendorf nunmehr endgültig inne. Ob es allerdings reichen wird, den ungeliebten Relegationsplatz noch zu verlassen, ist mehr als fraglich. Mit Köln, Olpe, Bonn und Gladbeck stehen für die restlichen vier Spieltage nicht gerade Mannschaften auf dem Plan, gegen die ein Sieg Pflicht wäre.
Drei Wochen bleiben nunmehr Zeit, die bestehenden Defizite abzubauen und dass die Mädels es besser können, haben sie ja schon einige Male gezeigt.
Es spielten: Monika Bando, Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Über Mitte reinhauen ...
 ... und außen dicht machen. Das reichte diesmal aus, ...
 ... um Herne in die Knie zu zwingen.
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Regionalliga: 17. Spieltag - 19.02.2011 - Damen I
SG FdG Herne - VfL Telstar Bochum 1 - 3 ( 16:25 25:23 21:25 18:25 )
Revanche missglückt
Es hat nicht sollen sein. Nach drei Siegen in Folge musste Coach Walkenhorst mit seinem Team die erste Niederlage hinnehmen, ausgerechnet im Revierderby und ausgerechnet gegen den Gegner, mit dem man erst in der Vorwoche den Relegationsplatz getauscht hatte. Bochum wollte den sofortigen Rücktausch und das war dem FdG-Team auch durchaus bewusst. Dennoch gingen sie viel zu unkonzentriert ins Spiel, waren mit ihren Gedanken woanders. Von daher konnte über weite Phasen nicht der notwendige Druck aufbaut werden, um Bochum ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Dabei legte Herne zunächst mit vier Punkten vor, bevor Bochum überhaupt merkte, dass das Spiel schon längst angepfiffen war. Doch dann kam Telstar aus dem Gebüsch, verdoppelte nach dem Ausgleich bei fünf Zählern das Punktekonto gegenüber Herne auf 14:7 und die FdG-Damen hatten bis zum Schluss das Nachsehen. Zwar gelang es den Gastgebern mehrfach, ebenso lange wie packende Ballwechsel für sich zu entscheiden, doch was nutzt der schönste Bigpoint, wenn die nachfolgende Angabe leichtfertig verschlagen und der alte Abstand damit wieder hergestellt wird. So musste der erste Satz trotz phasenweise hochklassigem Volleyball mit nur 16 Punkten an Bochum abgegeben werden.
Erst im zweiten Durchgang gelang es, die Eigenfehlerquote deutlich zu reduzieren und einen Vorsprung von bis zu fünf Punkten herauszuspielen. Doch Bochum kämpfte sich wieder heran und sorgte für eine dramatische Schlussphase. Auszeit von Herne beim Stande von 21:20, desgleichen von Bochum beim 23:21 für FdG. Anschließend ein Punkt für die Gäste. Die feierten schon den Einstand bei 23 Zählern, als Spielmacherin Julia Röchner aus dem Nichts auftauchte und noch eine Hand unter den Ball bekam. Irgendwie fand das Spielgerät dann noch den Weg zum Netz und ins gegnerische Feld, touchierte dort eine VfL-Spielerin, um sodann ins Aus zu trudeln. Die Halle bebte. Den ersten Satzball konnte Bochum noch abwehren, den zweiten nicht mehr: Ausgleich.
Ein umgekehrtes Bild dann im dritten Durchgang. Herne lief ständig einem Rückstand hinterher und hatte beim Stande von 18:19 die Chance zum Ausgleich. Walkenhorst taktierte, brachte zur Blockverstärkung Justina Heynck, vergebens. Bochum holte den Punkt und gab die Führung nicht mehr ab. Damit war der Widerstand endgültig gebrochen, was zu Beginn des vierten Durchgangs bereits an der Körpersprache erkennbar war, die ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nicht mehr erwarten ließ.
Nach dem Spiel erfuhren dann auch die Zuschauer, wo das Team mit seinen Gedanken wohl gewesen sein mag. Jenny Heisel wurde nämlich verabschiedet. Sie macht für sieben Monate Station in Australien und das ist für Teenager eine verdammt lange Zeit. Zudem geht mit Jenny Heisel nicht irgendwer, sondern eines der Gründungsmitglieder der Mannschaft. Da fällt Abschied nehmen natürlich besonders schwer.
Es spielten: Monika Bando, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Schön getäuscht und freie Bahn für Joelle Pospiech
 Bochum scheitert am Block von Joelle Pospiech und Jenny Heisel
 Wurde nach dem Spiel verabschiedet. Jenny Heisel geht für sieben Monate nach Australien
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Regionalliga: 16. Spieltag - 13.02.2011 - Damen I
Warendorfer SU - SG FdG Herne 0 - 3 ( 20:25 16:25 22:25 )
Raus aus dem Keller
Nach dem Paukenschlag gegen Alemannia Aachen hatte Trainer Walkenhorst zwei Wochen Zeit, die dazu passende Sinfonie zu komponieren, besser gesagt, damit zu beginnen. Und wie setzte das Orchester die ersten Takte um? Aus Sicht des Publikums hörte sich das gar nicht so schlecht an, was die FdG-Mädels da ablieferten. Zwar gab es noch einige Misstöne, insgesamt aber wird das Zusammenspiel zusehends harmonischer. Lohn des Auswärtssieges war nicht nur der Applaus mitgereister Fans, sondern -dank Kölner Schützenhilfe gegen Bochum- vor allem das Verlassen des Relegationsplatzes, an dem das FdG-Team seit dem siebten Spieltag wie eine Klette klebte.
Walkenhorst indes sah die Umsetzung seiner Komposition etwas kritischer. Für das nach wie vor sieglose und von daher praktisch bereits abgestiegene Schlusslicht Warendorf ging es nur noch um einen Achtungserfolg und den holt man sich am besten bei einem Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, wo sonst? Von daher sollte sein Team das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, mahnte der Trainer.
Doch die Umsetzung ließ hier und da zu wünschen übrig. Nicht nur einmal folgte einem genial heraus gespielten Punkt ein dummer Eigenfehler, so dass sich bereits im ersten Satz ein unnötiges Kopf-an-Kopf Rennen entwickelte. Während Herne im Angriff locker und endlich auch mal wieder mit gefälligen Kombinationen punktete, kämpfte Warendorf um jeden Ball. Das kostete allerdings Kraft und war nicht bis zum Ende durchzuhalten. Ab dem zehnten Zähler setzten sich die Gäste ab und brachten den ersten Durchgang auf die Habenseite.
Walkenhorst jedoch zeigte sich keineswegs zufrieden, was deutlich daran zu erkennen war, dass es statt weiterer Worte in der Satzpause Liegestütze gab. Um einer solchen Sanktion in der nächsten Pause zu entgehen, wurden die Zügel angezogen und der zweite Durchgang mit 25:16 nach Hause gebracht. Im dritten Satz demonstrierten die FdG-Mädels gegen weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Warendorferinnen allerdings wieder, dass ein gutes Pferd nicht höher springt, als es tatsächlich muss. Doch was soll’s: Zu keinem Zeitpunkt hatte man den Eindruck, dass Herne Gefahr läuft, zwei Punkte im Münsterland liegen zu lassen.
Bleibt zu hoffen, dass der teilweise nur mäßigen Generalprobe gegen Warendorf nunmehr eine glanzvolle Premiere gegen den VfL Telstar Bochum folgt. Damit aus der Sinfonie mit dem Paukenschlag am Ende nicht die Unvollendete wird, muss am nächsten Samstag die Revanche im Revierderby gelingen. Andernfalls droht erneut der Relegationsplatz und die stärkeren Gegner kommen noch.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 In Topform präsentierten sich Isi Zwingmann und Joelle Pospiech (im Hintergrund), die nahezu alles verwerteten, was ihnen vor die Finger kam
 und auch Jenny Heisel zeigte wieder ihr berühmtes Augenmaß
 Die Blockarbeit war schon ganz in Ordnung, an der Blocksicherung hingegen muss noch gearbeitet werden
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Regionalliga: 15. Spieltag - 30.01.2011 - Damen I
SG FdG Herne - Alemannia Aachen II 3 - 1 ( 22:25 26:24 25:16 25:22 )
Geht doch
Das hatte nun wirklich niemand auf dem Plan. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bezwangen die Damen der Sportgemeinschaft sensationell Titelaspirant Aachen und können nun wieder davon träumen, den Relegationsplatz vielleicht doch noch Richtung Mittelfeld verlassen zu können.
Was Coach Walkenhorst da ablieferte, war vom feinsten. Nicht einmal zehn Tage im Dienst, feiert er mit seinem Team nicht nur den zweiten Sieg in Folge, sondern stellt eine Mannschaft aufs Feld, die als Abstiegskandidat von jetzt auf gleich in der Lage ist, auch große Gegner zu bezwingen: Wahnsinn. Walkenhorst hingegen gibt sich bescheiden: „Die waren’s“ und zeigt auf die Mädels. Ende der Durchsage.
Dabei hätte er sich gar nicht so bescheiden geben müssen. Wer das Geschehen außerhalb des Spielfeldes beobachtete, konnte schnell feststellen, wer die Fäden in der Hand hielt. Hier ein Hinweis, dort eine Geste und zum Aufschlag wurde nicht nur das Planquadrat angezeigt, wo das Spielgerät „ungefähr“ einzuschlagen hat, sondern die exakte Position einschließlich der Höhe vorgegeben. Je häufiger die FdG-Mädels es schafften, sich an die Anweisungen vom Spielfeldrand zu halten, desto mehr geriet Aachen unter Druck.
Das zeigte sich bereits zum Ende des ersten Durchganges, als Aachen fünf Satzbälle vergab. Beflügelt von diesem Endspurt zog Herne im zweiten Satz auf sage und schreibe 11:1 davon, bevor Aachen wiederum zeigen durfte, dass ihnen der zweite Tabellenplatz nicht einfach so in den Schoß gefallen ist. In einem packenden Finish konnte sich Herne in der Verlängerung dann aber doch -wenn auch etwas glücklich- durchsetzen.
Kapital schlagen konnten die Aachenerinnen aus ihrer grandiosen Aufholjagd allerdings nicht, im Gegenteil. Herne machte das Spiel. Mit taktischer Disziplin, Kampfgeist und absolutem Siegeswillen ließen die FdG-lerinnen der Alemannia von nun an keine Chance mehr und fuhren einen deutlichen Start-Ziel-Sieg ein, um das Ganze im vierten Durchgang, wenn auch mit etwas knapperem Ergebnis, zu wiederholen. Kaum zu glauben.
Da Olpe erneut siegte und damit Richtung Mittelfeld marschiert, ist Bochum jetzt der Tauschkandidat um den Relegationsplatz nach unten. Gewinnt Herne auswärts gegen das bislang sieglose Schlusslicht Warendorf bei gleichzeitiger Niederlage von Bochum gegen Köln, könnte die FdG-Truppe aufgrund des dann besseren Satzverhältnisses den Tausch bereits am nächsten Spieltag vollziehen. Dann wird wohl der direkte Vergleich mit Bochum am 19.02.2011 zeigen müssen, ob der rettende neunte Platz auch verteidigt werden kann.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Einsatz bis zum Umfallen: Alex Friedrich bei einer Rettungsaktion
 Veni, vidi, vici - Trainer Uli Walkenhorst
 alea jacta est - Team Herne nach verwandeltem Matchball
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Regionalliga: 14. Spieltag - 22.01.2011 - Damen I
Bayer 04 Leverkusen II - SG FdG Herne 2 - 3 ( 25:22 23:25 23:25 25:22 8:15 )
Tiebreak-Sieg nach packendem Kampf
Dass die Begegnung der Tabellennachbarn nichts für schwache Nerven werden sollte, stand von vornherein fest. Für Leverkusen war es wohl die letzte Chance, den direkten Abstieg noch zu verhindern und für Herne, den Anschluss ans rettende Mittelfeld nicht zu verlieren. Olpe hatte nämlich am Spieltag zuvor sensationell den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Gladbeck bezwungen und sich damit vom Relegationsplatz nach unten, den Herne zurzeit innehat, vorerst verabschiedet. Beide Teams standen also mit dem Rücken zur Wand und das versprach Spannung.
Das Hinspiel ging zwar deutlich zugunsten der FdG-lerinnen aus, doch das war Schnee von gestern. Leverkusens Formkurve zeigte steil nach oben. Immerhin hatten die Rheinländerinnen dem Spitzenreiter Gladbeck einen Satz abgetrotzt. Herne war also gewarnt, wollte nicht ohne Hilfe von außen antreten und suchte zumindest für dieses vorentscheidende Spiel einen Coach. Gefunden haben sie Uli Walkenhorst, langjähriger Trainer des VC Essen-Borbeck, der den Großteil der Herner Mädels bereits seit F-Jugend Zeiten kennt. Das gab Sicherheit und die war auch nötig, denn Leverkusen ging mit absolutem Siegeswillen in die Partie und zunächst auch in Führung.
Die währte allerdings nicht lange, denn Herne setzte dagegen. Dem Ausgleich bei sechs Zählern folgte ein Kopf-an-Kopf Rennen. Erst nach dem 14:14 gelang den Gastgeberinnen der entscheidende Durchbruch zum 20:15. Herne wehrte sich nach Kräften, konnte den Satzverlust aber nicht mehr verhindern.
Abhaken und weiterspielen, lautete die Devise. Doch was nutzt eine 8:4 Führung, wenn anschließend sechs Punkte in Folge leichtfertig vergeben werden. Zum Heulen fanden das nicht nur die mitgereisten Fans, sondern auch Interims-Coach Walkenhorst. Normalerweise die Ruhe selbst merkte er aber, dass da mehr drin ist, schrie übers Spielfeld, pushte „seine“ Mädels wo immer es ging und brachte sie wieder in die Spur. 14:11 hieß es kurze Zeit später, bevor Leverkusen wieder am Zug war und zum 16:16 erneut ausglich. Dramatik pur. 20:19, 21:20, Herne war immer eine Nasenspitze voraus, um dann mit 23:21 endlich zwei Punkte vorne zu liegen. Leverkusen verkürzte zwar wieder, doch Herne brachte den Vorsprung letztlich ins Ziel – Satzausgleich.
Zu Beginn des dritten Durchgangs setzten die FdG-Mädels dann alles auf eine Karte, wollten den Widerstand der Gastgeberinnen vorzeitig brechen. Alte Tugenden blitzten wieder auf. Insbesondere Kampfgeist und schnelles Spiel ließen den Gegner alt aussehen. Doch das Tempo war nicht zu halten, nicht in der derzeitigen Verfassung. Beim Stande von 14:4 meinten sie, genug getan zu haben, um diesen Satz locker auf die Habenseite zu bringen und schalteten notgedrungen zurück, eine Fehleinschätzung. Leverkusen kam wieder ins Spiel und holte Punkt für Punkt auf, um bei 19 Zählern auszugleichen, kaum zu glauben. Wieder gab es ein dramatisches Finish, bei dem Herne über 23:22 und 24:23 das bessere Ende für sich verbuchen konnte.
Was folgte, war ein offener Schlagabtausch. Leverkusen wollte den Tiebreak und Herne genau das verhindern. Am Boden wie in der Luft wurde um jeden Ball gekämpft, doch diesmal hatte Leverkusen von Beginn an die berühmte Nasenspitze vorn und verteidigte diese auch bis über die Ziellinie. Der eigentlich von der FdG-Truppe gefürchtete Tiebreak geriet dann aber zu einer unerwartet klaren Angelegenheit. 5:0 ging Herne in Führung und damit war der Drops dann auch gelutscht. Trainer heiser, Fans heiser, Mannschaft glücklich, was will man mehr.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 neues Gesicht auf der Trainerbank: Interims-Coach Uli Walkenhorst musste sein Team mehr als einmal zurück in die Spur bringen.
 passiert schon mal im Eifer des Gefechts: ein versemmelter Angriff (hat Herne übrigens auch mehrfach geschafft)
 völlig platt, aber zwei Punkte im Gepäck: die FdG-Mädels nach dem Schlusspfiff
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Regionalliga: 13. Spieltag - 15.01.2011 - Damen I
SG FdG Herne - VC Allbau Essen 1 - 3 ( 25:21 20:25 9:25 19:25 )
Trainerlos - Kraftlos - Erfolglos
Die eigentliche Überraschung fand wieder einmal außerhalb des Feldes statt. Zum zweiten Mal in Folge war der Name Powilleit auf dem Spielberichtsbogen nicht zu finden und auch in Zukunft wird der Name dort nicht mehr auftauchen. Man habe sich kurzfristig einvernehmlich getrennt, so die knappe Begründung. Trainerlos ging es also ins Revierderby gegen Essen aufs Feld und dort blieb eine weitere Überraschung leider aus.
Am fehlenden Willen lag es sicher nicht. Hochmotiviert ging es in den ersten Satz, den Herne nach anfangs wechselnden Führungen am Ende für sich entscheiden konnte. Dafür mussten sie allerdings kämpfen und das kostete Kraft. 2:9 lautete der zwischenzeitliche Rückstand zu Beginn des zweiten Durchgangs, bevor die Akkus wieder einigermaßen aufgetankt waren und die Aufholjagd begann. Dem Ausgleich bei 14 Zählern folgte sogar eine Zwei-Punkte-Führung, bevor die FdG-Mädels erneut einbrachen und dem Konkurrenten den Vortritt lassen mussten. Leider trug der „Abschuss“ von Isabelle Zwingmann zum Satzausgang bei, die sich bis dahin in Topform präsentierte, dann aber einen Essener Angriff unfreiwillig mit der Nase parierte.
Grund für die Niederlage war das allerdings nicht, denn der dritte Durchgang offenbarte dann endgültig die Herner Konditionsschwäche. Als ob Weihnachtsbraten und Silvesterfondue gleichzeitig verdaut würden, stand das Team ebenso kraft- wie bewegungslos im Feld und lud den Gegner damit geradewegs ein, das Spiel zu gestalten. Nicht einmal zehn Punkte waren den Hernerinnen vergönnt: Höchststrafe. Im vierten Durchgang rappelten sich die Mädels zwar nochmal auf, konnten die in allen Belangen überlegenen Borbeckerinnen aber nicht mehr in den Tiebreak zwingen.
Fazit: Fehlende Trainingsmöglichkeiten in der Winterpause sind zwar ärgerlich, bei weitem aber nicht der einzige Grund für die Heimspielpleite. Allzu häufig musste leider beobachtet werden, dass sich bietende Möglichkeiten im Angriff einfach nicht genutzt wurden. Statt konsequent durchzuziehen und den Gegner damit unter Druck zu setzen, waren viel zu oft Sicherheitsschläge zu verzeichnen, die vom VC Allbau mühelos in erfolgreiche Angriffe umgemünzt werden konnten. Kurzpassspiel, Kombinationen und Variantenreichtum: Fehlanzeige. Am Ende werden die leichtfertig vergebenen Punkte fehlen.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Bissen sich -hier: Jana Kruska- im ersten Satz durch ...
 ... und freuten sich entsprechend: Isabelle Zwingmann und Julia Röchner nach verwandeltem Satzball.
 Danach gab es allerdings nur noch wenig Grund zur Freude. Insbesondere mit den harten Sprungangaben von Ina Mertzen hatte die Abwehr arge Probleme.
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Regionalliga: 12. Spieltag - 18.12.2010 - Damen I
SV BW Dingden - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:20 25:17 25:16 )
Wieder die alte Leier
Vom Aufwärtstrend der letzten Tage war nur bis zur Mitte des ersten Satzes etwas zu spüren. Dann riss der Faden. Die Annahme zusehends schlechter, der Block löchriger, die Blocksicherung eine Nullnummer, der Abschluss meist alles andere als zwingend und die Eigenfehlerquote beim Aufschlag wieder einmal extrem hoch. Abgesehen von einigen Lichtblicken taten sich wieder Baustellen auf, an denen eigentlich bereits gearbeitet wurde oder hätte gearbeitet werden müssen. Und am Rand tobte -völlig zu Recht- Ulrike Zwingmann, die den verhinderten Knut Powilleit vertrat.
Dabei erwischte Herne eigentlich den besseren Start, war ständig bis zu drei Punkten in Führung. Dingden blieb aber dran und kämpfte. Sehenswerte Ballwechsel waren die Folge, insbesondere derjenige, der letztlich zum Ausgleich bei 14 Zählern führte. Klar, dass ein verlorener Bigpoint ärgert, doch sowas muss man wegstecken können. Die FdG-lerinnen konnten es in dem Moment nicht, gaben sich unverständlicherweise auf. Dingden zog davon und tütete den ersten Satz mit 25:20 ein.
Im zweiten Durchgang standen die Mädels völlig neben sich. Das eigentlich erwartete Aufbäumen blieb aus. Dingden konnte nahezu ungehindert punkten und beim Stande von 23:9 für die Blauweißen sah es schon nach der Höchststrafe aus, bevor Herne dann doch noch mal zurückkam und das Punktekonto nahezu noch verdoppelte. Der Schwung der Aufholjagd wurde allerdings nur bedingt mit in den dritten Satz genommen, um nach anfänglichem Rückstand noch zum 8:8 ausgleichen. Das war’s dann aber auch schon mit der Gegenwehr. Dingden brachte Satz und Spiel sicher nach Hause.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Im ersten Satz noch gut postiert: Der Block - hier von Svenja Börding und Joelle Pospiech |  Lichtblick: Jenny Heisel sieht, dass die Mitte dicht gemacht wird und versenkt -riskant aber erfolgreich- fast parallel zum Netz |
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Regionalliga: 9. Spieltag - 12.12.2010 - Damen I
VC SFG Olpe - SG FdG Herne 1 - 3 ( 22:25 26:24 23:25 23:25 )
Auswärtssieg im Nachholspiel
Die zahlreich mitgereisten Fans der FdG-Mädels haben ein gelungenes Volleyball-Wochenende erlebt. Nachdem schon am Samstag trotz verlorenem Spiel ein Achtungserfolg gegen den Herbstmeister TV Gladbeck errungen werden konnte, durfte das Team am Sonntag bei dem Nachholspiel gegen den VC SFG Olpe in der vollbesetzten Halle des St. Franziskus Gymnasiums ihren ersten Auswärtssieg feiern und was für einen.
Obwohl der Kader wegen krankheitsbedingter Ausfälle von Libero Nadja Peters und Jana Kruska auf der Außenposition immer noch nicht komplett war, erfreuten die FdG-Mädels mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das zeigte sich bereits ab dem ersten Ballwechsel. In einem engen Spiel wechselte schon im ersten Satz die Führung von Punkt zu Punkt. Beide Mannschaften erkämpften sich etliche bereits verloren geglaubte Bälle, so dass viele lange Ballwechsel die zahlreichen Zuschauer begeisterten. Erst gegen Ende konnten sich die Hernerinnen absetzen und den ersten Satz mit drei Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Doch es sollte noch spannender werden.
Nachdem auch der zweite Durchgang zunächst vielversprechend begann und die knappe Führung mit zwei bis drei Punkten stets verteidigt wurde, konnten die Olper Spielerinnen kurz vor Satzende das Blatt wenden und gingen in Führung. Diese ließen sie sich nicht mehr nehmen und entschieden den Satz mit 26:24 für sich. Wieder einer dieser knappen Sätze, die Herne am Ende nicht nach Hause bringen konnte. Das musste erst einmal verdaut werden.
Dazu reichte aber die nur kurze Pause zwischen den Sätzen nicht aus, so dass die FdG-Mädels im dritten Durchgang zunächst den Gegner auf 10:3 davon ziehen lassen mussten. Manch einer befürchtete schon das Schlimmste, doch die Truppe bewies Moral. Unbeeindruckt von der beträchtlichen Führung des VC holten sie Punkt für Punkt auf, um ab dem 16. Zähler die Führung zu übernehmen und bis zum Schluss nicht wieder abzugeben. Endlich ging ein enger Satz mal an die Herner Adresse und das motivierte enorm.
In bester Spiellaune präsentierten sich die Mädels dementsprechend im vierten Durchgang, gingen schnell in Führung und konnten diese zeitweilig bis auf sieben Punkte ausbauen, so dass der Sieg schon greifbar nahe schien. Doch Olpe ist bekannt für seinen Kampfgeist und holte auf. Die FdG-lerinnen stemmten sich zwar verzweifelt dagegen, mussten aber den Ausgleich bei 23 Punkten hinnehmen. Herne zeigte jedoch keinerlei Nerven und machte den Sack schlussendlich zu.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Endlich mal wieder Blockpunkte, wozu insbesondere auch Jenny Heisel etliche beisteuerte
 Ich will? - Nein, alle wollten endlich mal wieder Punkte holen.
 Auch das gab es lange nicht: Dank an die Fans mit durchweg lachenden Gesichtern.
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Regionalliga: 11. Spieltag - 11.12.2010 - Damen I
TV Gladbeck Giants - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:18 25:19 25:22 )
Immerhin nicht untergegangen
„Fluctuat nec mergitur“ lautet die Inschrift auf dem Pariser Stadtwappen und das können sich die FdG-Damen langsam auch auf ihre Fahnen sticken. Die eine oder andere Angriffswelle brachte die Powilleit-Truppe zwar heftig ins Wanken, doch untergegangen sind sie wahrlich nicht beim bislang ungeschlagenen Zweitliga-Absteiger und wohl auch zukünftigen Regionalligameister. Vor dem Hintergrund, dass es den direkten Verfolgern Köln und Aachen noch nicht einmal vergönnt war, die 50-Punkte Marke zu knacken, stehen den FdG-Mädels die 59 erzielten Treffer ganz gut zu Gesicht.
Erfahrungsgemäß ist die Motivation des Tabellenführers ja nicht so hoch, wenn es gegen Kellerkinder geht, doch dieses Spiel hatte doch etwas Besonderes. Familienduelle waren nämlich angesagt. Alex musste gegen ihre große Schwester Katharina Friedrich antreten und Svenja Börding gegen Saskia. Das war unterhaltsam genug und da auch Trainer Powilleit realistischer Weise nicht mit einem Sieg gegen die Giants rechnete, schonte er mit Jenny Heisel und Jana Kruska gleich zwei Stammspielerinnen für das Nachholspiel gegen Olpe.
Von Beginn an zeigte Gladbeck mit starken Angaben, präzisen Angriffen und nahezu perfekter Blockarbeit, warum sie bislang noch kein Spiel verloren haben. Herne versuchte zwar mit sehenswerten Longline-Angriffen und insbesondere auch gelegten Bällen dagegenzuhalten, lief aber im ersten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher. Bis etwa zur Mitte des zweiten Satzes folgte zwar ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem Herne gleich mehrfach in Führung gehen konnte, dann aber setzten sich die Giants entscheidend ab und waren nicht mehr einzuholen. Im dritten Durchgang schien Herne einzubrechen. Schnell war ein Vorsprung von sieben Punkten erspielt, den der Tabellenführer bis zum 20:13 auch halten konnte. Doch Herne fand wieder ins Spiel zurück, kämpfte und holte sich die in dieser Phase notwendigen Bigpoints, um am Ende dann doch wieder mit leeren Händen nach Hause zu fahren.
Nach dieser Niederlage steht fest, dass Herne auf dem Relegationsplatz nach unten überwintern muss. Zwar steht noch das Nachholspiel gegen den Neuntplatzierten Olpe an, jedoch wird sich an der Tabellensituation selbst bei einem Sieg nichts ändern.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Zu selten gelang es, den Gladbecker Block zu umspielen oder zumindest so anzuschlagen, dass der Ball von dort ins Aus tropfte. Hier gelingt es Alex Friedrich.
 Wieder im Dienst: Gianna Castiglione als Libero
 Die sieben Punkte Vorsprung im 3. Satz fielen dem Tauwetter zum Opfer. Für einen Satzgewinn reichte es dennoch nicht.
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Regionalliga: 10. Spieltag - 27.11.2010 - Damen I
SG FdG Herne - SSF Fortuna Bonn 0 - 3 ( 24:26 11:25 23:25 )
Wieder kein Satzgewinn
Nichts zu holen gab es gegen die hoch favorisierten Damen aus Bonn. Gegen einen körperlich wie technisch überlegenen Gegner konnte nicht einmal ein Satzgewinn verbucht werden. Allerdings: Ganz so einfach, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Bonner Pflichtsieg nicht, nur die Überraschung blieb am Ende aus, zeigte sich allenfalls außerhalb des Spielgeschehens. Jenny Heisel nahm erstmals nach ihrer langen Verletzungspause wieder ihren angestammten Platz in der Mitte ein und gecoacht wurde das Team für den im ersten Satz verhinderten Knut Powilleit von der weiterhin noch verletzten Jana Kruska und die machte den Job gar nicht schlecht.
Vom erwarteten Durchmarsch waren die Rheinländerinnen anfangs weit entfernt. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der 16-Punkte Marke, bevor Bonn drei Punkte in Folge holte und sich damit erstmals etwas absetzen konnte. Doch Herne blieb dran, biss sich durch und glich bei 21 Zählern aus. Jana Kruska taktierte, brachte die aufschlagstarke Sarah Polfuß, wechselte anschließend wieder zurück, doch am Ende schüttete Fortuna ihr Füllhorn über den Namensträger aus. Der erste Satzball konnte zwar noch abgewehrt werden, der zweite saß dann in der Verlängerung.
Frust machte sich breit. Immerhin war es der fünfte Satz in dieser Saison, der mit dem denkbar knappsten Ergebnis an die Gegner ging. Nicht ein einziges Mal war es Herne bis dato vergönnt, einen hart umkämpften Satz mal auf die Habenseite zu bringen. Das zerrt an den Nerven und das machte sich im zweiten Durchgang bemerkbar. Die FdG-Mädels standen neben sich und Bonn zog -begünstigst durch eine unsäglich hohe Eigenfehlerquote- unbehelligt davon.
Erst im dritten Durchgang hatte sich Herne wieder gefangen und bot erneut Paroli. Wieder war es ein Kopf an Kopf Rennen, bei dem Herne meist einen Punkt hinten lag, um anschließend wieder auszugleichen. Mit 19:18 gingen die FdG-lerinnen erstmals in Führung. Doch die Hoffnung auf einen Satzgewinn wurde durch Bonns Topscorerin Anna Romberg kurzerhand zunichte gemacht. Mit zwei sehenswerten Angriffen über außen setzte sie nicht nur Akzente, sondern ließ Fortuna vor allen Dingen dort, wo sie hingehört, nämlich zwischen SSF und Bonn.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner,
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 Nur selten gelang es der Herner Abwehr, Anna Romberg in den Griff zu bekommen: hier gelang es mal Alex Friedrich
 Noch gelang nicht alles, aber zumindest die Lufthoheit bei Zweikämpfen am Netz behielt Jenny Heisel für sich.
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Regionalliga: 8. Spieltag - 13.11.2010 - Damen I
FCJ Köln - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:14 25:18 25:16 )
Wieder gekämpft und wieder unterlegen
Trainer Knut Powilleit hatte wieder große Mühe, ein eingespieltes Team aufs Feld zu schicken. Der beruflich bedingte Ausfall der Libera Nadja Peters zeichnete sich schon in der Vorbereitung ab. Dass auch Gianna Castiglione, die sonst ebenfalls erfolgreich auf dieser Position eingesetzt werden kann, wegen einer fiebrigen Erkrankung nicht spielfähig war, zwang den Trainer wieder zur Improvisation und zu ungewöhnlichen Maßnahmen. So kam die etatmäßige Mittelblockerin Jenny Heisel nach langer Genesungsphase zu ihrem ersten Saisoneinsatz in der Regionalliga, allerdings anders als sie ihn sich vorgestellt hatte, nämlich im Libero-Trikot.
Dass das nur ein Kompromiss war, lag auf der Hand. Doch trotz dieser widrigen Umstände präsentierten sich die Herner Mädels zu Beginn kämpferisch und in bester Spiellaune. Die ersten Ballwechsel gegen die sichtlich irritierten Kölnerinnen gingen deutlich auf das Konto der Herner Notbesetzung, so dass Köln schon einiges zulegen musste, um den Anschluss zu finden. Ab dem Ausgleich bei 5:5 zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab. Nach wiederholtem Führungswechsel punkteten die Kölnerinnen allerding durch unglückliche Annahme- und Abwehraktionen der FdG-Mädels und konnten ab dem zehnten Punkt den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Insbesondere durch harte und platzierte Aufschläge verhinderten sie wiederholt erfolgreiche Herner Angriffe und konnten den Satz somit für sich entscheiden.
In den beiden nachfolgenden Durchgängen vermochten die FdG-Mädels das Blatt nicht mehr zu wenden. Köln ging in beiden Sätzen zügig in Führung und Herne bemühte sich den Anschluss zu halten. Nichtsdestotrotz erkannten die Mädels ihre Chancen, sobald der Kölner Druck nur geringfügig nachließ und erspielten sich ihrerseits sehenswerte Punkte durch gelungene Block- und Angriffsaktionen. Letztlich konnten sie jedoch den deutlichen Sieg des FCJ nicht verhindern, der sich als besser eingespieltes Team präsentierte und insbesondere mit starken Aufschlägen und gelungenen Kombinationen auftrumpfte.
Trotz des klaren Endresultats mussten die Herner Mädels allerdings nicht enttäuscht vom Feld gehen, da mit Köln immerhin der Tabellenzweite auf der anderen Netzseite stand.
Schlussfolgerung: Wehe dem Gegner, der auf die FdG-Mädels trifft, sobald sie in einer eingespielten Formation und ihrer für sie bekannten Spielfreude auf dem Feld stehen.
Bis dahin bleibt die SG FdG Herne für die Gegner weiterhin unberechenbar.
Es spielten: Monika Bando, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Reisten als klarer Außenseiter an und hatten trotzdem Spaß - übrigens auch auf der Rückfahrt
 Comeback der anderen Art - Jenny Heisel im Libero-Trikot
 Auch Joelle Pospiech hatte Mühe, die Kölner Abwehr zu überwinden
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Regionalliga: 7. Spieltag - 01.11.2010 - Damen I
SG FdG Herne - SG Langenfeld 1 - 3 ( 17:25 13:25 25:20 26:28 )
Trotz Leistungssteigerung kein Ertrag
Nur zwei Tage zwischen dem Möchtegern-Derby gegen Bochum und der Begegnung gegen die SG Langenfeld lassen wenig Zeit zur Analyse, geschweige denn zum Training. Gleichwohl hatte Coach Powilleit seine Hausaufgaben gemacht, was bereits an der Farbe der Trikots erkennbar war. Neben Nadja Peters trug auch Gianna Castiglione das knallrote Libero-Shirt. Da nicht gleichzeitig zwei „Freie“ auf dem Feld stehen dürfen, hätte der eine oder andere es vielleicht lieber gesehen, wenn Castiglione im schwarzen Trikot neben Peters aufgelaufen wäre, doch die Entscheidung des Trainers erwies sich bereits nach dem ersten Spielzug als richtig. Peters zeigte bereits bei der ersten Ballberührung eine kleine Unsicherheit, was Langenfeld auszunutzen drohte. Powilleit reagierte sofort, wechselte kurzerhand Peters gegen Castiglione aus, um ihr später eine zweite Chance zu geben.
Die Auswechslung gleich zu Beginn des ersten Satzes brachte zwar etwas Ruhe in die Abwehr, ansonsten lief aber nicht viel zusammen. Sechs individuell starke Spielerinnen waren leider nur partiell in der Lage, sich auch als Mannschaft zu präsentieren. Selbst wenn mal ein einigermaßen passabler Angriff aufgebaut werden konnte, landete der Schlag meistens im Netz, im Aus oder vorzugsweise im Langenfelder Block. Wenn ein gelegter Ball in der Mitte eines Kreises von fünf Spielerinnen landet, ohne dass sich auch nur eine zum Ball bewegt, sieht man eine solche Szene in der Regionalliga eher selten. Im zweiten Satz verzichtete Langenfeld teilweise sogar auf einen Doppelblock in der sicheren Erkenntnis, dass der Herner Angriff garantiert eine der beiden Hände des Einzelblocks treffen wird und so war es auch. Nach nur 17 und 13 Punkten in den ersten beiden Durchgängen setzte niemand mehr einen Pfifferling auf die FdG-Truppe.
Doch das Powilleit-Team kam zurück, zeigte im dritten Satz, dass es wesentlich mehr drauf hat, als es der bisherige Saisonverlauf vermuten lässt. Von jetzt auf gleich versenkte Joelle Pospiech alles, was ihr vor die Finger kam, Alex Friedrich hörte auf, weiter in den Block zu schlagen und entdeckte die ungesicherte Außenlinie als Objekt der Begierde und Justina Heynck fügte über Mitte den einen oder anderen sehenswerten Schnellangriff hinzu. Offenbar noch eingelullt von den ersten beiden Durchgängen hatte Langenfeld nichts entgegenzusetzen, wurde viel zu spät wach, um mit einem glatten 3-0 die Heimreise antreten zu können.
Folge des Herner Aufbegehrens war ein offener Schlagabtausch im vierten Satz. Langenfeld erwischte den besseren Start, Herne glich bei elf Zählern aus, konnte sogar eine deutliche Führung herausspielen. Beim 18:14 aus Herner Sicht hatte Langenfeld die letzte Auszeit verbraucht, Herne dann beim 18:17 nach drei Langenberger Punkten in Folge. Am Ende waren es sogar sieben: 18:21 lautete der ernüchternde Zwischenstand. Langenberg wähnte sich auf der Siegerstraße, glaubte, den Widerstand endlich gebrochen zu haben. Doch die FdG-Mädels gaben nicht auf, glichen erneut aus: 22:22. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der Endmarke. Jeder Herner Punkt wurde frenetisch bejubelt. Zwei Satzbälle hat Herne in der Verlängerung liegen lassen, aber auch zwei Matchbälle abgewehrt, bevor Langenberg etwas glücklich den Tiebreak vermeiden konnte.
Keine Punkte, aber standing ovations, auch das gibt’s eher selten, war aber vollkommen berechtigt. Wenn es der Mannschaft gelingt, an die Leistung der letzten beiden Sätze anzuknüpfen, muss man sich wahrlich keine Sorgen machen. Doch wie heißt so schön: Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, …
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Kein Durchkommen gab es in den ersten beiden Durchgängen: hier scheitert Jana Kruska am Langenfelder Block.
 Ab dem dritten Satz wurden die Bälle gleich reihenweise versenkt, hier von Joelle Pospiech.
 Auch der Block ließ sich ab Satz Nr. 3 immer öfter blicken, hier durch Justina Heynck und Sarah Polfuß
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Regionalliga: 6. Spieltag - 30.10.2010 - Damen I
VfL Telstar Bochum - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:20 19:25 25:10 25:19 )
Derby geht anders
Das war wohl nichts. Die Erwartungen auf einen großen Kampf gegen den Tabellen- und Ortsnachbarn wurden leider enttäuscht. Abgesehen von ein paar wenigen Lichtblicken ergab sich die Powilleit-Truppe letzten Endes leidenschaftslos dem in allen Belangen überlegenen Team aus Bochum.
Bereits zu Beginn des ersten Satzes glänzte der VfL mit tadelloser Block- und Feldabwehr, so dass kaum ein Herner Angriff den Weg ins Bochumer Feld fand. Umgekehrt machten es die FdG-lerinnen dem VfL leicht. Ein Block, löchrig wie Schweizer Käse, gepaart mit einer praktisch nicht vorhandenen Blocksicherung luden geradewegs dazu ein, einen nahezu uneinholbaren Vorsprung von zeitweise acht Punkten herauszuspielen. Zwei wenig nachvollziehbare Auswechslungen sorgten für zusätzliche Unsicherheit im Herner Team, das gleichwohl Moral bewies und sich nach einem aussichtlosen 11:19 Rückstand Punkt für Punkt ins Spiel zurückkämpfte. Als sich mitten in der Aufholjagd Gianna Castiglione für ihre Einwechslung bereit machte, dachte eigentlich jeder, dass sie die ohnehin schwache Abwehr stärken sollte, doch weit gefehlt. Ausgewechselt wurde Zuspielerin Julia Röchner und das beim Stande von 18:22 aus Herner Sicht. Das war eindeutig das falsche Signal. Die Euphorie der Aufholjagd ebbte ab. 25:20 stand es kurze Zeit später nach immerhin 32 (!) Spielminuten im ersten Satz.
Powilleit wechselte im zweiten Durchgang zurück und im Übrigen auch nicht weiter aus, wofür sich seine Spielerinnen mit einem Start-Ziel-Sieg bedankten, bevor es dann im dritten Durchgang bei zunächst gleicher Besetzung zu einem Kopf an Kopf Rennen kam. Bochum rappelte sich wieder auf und konnte ab dem siebten Punkt bis auf 14:9 davonziehen. Erneut machte sich Gianna Castiglione bereit und erneut wurde sie gegen Hernes Spielmacherin ausgewechselt. Wahrlich jedes Team wäre dankbar, eine zweite Zuspielerin vom Format einer Gianna Castiglione zu haben, sich aber bei schwächelnder Annahme die Bälle zu erlaufen, ist nicht Castigliones Ding. Unverständnis machte sich von daher breit und kollektive Arbeitsverweigerung auf dem Feld war die Folge. Ein einziger Punkt war Herne noch vergönnt, dann war der dritte Durchgang nach einer guten Viertelstunde auf Bochumer Seite verbucht.
Im entscheidenden vierten Satz ließ Bochum nichts mehr anbrennen. Der Vfl zeigte sich von seiner besten Seite, inklusive einer spektakulären Fußabwehr des Liberos. Zwar wurde Joker Castiglione diesmal zur Stärkung der teilweise desolaten Annahme eingewechselt, allerdings erst bei einem Stande von 22:17 für den VfL und da war der Zug bereits abgefahren.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Insbesondere gute Blockarbeit zeichnete den VfL aus, hier müht sich Svenja Börding vergeblich. |  Leider zu selten fand der Ball den Weg vom Block ins aus, hier gelang es mal Monika Bando. |
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Regionalliga: 5. Spieltag - 23.10.2010 - Damen I
SG FdG Herne - Warendorfer SU 3 - 0 ( 25:18 25:8 25:21 )
Balsam für die Seele
Immer wenn Coach Powilleit meint, auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen zu können, schickt Hiob mal wieder Grüße. Diesmal nahm Alex Friedrich als weitere Stammspielerin neben Jenny Heisel auf der Invalidenbank Platz und Zuspielerin Julia Röchner ging angezählt aufs Feld. Gut, dass nur ein Gegner auf der anderen Netzseite stand, dem es personell offenbar noch schlechter geht. Warendorf trat mit Minimalbesetzung an. Nur sechs Spielerinnen lassen halt keinen Raum für Powerplay und das kam Herne zugute.
Dabei fing es gar nicht so schlecht an für Warendorf. Herne musste sich wieder einmal mehr erst finden und lag rasch 4:8 zurück. Auszeit, Ansage an alle: Aufholen, Auftrag ausführen. Gesagt, getan. Nach dem Einstand bei zwölf Zählern gab’s sogar das eine oder Kabinettsstückchen für die Galerie, sei es durch Neuzugang Svenja Börding oder auch von Justina Heynck über Mitte. Immer dann, wenn die beiden von Stellspielerin Julia Röchner in Szene gesetzt wurden, brannte es lichterloh in der gegnerischen Abwehr und auch die Hinterfeldangriffe von Monika Bando schlugen immer häufiger ein. Der verdiente Satzgewinn war die Folge.
Im zweiten Durchgang konnten einem die Damen aus dem Münsterland schon fast leidtun. Getreu dem Motto „never change a winning team“ ließ Trainer Powilleit seine Start-Sechs auf dem Feld und dem Gegner damit nicht den Hauch einer Chance. Die Mädels bedankten sich für das Vertrauen und zeigten endlich mal, was sie wirklich zu leisten im Stande sind. Eine Jana Kruska, die trotz Verletzungspause und Trainingsrückstand wieder Biss und Durchschlagskraft bewies, eine Monika Bando, die nicht nur gefährlich aus dem Hinterfeld agierte, sondern auch am Netz und eine Justina Heynck, die immer den Ball fordert, ihn aber nicht immer bekommt, dafür aber brillant antäuscht. Das waren schon Hingucker.
Erst den dritten Satz nutzte Trainer Powilleit für maßvolle Änderungen, brachte Rekonvaleszent Isabelle Zwingmann für Svenja Börding und beim Stande von 15:9 Joker Gianna Castiglione, die für Julia Röchner das Zuspiel übernahm. Diesen Wechsel hätte er besser im zweiten Durchgang vorgenommen, sorgte das doch etwas für Unruhe und in der Folge auch zum Warendorfer Einstand bei 19 Punkten. Doch was soll’s, letztlich muss das Team auch einen Ausfall seiner Spielmacherin verkraften können und das auch das geht, hat die Mannschaft unter der Federführung von Gianna Castiglione mit den letzten sechs Punkten dann doch noch recht eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Wieder mit Biss dabei: Jana Kruska
 Auch am Netz gefährlich: Monika Bando
 Täuscht sie oder schlägt sie zu: Justina Heynck
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Regionalliga: 3. Spieltag - 09.10.2010 - Damen I
SG FdG Herne - Bayer 04 Leverkusen II 3 - 0 ( 25:19 25:9 25:15 )
Befreiungsschlag
Es schien so, als wollte die Pechsträhne nicht abreißen. Mit Jana Kruska meldete sich verletzungsbedingt eine weitere Leistungsträgerin aus dem Spielbetrieb ab und ob Zuspielerin Julia Röchner rechtzeitig von ihrer Klassenfahrt zurück ist, stand bis zuletzt in den Sternen. So wurden kurzerhand Monika Bando und Svenja Börding reaktiviert, die beide bereits über Regionalligaerfahrung verfügen, allerdings seit einem Jahr ohne Spielpraxis sind. Dass die beiden den Kader verstärken sollen, war zwar ohnehin geplant, allerdings erst ein paar Trainingseinheiten später. Doch in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen und so wurden die Spielerpässe in aller Eile vorab per Email übermittelt.
Alles in allem also keine guten Voraussetzungen, um den ersten Sieg feiern zu können, auch wenn es nur gegen das Tabellenschlusslicht ging. Unerwartet ist nämlich auch Leverkusen denkbar schlecht in die Liga gestartet, kämpfte dementsprechend um die ersten beiden Punkte und setzte sich im ersten Durchgang zunächst auf 10:6 ab. Ob Trainer Powilleit in der folgenden Auszeit die richtigen Worte fand oder die Mädels einfach nur die ersten Ballwechsel brauchten, um sich in der neuen Situation zurechtzufinden, wer will es im Nachhinein schon wissen? Jedenfalls startete das Team durch, holte Punkt für Punkt auf, glich bei 14 Zählern aus und zog auf 25:19 davon.
Die Annahme deutlich verbessert, gelang im Spielaufbau insbesondere auch mit Neuzugang Svenja Börding einiges. Der Block stand meistens goldrichtig und holte jede Menge direkte Punkte. Außenangreiferinnen, die sich nahezu wieder in Normalform präsentierten sowie sehenswerte Schnellangriffe von Justina Heynck über Mitte sorgten zusätzlich dafür, dass der zweite Durchgang bereits nach einer Viertelstunde und neun Gegentreffern Geschichte war. Endlich war sie wieder da, die Spielfreude, mit der das Team in den vergangenen Jahren so erfolgreich die Ligen dominierte. Nach 18 weiteren Minuten hatte die Powilleit-Truppe ihren ersten Sieg deutlich und verdient eingefahren.
Bei aller Euphorie über diesen Erfolg darf nicht vergessen werden, dass Leverkusen mit einer extrem jungen und unerfahrenen Mannschaft in die Regionalliga gestartet ist. Die jüngste Spielerin ist 13 Jahre alt. Abstimmungsprobleme waren unverkennbar. Wie viel dieser Sieg wirklich wert ist, wird sich bereits am nächsten Wochenende zeigen, wenn es in Aachen gegen das Oberhaus der Liga geht.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Nach 22 Stunden Busfahrt pünktlich am Ball: Spielmacherin und (vertretungseise für Jana Kruska) -führerin Julia Röchner
 Guter Einstand für Svenja Börding
 Der Block stand: Justina Heynck und Sarah Polfuß
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WVV-Pokal-Viertelfinale: 0. Spieltag - 29.09.2010 - Damen I
SG FdG Herne - VC Allbau Essen 1 - 3 ( 22:25 26:24 14:25 18:25 )
Sang- und klanglos draußen
Zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen mussten sich die Damen dem Ligakonkurrenten aus Essen mit 1-3 geschlagen geben. War die Jagd nach Punkten in der ersten Begegnung noch Motivation genug, konnte man beim Pokalspiel nicht wirklich erkennen, dass die Teams auf Sieg spielten. Essen war gerade mal mit sechs (!) Spielerinnen angereist, Trainer Powilleit standen sieben Akteure zur Verfügung. Essen spielte somit notgedrungen ohne Libero und auch Powilleit verzichtete darauf, um wenigsten eine weitere Option im Angriff zu haben. So entwickelte sich eine Begegnung auf besserem Trainingsniveau. WWV-Pokal-Viertelfinale geht anders.
Im ersten Satz ständig in Führung, sahen die FdG-lerinnen dem Schlussspurt des VC praktisch tatenlos zu. Kein Aufbäumen, wie man es von früher gewohnt ist, keine Leidenschaft, kein Glanz. Den zweiten Durchgang haben sie zwar irgendwie in der Verlängerung nach Hause gebracht, dann aber die beiden weiteren Sätze sang- und klanglos abgegeben, im wahrsten Sinne des Wortes . Denn auch die Fans merkten, dass ihre sonst lautstarke Unterstützung bei den Mädels diesmal nicht ankam und stellten ihre Tätigkeit nach und nach ein.
Die Angaben zu lasch, die Annahme grottenschlecht, Block und Blocksicherung nur rudimentär und der Angriff ein Schatten seiner selbst, so lassen sich die Defizite kurzerhand zusammenfassen und von Spielfreude war auch nicht viel zu sehen. Nach der dritten Niederlage im dritten Pflichtspiel stellt sich schon die Frage, wann die Mädels endlich zur alten Spielstärke zurückfinden und vor allem zu ihren alten Tugenden. In der gegenwärtigen Verfassung jedenfalls lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner
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 Mega-Block von Justina Heynck
 Gianna Castiglione wuselt sich irgendwie durch
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Regionalliga: 2. Spieltag - 26.09.2010 - Damen I
VC Allbau Essen - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:21 25:16 20:25 27:25 )
Unglückliche Niederlage
Wenn es schon nicht gut läuft, kommt meistens auch noch Pech dazu. Nach Jenny Heisel trug sich mit Isabelle Zwingmann eine weitere Mittelangreiferin längerfristig in die Krankenliste ein. Diagnose: Innenbandriss. Von daher musste Trainer Knut Powilleit mit gerade mal sieben Feldspielern und jeder Menge Sorgen im Gepäck nach Borbeck reisen, um gegen ein Team anzutreten, das am ersten Spieltag den amtierenden Vizemeister FCJ Köln mit 3-1 zuhause bezwang. Das will schon was heißen. Der Not gehorchend wechselte Jana Kruska in die Mitte und Gianna Castiglione nach außen.
Doch die Probleme fingen diesmal unerwartet bereits bei der Annahme an, zu unkonzentriert zu unpräzise. Zuspielerin Julia Röchner musste sich etliche Bälle erlaufen. Aber nicht nur die Abwehr agierte halbherzig, auch der Angriff blieb weit hinter den Erwartungen zurück, kein Biss, keine Durchschlagskraft, kein Erfolg. Bis zur Mitte des ersten Satzes konnte Herne zwar noch irgendwie mithalten, doch dann setzte sich Essen praktisch mühelos ab, um im zweiten Durchgang einen Start-Ziel-Sieg hinzulegen. Herne zeigte kaum Gegenwehr, dafür aber wieder jede Menge unforced errors. Wenn zum wiederholten Male ein Aufstellungsfehler gegen Herne gepfiffen wird, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass ihnen das neue System noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Coach Powilleit musste reagieren und wechselte Libero Nadja Peters nunmehr gegen Außenangreiferin Alex Friedrich aus, wodurch die annahmesichere Jana Kruska die Abwehr verstärken konnte. Dass er damit fast wieder beim alten Spielsystem angelangt war, beflügelte die Mädels geradewegs, denn das beherrschen sie im Schlaf und drehten mächtig auf. 24:14 hieß es kurze Zeit später, bevor Borbeck nochmals gefährlich nahe kam.
Euphorisiert von der Aufholjagd gingen die Essenerinnen im vierten Durchgang auch zunächst in Führung, doch Herne blieb dran, glich bei acht Zählern aus. Beim 10:10 setzte Trainer Powilleit auf die Aufschlagstärke von Sarah Polfuß und die bedankte sich für das Vertrauen mit sechs Punkten in Folge. Doch der Vorsprung sollte nicht reichen. Punkt für Punkt holte Essen in der mittlerweile sehenswerten Begegnung auf, wehrte drei Satzbälle ab und glich zum 25:25 aus, bevor dann dass Schiedsgericht für die Entscheidung sorgte. Beim nächsten Spielzug hätte aus mindestens zwei Gründen gegen Allbau gepfiffen werden müssen. Der Pfiff kam zwar, doch der Punkt ging zum Entsetzen der mitgereisten Fans an Essen. Wie gesagt, wenn es schon nicht gut läuft, …
Ein derartiger Schiedsrichter-Blackout, zudem beim Stande von 25:25, ist zwar ärgerlich, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Spiel vorher bereits entschieden wurde. Einen 16:10 Vorsprung muss man über die Ziellinie bringen und das hat Herne einfach nicht geschafft. Daran wird zu arbeiten sein. Viel Zeit bleibt nicht, denn bereits am Mittwoch treffen die Teams in Herne im Viertelfinale des WVV-Pokals erneut aufeinander.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner,
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 Gleich gegen sechs Hände muss Justina Heynck in dieser Szene ankämpfen, ... |  doch vier Hände reichen mitunter nicht, wie Alex Friedrich hier demonstriert. |
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Regionalliga: 1. Spieltag - 18.09.2010 - Damen I
SG FdG Herne - SV BW Dingden 1 - 3 ( 25:20 19:25 18:25 19:25 )
Kein Grund zur Enttäuschung
Nach einem über weite Phasen hochklassigen und mitreißenden Spiel mit etlichen langen, spannenden Ballwechseln mussten sich die FdG- Mädels letztlich einem besser eingespielten und hochmotivierten Gegner geschlagen geben. Angesichts der Tatsache, dass der neue Trainer erst seit fünf Wochen im Amt ist, das System umgestellt wurde, Positionen überwiegend neu besetzt wurden und mit Jenny Heisel die wohl gefährlichste Mittelangreiferin ausfiel, war mit einem derart packenden und engen Spiel gar nicht zu rechnen.
Hinzu kam noch, dass bei den Aufbauarbeiten eine Stange der Netzanlage brach und auf ein anderes Feld ausgewichen musste. Der Heimvorteil war damit praktisch egalisiert, denn selbstverständlich hatte das Team zuvor auf dem Zentralfeld trainiert.
Trotz aller Widrigkeiten überraschten die Mädels bereits im ersten Durchgang damit, dass sie sich nach einigen Startschwierigkeiten in der Mitte des Satzes aus einem Rückstand in Spiel zurück kämpften und in Führung gehen konnten. Diese gaben sie auch bis zum Schluss nicht mehr ab und verbuchten den Satz mit von 25:20 für sich.
Nach anfänglichem Kopf-an-Kopf-Rennen im zweiten Satz konnten sich die Hernerinnen einen 19:15 Vorsprung erspielen, um anschließend 10 Punkte in Folge abzugeben. So etwas darf eigentlich nicht passieren, doch sämtliche Bigpoints gingen in dieser Phase des Spiels an die Gegner und die Eigenfehlerquote stieg erheblich. Ehe man sich versieht, ist ein sicher geglaubter Satz dann weg.
Dingden war wieder im Spiel. Herne setzte dagegen. Physikalischen Gesetzen trotzend wurden auf beiden Seiten Bälle zurück gebracht, die eigentlich längst verloren waren. Letztendlich waren die Angriffe von Dingden jedoch druckvoller und schneller. Herne lief ständig einem Rückstand hinterher, der bis zum Ende nicht mehr aufgeholt werden konnte. Das ganze wiederholte sich dann auch im vierten Satz und Dingden fuhr verdient den Sieg ein.
Fazit: Obwohl sich die FdG-Mädels auf ihren neuen Positionen erst zurecht finden mussten, haben die zahlreichen Zuschauer ein spannendes und packendes Spiel gesehen, das für die Zukunft hoffen lässt.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Sarah Polfuß, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Impulse setzte sowohl in der Abwehr, hier im Block gegen ihre ehemalige Mannschaftskameradin Simone Meiermann, ...
 ... wie auch im Angriff Justina Heynck, die vom SV BW Dingden nach Herne gekommen ist.
 Perfekter Longline-Angriff von Alex Friedrich
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