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1. Damen |
Saison 2009/10 |
Oberliga |
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Das Damen-Team wird gefördert von:

Suchst du eine neue Mannschaft? Wir suchen nämlich trotz aller Erfolge weiterhin Verstärkung für unsere Mannschaft auf allen Positionen. Interessenten melden sich bitte bei der Trainerin Uli Zwingmann unter der Tel.Nr. 0163 / 6920151. Die Trainingszeiten sind Mo und Do von 20 bis 22 Uhr und Fr von 16 bis 18 Uhr. Wir freuen uns auf deinen Anruf.
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links: Christoph Eckey mit Sohn Philipp (Trikotsponsor), rechts: Ulrike Zwingmann (Trainerin)
Mannschaft (v.l.n.r.) - obere Reihe: Gianna Castiglione, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann, Jenny Heisel - mittlere Reihe: Lisa Simanzik, Joelle Pospiech, Alexandra Friedrich, Jana Kruska - vordere Reihe: Frauke Bartonitz, Nadja Peters
Info: Um auf die Spielerprofile zu gelangen, klicken sie einfach die Mädels an.
Oberliga: 18. Spieltag - 06.03.2010 - Damen I
SG FdG Herne - SG Minden/Hausb. 3 - 1 ( 25:12 16:25 25:21 25:10 )
Vorm Abi dritte Liga
Als sie vor fünf Jahren in der Bezirksklasse „nachsitzen“ mussten, trösteten sich die damals 13jährigen damit, dass sie es ja immer noch schaffen könnten, vorm Abitur bis in die Regionalliga aufzusteigen und ernteten bestenfalls ein mitleidiges Lächeln. Heute lacht niemand mehr, schon gar nicht die Mitleidslächler von damals. Denn nach dem nunmehr fünften Aufstieg in Folge steht fest: Die meinten das ernst.
Was sich diese Teenies in den Kopf setzen, ziehen sie offenbar auch durch. Und für den letzten Spieltag hatten sie sich ganz fest vorgenommen, den Aufstieg in die Regionalliga aus eigener Kraft zu stemmen, ohne auf die Schützenhilfe der Münsteranerinnen angewiesen zu sein, die den einzig verbliebenen Titelkonkurrenten aus Lüdinghausen zu Gast hatten.
Dementsprechend wurde die Spielgemeinschaft aus Minden und Hausberge im ersten Satz geradewegs überrollt. Ein Dutzend Punkte gab’s für den Gegner, mehr nicht. Ein so deutliches Ergebnis verleitet natürlich zu einer ruhigeren Gangart im Folgesatz. Doch das hätten die Zwingmann-Schützlinge besser bleiben lassen gegen einen Gegner, der bereits in der Hinrunde bewiesen hat, bestens aus einer Rücklage heraus spielen zu können. 2-0 stand es damals bereits für Herne, bevor Minden/Hausberge das Spiel drehte. Und auch dieses Mal nutzten sie ihre Chance und sorgten für Herzklabastern in der überfüllten Halle.
Vom Schwung der Aufholjagd beflügelt gingen die Ostwestfälinnen auch im dritten Durchgang zunächst in Führung. Doch die FdG-Sechs hatte sich ja was vorgenommen, holte Punkt für Punkt auf und glich bei zehn Zählern aus. Damit war zugleich auch das Titelrennen entschieden, nicht in Herne, aber in Münster. Im selben Moment nämlich hatte der USC mit einem 3-1 Erfolg Lüdinghausen in die Relegation geschickt. Doch davon wollten die Mädels nichts wissen, hatten sich vor dem Spiel ausdrücklich verbeten, den geplanten Liveticker zu schalten. Sie wollten den Aufstieg auf ihre Weise zelebrieren und das taten sie auch. Trotz heftiger Gegenwehr erspielte sich Herne die Führung und brachte diese auch zum 2-1 durch. Danach gab’s kein Halten mehr. Mit meisterlichen Kombinationen für die Galerie demonstrierten die FdG-Girls eindrucksvoll, dass sie die Krone nicht zu Unrecht tragen – zum fünften Mal in Folge.
Nach verwandeltem Matchball wurde die Halle zum Tollhaus. Alles lag sich in den Armen, Küsschen hier, Freudentränen dort. Sektkorken knallten rhythmisch zum Standardsong von Queen für derartige Anlässe, obwohl „Made in Heaven“ auch ganz gut gepasst hätte. Und dann gab’s auch noch Geschenke, unter anderem Aufstiegshirts von den seinerzeitigen Mitleidslächlern, den Eltern der Spielerinnen. Die hatten in den vergangenen fünf Jahren dazugelernt. Bestens vorbereitet stand auf dem Rücken der Mädels zu lesen: „Vorm Abi dritte Liga“ – was sonst.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
Mehr Fotos gibt's hier ...
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 Matchball verwandelt = Oberligameister und fünfter Titel in Folge
 Das Spielgerät für die kommende Saison, sponsered by Auto Eckey GmbH, wurde noch während der Feier ausgiebig getestet
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Bezirkspokal: 2. Spieltag - 28.02.2010 - Damen I
Letmather TV - SG FdG Herne 0 - 3 ( 12:25 22:25 18:25 ) RC Sorpesee - SG FdG Herne 0 - 3 ( 14:25 16:25 17:25 )
Damen ziehen ins Finale ein
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben die FdG-Girls ihre Ambitionen auf den Bezirkspokal untermauert und wer weiß, vielleicht gelingt ja dieses Mal wieder das Double, wie zuletzt vor zwei Jahren.
Im Viertelfinale trafen die Mädels auf den Letmather TV, Landesligakonkurrent der Zweitvertretung, der die FdG-Reserve zwar zweimal im Tiebreak bezwingen konnte, gegenwärtig aber den Relegationsplatz nach unten innehat. Von daher war der Oberligist dann doch eine Nummer zu groß für die Letmather Damen, die im ersten Satz nahezu vom Feld gefegt wurden. Da spielte auf FdG-Seite sicherlich noch die Euphorie über die soeben wieder eroberte Tabellenführung eine Rolle. Den zweiten Satz gingen die Zwingmann-Schützlinge dann gemächlicher an, zu gemächlich allerdings. Letmathe fand ins Spiel und plötzlich stand es 17:21 gegen Herne. Die Zügel wurden wieder angezogen und der Sack kurzerhand zugemacht, um im dritten Durchgang dann nichts mehr anbrennen zu lassen.
Wie im Jahre 2008 stand im Halbfinale der RC Sorpesee auf der anderen Netzseite, der sich zuvor gegen Bezirksligist TV Hasperbach etwas schwer getan hat. Gegen Herne war allerdings eine andere Einstellung zu erwarten, doch Sorpesee enttäuschte auf ganzer Linie. Nichts war zu spüren vom Esprit der vergangenen Jahre, der die Begegnungen gegen Herne immer zu einer Werbung für den Volleyballsport werden ließen. Der RCS wirkte ausgelaugt, vielleicht als Folge davon, dass sie als Absteiger nach vielen Jahren Regionalliga praktisch schon feststehen. Dementsprechend ereignislos war das Spiel, einfallslos die Aktionen, mutlos die Akteure und kampflos die Selbstaufgabe. Herne hatte leichtes Spiel, aber wenig Freude. Drei glatte Start-Ziel-Siege in deutlich weniger als einer Stunde, da konnte einem Sorpesee schon fast leidtun.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Schrecksekunde im Spiel gegen Letmathe - Beim Stande von 11:3 für Herne im dritten Satz verletzte sich Lisa Simanzik und musste durch die ebenfalls noch angeschlagene Jenny Heisel ersetzt werden
 Nur verhaltene Freude nach deutlichem Sieg gegen RC Sorpesee
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Oberliga: 17. Spieltag - 27.02.2010 - Damen I
BSV Ostbevern - SG FdG Herne 0 - 3 ( 15:25 26:28 19:25 )
FdG auf Meisterkurs
Ohne die Leistung von Ostbevern herabwürdigen zu wollen: Das aus Herner Sicht spannendere Spiel fand in Lüdinghausen statt. Bereits im Hinspiel unterlag der bisherige Tabellenführer den Damen von der Margarethenhöhe aus Essen glatt in drei Sätzen. Von daher konzentrierten sich die Herner Hoffnungen auf das Rückspiel und TuSEM enttäuschte nicht. Zwar mussten die Essenerinnen in den Tiebreak, doch was soll’s. Zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft waren am Ende für Lüdinghausen weg und das ist es, was im Titelrennen noch zählt, wohlgemerkt aus Herner Sicht.
Und was geschah in Ostbevern? „Ich habe vorher gesagt, dass wir noch auf keinen Gegner getroffen sind, den wir im Rückspiel nicht schlagen könnten. Das muss ich jetzt zurücknehmen. Gegen die wird es sehr schwer“, so BSV-Trainer Dominik Münch nach dem Hinspiel in Herne. Er sollte Recht behalten und so geriet der erste Satz zu einem Start-Ziel-Sieg, obwohl die angeschlagenen Jenny Heisel und Gianna Castiglione nur zeitweise eingesetzt wurden und hienach gar nicht mehr.
Gleichwohl gingen die FdG-Girls im zweiten Durchgang zunächst mit 5:0 in Führung und alles schien klar. Doch nach der von Münch beantragten Auszeit fand Ostbevern ins Spiel zurück, kämpfte sich Punkt um Punkt heran, um bei 18 Zählern auszugleichen und danach sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Doch die FdG-lerinnen wussten, dass sie nichts mehr zu verschenken hatten, wehrten zwei Satzbälle ab und glichen aus. Mitten in diesem offenen Schlagabtausch dann auch noch ein Blackout des ersten Schiedsrichters, der seine Entscheidung aber nach kurzer Diskussion wieder revidierte – Respekt, auch wegen der anschließenden Entschuldigung. Am Ende hatte Herne in der Verlängerung etwas glücklich aber verdient die Nase vorn.
Kopf an Kopf ging es zunächst im dritten Satz weiter, bevor sich Herne ab dem fünften Punkt langsam absetzen konnte, um Satz und Spiel auf die Habenseite zu bringen.
Bereits auf dem Rückweg aus Ostbevern klingelte unentwegt das Telefon: 2-1 für TuSEM, SCU liegt im vierten Satz vorn, Lüdinghausen gleicht aus ... Zuhause angekommen dann die erlösende Nachricht: TuSEM gewinnt den Tiebreak!
Mit dem Sieg gegen Ostbevern bei gleichzeitiger Niederlage des SC Union Lüdinghausen haben es die Zwingmann-Schützlinge jetzt wieder in der Hand, am letzten Spieltag gegen die SG Minden-Hausberge die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Regionalliga aus eigener Kraft perfekt zu machen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 So kann's gehn: Vom Block ins Netz
 Durchschlagskraft beweist hier Joelle Pospiech
 Jubel nach verwandeltem Matchball, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass Herne damit zugleich wieder Tabellenführer wurde.
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Oberliga: 16. Spieltag - 20.02.2010 - Damen I
USC Münster - SG FdG Herne 1 - 3 ( 25:23 21:25 19:25 21:25 )
Berg Fidel erobert
Nicht im Handstreich, aber mit einer beeindruckenden Leistung gepaart mit Kampfgeist und Siegeswillen haben die FdG-Girls die Festung „Berg Fidel“ der Volleyballdomäne Münster eingenommen und das war alles andere als einfach. Denn der Berg ist keine schnöde Sporthalle, sondern das Wohnzimmer des deutschen Damenvolleyballs und daran müssen sich Gäste erst einmal gewöhnen.
Münster nutzte zunächst diesen Heimvorteil, den die imposante Fideler Halle schon von der Atmosphäre her bietet und lag im ersten Durchgang von Beginn an regelmäßig drei bis vier Punkte vorn. Herne agierte eher zurückhaltend und Münster schien den Gegner im Griff zu haben, der allerdings im Endspurt bedrohlich nahe kam. Doch der USC nutzte seine Chance zum Satzgewinn, wohl wissend, dass Herne ins Spiel gefunden hatte.
Ein umgekehrtes Bild dementsprechend im zweiten Durchgang. Statt gegen den immens starken Block der Münsteranerinnen weiter anzurennen, führten geschickt dahinter gelegte Bälle und gelungene Staffeln zu einem Start-Ziel-Sieg für FdG und so ging es im dritten Satz weiter. Doch der USC gab nicht auf. Dem Einstand bei acht Zählern folgte ein offener Schlagabtausch bis zum 11:11, bevor der dann folgende Big Point an Herne ging wie auch die nächsten fünf Punkte. Herne brachte den Vorsprung ins Ziel und ging mit 2:1 in Führung.
Damit war das Spiel jedoch keineswegs entschieden. Münster legte im vierten Satz erneut vor und Herne nach. Wieder Einstand bei acht Punkten und danach die Führung für FdG. Münster gab nicht auf. Kein Ball wurde verloren gegeben. Beide Liberos ähnelten den bekannten kleinen Vollgummibällen und kratzten vom Boden weg, was eben noch ging. Herne hielt dem Druck jedoch stand und brachte den zwischenzeitlich heraus gespielten Vorsprung am Ende ungefährdet ins Ziel.
Diejenigen, die bereits nach der Auftaktbegegnung gegen SC Union Lüdinghausen im September letzten Jahres prophezeiten, dass die beiden Aufsteiger am Ende das Rennen unter sich ausmachen werden, sollten tatsächlich Recht behalten. Für Lüdinghausen und Herne geht es in den letzten beiden Spieltagen nur noch darum, wer als Meister direkt in die Regionalliga geht. Da hat Lüdinghausen zurzeit die Nase mit zwei Punkten vorn. Mit dem Sieg gegen Münster haben die FdG-Mädels allerdings den Relegationsplatz nach oben schon mal sicher.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Wie hier Alex Friedrich, sah sich auch ...
 Jana Kruska meistens einem Doppelblock gegenüber gestellt, doch ...
 ... ab und an gab es auch freie Bahn, hier für Lisa Simanzik.
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Oberliga: 15. Spieltag - 13.02.2010 - Damen I
SG FdG Herne - TuSEM Essen 3 - 0 ( 25:19 25:19 25:19 )
Jugend siegt gegen Erfahrung
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung meldeten sich die Zwingmann-Schützlinge in der Oberliga zurück und fuhren einen verdienten 3:0 Sieg ein.
Vom ersten Ballwechsel an war in den Gesichtern der FdG-Damen zu erkennen, dass Sie den Kampf um die Tabellenspitze noch nicht aufgegeben haben. Lauf- und einsatzbereit und mutig im Angriff war das endlich mal wieder vollzählig angetretene Team von Uli Zwingmann gegenüber den letzen Spielen nicht wieder zu erkennen. Über Außen, Mitte, Kopf oder aus dem Hinterfeld wurden pfiffige Kombinationen wie Staffeln gespielt und den Essenern die Bälle nur so um die Ohren gehauen. Das ganze Team war eine Einheit und zeigte sich selbstbewusst auf dem Feld. Selbst wenn mal Bälle missglückten, führte das nicht zu einem Nachlassen. Auch auf dem Feld war wieder eine Stimmung zu spüren, wie sie zuletzt nur noch bei den Fans zu sehen war. Auf allen Positionen war der Siegeswille zu erkennen und dies konnte drei Sätze konstant durchgehalten werden. Wie im Hinspiel versuchten die Essenerinnen zwar durch extrem schnelle Mittelangriffe das Blatt zu wenden, doch nach einigen daraus resultierenden Punkten, stellten sich Block und Abwehr auf diese Bälle ein und damit verpuffte auch die letzte Gegenwehr.
Auf diese Leistung kann Coach Zwingmann aufbauen und in den drei letzten Spielen noch einmal Druck auf den Tabellenführer Lüdinghausen ausüben.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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Oberliga: 14. Spieltag - 07.02.2010 - Damen I
VC Essen-Borbeck - SG FdG Herne 3 - 1 ( 17:25 25:14 25:21 25:22 )
Führung verspielt
Nach einem hochdramatischen Kampf mussten die FdG-Girls dem Gastgeber in Borbeck den Vortritt lassen und damit zugleich die Tabellenführung an die Konkurrenz aus Lüdinghausen abgeben.
Sieht man mal vom Hinspiel ab, hatten Begegnungen gegen den VC Essen-Borbeck ja immer schon einen gewissen Reiz. Wieder einmal mehr gingen beide Teams hochmotiviert ans Netz und so entwickelte sich von Beginn an ein ebenso temporeiches wie kampfbetontes Spiel. Zahlreiche gelungene Angriffs- aber auch Blockaktionen wurden auf beiden Seiten pariert. Lange und spannende Ballwechsel waren die Folge und nicht ein einziger Satz unterbot die 20 Minuten Marke.
Im ersten Durchgang hatten die Zwingmann-Schützlinge die Nase zwar unentwegt vorn, aber der Kampfgeist, den Essen entgegensetzte, machte deutlich, dass das Spiel damit noch lange nicht entschieden war. Bereits im zweiten Satz mussten die FdG-lerinnen dem hohen Tempo Tribut zollen und einen Gang zurückschalten. Konditions- und Konzentrationsschwächen ließen die Eigenfehlerquote hochschnellen und Borbeck ins Spiel kommen, die bei aller Gegenwehr ungefährdet den Satzausgleich für sich verbuchen und auch noch zulegen konnten. Ständig rannte Herne im dritten Durchgang einem Zweipunkterückstand hinterher bis endlich bei elf Zählern der Ausgleich gelang, um unmittelbar danach erneut in Rückstand zu geraten. Alle Big Points gingen in dieser Phase an Essen und das demoralisiert auf Dauer. Der Satzverlust war die logische Folge. Ein umgekehrtes Bild dann im vierten Satz. Essen geriet zunächst in Rückstand, konnte das Blatt aber bei acht Punkten wenden. Zwar holten die Zwingmann-Schützlinge ein 9:14 noch auf, jedoch reichte es am Ende nicht, den Tiebreak zu erzwingen.
Durch die Niederlage ist Herne auf Platz zwei zurückgefallen und muss darauf hoffen, dass Lüdinghausen in den verbleibenden vier Spieltagen noch einmal patzt. Aus eigener Kraft jedenfalls reicht es nicht mehr zum Titelgewinn.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Verbissen ...
 ... kämpfte Herne um die Tabellenführung ...
 ... doch trotz aller Ansprache reichte es am Ende nicht.
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Bezirkspokal: 1. Spieltag - 31.01.2010 - Damen I
SSV Meschede - SG FdG Herne 0 - 3 ( 18:25 18:25 13:25 )
Schwächer als erwartet
Im zweiten Spiel des Tages stand Verbandsligist SSV Meschede auf der anderen Netzseite, in der letzten Saison noch der ärgste Verfolger der FdG-lerinnen. Doch von ihren Tugenden aus dem vergangenen Jahr, insbesondere in Angriff und Feldabwehr, war diesmal nicht viel zu sehen. Herne knüpfte nahtlos an die Leistungen des vorherigen Spiels an und Meschede ergab sich nahezu kampflos. Bereits nach einer Dreiviertelstunde standen die FdG-Girls im Viertelfinale. Dort werden sie am 28.02.2010 auf den Letmather TV treffen, der die FdG-Reserve mit 3:0 nach Hause schickte. Bei einem Sieg träfen sie dann möglicherweise auf Regionalligist RC Sorpesee.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Nicht nur in punkto Angabe heute spitze, auch im Block-von-außen-anschlagen: Lisa Simanzik
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Bezirkspokal: 1. Spieltag - 31.01.2010 - Damen I
TV Neheim - SG FdG Herne 1 - 3 ( 25:21 15:25 11:25 21:25 )
Stärker als erwartet
Im Pokal gelten ja bekanntlich eigene Gesetze. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Verlust des ersten Durchgangs gegen Bezirksligist TV Neheim allerdings nicht abzuhaken und auch die Einstellung gegenüber vermeintlich schwächere Gegner stimmte diesmal. Problem Nr. 1 für die FdG-Girls war die extrem niedrige Deckenhöhe. Zahlreiche Annahmen touchierten die Begrenzung nach oben und selbst Zuspielerin Julia Röchner hatte ihre Probleme. Ist die Flugbahn zu niedrig, stimmt das Timing nicht mehr und so musste sie ständig am Limit spielen und das lag ca. 5 - 10 cm unterhalb der Dachkante. Problem Nr. 2 hingegen war natürlich ein hoch motivierter Gegner mit zahlreichen jungen Talenten, die in der Bezirksliga eigentlich nichts mehr zu suchen haben und als Tabellenführer vermutlich auch aufsteigen werden. Die kannten sich in ihrer eigenen Halle natürlich bestens aus und so brauchte es halt einen Satz, bis sich die Zwingmann-Schützlinge an die äußeren Umstände gewöhnt hatten.
Erstmal eingespielt gab’s dann aber kein Halten mehr. Und weil Gewinnen ja doch irgendwie schöner ist, kamen sie endlich mal wieder aus sich raus. Mit gefälligen Kombinationen wurde die gegnerische Abwehr ausgespielt. Ein Schnellangriff hier, eine gelungene Staffel dort oder auch nur eine hart geschlagene Sprungangabe, um eine Deckenberührung des Gegners zu erzwingen, ließen den zweiten Satz in nur zwölf Minuten vergehen. Nachdem Lisa Simanzik im dritten Durchgang mit einer Serie von acht Angaben zunächst für gehörigen Abstand gesorgt hatte, gab’s als Zugabe noch das eine oder andere Kabinettstückchen für die Galerie, bevor die Hernerinnen im vierten Satz schon fast etwas übermütig wurden, ohne aber die Kontrolle aus der Hand zu geben. Trotz des Satzverlustes war es also eine gelungene Vorstellung gegen einen unerwartet starken Gegner.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik |
 Viel Biss -hier von Jana Kruska- war nötig, um starke Neheimer in den Griff zu kriegen
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Oberliga: 13. Spieltag - 23.01.2010 - Damen I
SG FdG Herne - TV Dülmen 0 - 3 ( 19:25 29:31 17:25 )
Derbe Niederlage für den Tabellenführer
Das Thema „Kellerkinder“ scheint für die Zwingmann-Schützlinge zu einer unendlichen Geschichte zu werden. Im jüngsten Kapitel gab’s allerdings kein Happy End. Glatt mit 0:3 unterlagen die FdG-Girls den Dülmener Damen, die vor dem Spiel noch auf dem Relegationsplatz nach unten standen. Doch was heißt das schon in einer Liga, in der der Unterschied zum Pendant nach oben gerade mal vier Punkte beträgt. Das wussten auch die Hernerinnen, so dass es an der Einstellung diesmal sicherlich nicht haperte. Auch der krankheitsbedingte Trainingsrückstand kann als Erklärung für die nur unterdurchschnittliche Darbietung kaum herhalten. Ein Grund hingegen war offensichtlich: Der TV Dülmen präsentierte sich in Bestform und hat mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung letztlich auch in dieser Höhe verdient gewonnen.
Dabei begann es eigentlich gar nicht schlecht aus Herner Sicht. Der TV legte zwar druckvoll los, doch Herne konterte auf dem Fuße und verwandelte den anfänglichen Rückstand schnell in eine 11:6 Führung, bevor Dülmen mit einer Angabenserie die ersten Schwächen in der Herner Feldabwehr aufdeckte. Dem Einstand bei 12 Zählern folgte bei zunächst wechselnder Führung die Erkenntnis, dass es insgesamt nicht rund lief im FdG-Team. Der Block löchrig wie ein Schweizer Käse und der komplette Herner Angriff mit Ladehemmung war der Satzverlust eine allzu logische Folge.
Nicht so auf der anderen Netzseite. Der Block stand, die Feldabwehr parierte selbst die unmöglichsten Bälle und der Angriff war ebenso variabel wie erfolgreich. Dülmen spielte wie aus einem Guss und nach dem unverhofften Satzgewinn entsprechend selbstbewusst. Herne lief im zweiten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher und beim Stande von 15:21 sah es schon nach einer Deklassierung aus. Doch die Hernerinnen bewiesen Moral und kämpften sich trotz der weiterhin zutage tretenden Defizite nochmals heran. Dem Einstand bei 23 Punkten folgte der erste Satzball für Herne und es sollte nicht der letzte bleiben. Dülmen wehrte ab, erkämpfte sich seinerseits einen Satzball, bevor Herne wieder am Zuge war. Beide Teams wussten, dass in diesem Moment das Spiel entschieden wird und kämpften bis zum Umfallen um jeden Ball. Was in dieser Phase des Spiels auf dem Feld geboten wurde war wirklich sehenswert und nichts für schwache Nerven. Nach erneutem Einstand bei 29 Punkten besiegelten ein Dülmener Ass und ein verschlagener Herner Angriff dann das Schicksal des Tabellenführers, der im dritten Durchgang keine nennenswerte Gegenwehr mehr leistete.
Woran es liegt, dass die Mannschaft ihr Potenzial zurzeit nicht abrufen kann, vermag auch Trainerin Zwingmann nicht zu erklären. „Darüber wird zu reden sein“ gab sie knapp zu Protokoll. Dabei sollte nicht vergessen werden, auch das Thema Spielfreude auf die Tagesordnung zu setzen, denn das war neben der Leistung der auffälligste Unterschied. Während Dülmen einschließlich Ersatzbank sich immer wieder hoch puschte, fiel die Freude auch nach einem gelungenen Spielzug selbst bei den eingesetzten Herner Spielerinnen eher verhalten aus. Ein wenig Mentaltraining täte da wohl gut. Im Übrigen sollten sich die Mädels keinen allzu großen Kopf machen. Zu einer Liga, in der offenbar jeder jeden schlagen kann, gehören auch Niederlagen und selbst den direkten Verfolgern geht’s da ja nicht anders. Trotz der drei Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen sind die FdG-Teenies weiterhin Tabellenführer und können es sogar aus eigener Kraft bis zum Ende bleiben.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Leider zu selten konnte erfolgreich ein Block -hier von Jenny Heisel und Alex Friedrich- gestellt werden, ...
 ... weshalb Libero Nadja Peters zu häufig zu viel zu tun bekam
 Da half auch kein Nachzählen mehr: Satz und Spiel gehörten dem Gegner
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Oberliga: 12. Spieltag - 16.01.2010 - Damen I
VV Humann Essen - SG FdG Herne 2 - 3 ( 26:24 20:25 25:21 23:25 8:15 )
Auf Messers Schneide
Denkbar knapp sind die FdG-Girls in Essen an einer Blamage vorbei geschlittert. Im Duell gegen das Schlusslicht VV Humann Essen konnte sich der Tabellenführer erst im Tiebreak durchsetzen und mit einem blauen Auge die Spitzenposition verteidigen.
Allerdings war das, was Humann Essen vor eigenem Publikum bot, schon sehenswert und warf zugleich die Frage auf, warum dieses Team abgeschlagen die rote Laterne hält. Aber mit dem Rücken zur Wand spielt es sich mitunter besser und das bekamen die gesundheitlich angeschlagenen Hernerinnen zu spüren. Ein grippaler Infekt ist nämlich während der Woche über das Team geschwappt und hat Spielführerin Jana Kruska gänzlich außer Gefecht gesetzt. Der Rest musste aufs Feld und erledigte den Job eher schlecht als recht. Zahlreiche Angaben zappelten im Netz oder landeten jenseits der Linie, die Annahme nur mäßig, die Blockabwehr fahrig. Zudem war Bodenständigkeit angesagt, statt erfrischendem Kombinationsvolleyball. Nicht eine einzige Staffel wurde gespielt, nahezu gar nichts für die Galerie getan. Kurzum: Die Masse der Unzulänglichkeiten ließ Essen ins Spiel kommen und machte die Begegnung unnötig spannend.
Bereits im ersten Durchgang hinkte Herne durchweg einen Punkt hinterher, konnte hier und da zwar ausgleichen, um anschließend wieder in Rückstand zu geraten. Am Ende hatte Humann in der Verlängerung die Nase vorn. Den zweiten Durchgang dominierten die Zwingmann-Schützlinge unangefochten, um im dritten Satz dann wieder einzubrechen. Humann spielte sich in einen Rausch und der vierte Satz geriet zum Krimi. Herne lag zumeist ein bis zwei Punkte zurück und Essen stand kurz vor der Sensation. Coach Zwingmann forderte in der Auszeit beim Stande von 19:20 mehr Konzentration ein. Kopf an Kopf ging es weiter. Dem Ausgleich bei 23 Punkten folgte der erste Satzball. Dann das große Aufatmen im Herner Fanblock. Zuspielerin Julia Röchner sah die Lücke im Essener Feld, verwandelte selbst und rettete sich und ihr Team in den Tiebreak.
Den Sieg soeben aus der Hand gegeben, zeigte Humann Nerven. Herne war wieder obenauf. Die Bälle, die Jenny Heisel in ihrer unnachahmlichen Art über Mitte in den Dreimeterraum drosch, sorgten noch für einen versöhnlichen Ausklang. Insgesamt aber konnte die Leistungssteigerung im Tiebreak nicht darüber hinwegtäuschen, dass die nur mäßige Vorstellung ausschließlich gesundheitliche Gründe hatte. Wie so oft haperte es an der Einstellung, wenn es „nur“ gegen den Tabellenletzten geht und das wäre diesmal fast ins Auge gegangen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Endlich 18: Auch Geburtstagskind Frauke Bartonitz hatte als Libero jede Menge zu tun
 Ob mit oder ohne Block: Jenny Heisel findet immer eine Lücke
 Jubel nach gewonnenem Tiebreak von Joelle Pospiech, Frauke Bartonitz und Julia Röchner
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Oberliga: 11. Spieltag - 09.01.2010 - Damen I
SG FdG Herne - VV Phönix Schwerte 3 - 1 ( 25:22 25:18 26:28 25:15 )
Herne verteidigt Tabellenführung
Sturmtief „Daisy“ blieb Gott sei Dank hinter den prognostizierten Erwartungen zurück und Phönix Schwerte eigentlich auch. Erster Umstand führte dazu, dass die Schwerterinnen überhaupt anreisen konnten und der zweite, dass Herne trotz des Satzverlustes einen relativ lockeren Sieg einfahren und damit die Tabellenführung behaupten konnte.
Dabei standen die Vorzeichen eigentlich auf „Sturm“. Phönix hatte auf seinem Weg aus der Asche fünf Spiele in Folge gewonnen und dabei zugleich Top-Teams wie USC Münster III und TuSEM Essen bezwungen. Die Zwingmann-Schützlinge hingegen schwächelten zuletzt etwas und haben vier wichtige Punkte bei Ihren direkten Verfolgern Minden/Hausberge und Lüdinghausen liegen gelassen. Mit einem Sieg hätte Schwerte punktemäßig den Sprung in die Spitzengruppe schaffen können und dementsprechend legten sie auch los. Doch der schnell heraus gespielte 3:0 Vorsprung war bei 4 Zählern schon wieder egalisiert. Mit wechselnden Führungen ging es bis zur 20-Punkte-Marke weiter, bevor Herne sich absetzen und den Sack zumachen konnte.
Ebenso leidenschaftslos wie effektiv ging es im zweiten Durchgang weiter. Praktisch von Beginn an lag Herne in Führung, wozu insbesondere Joelle Pospiech einen Gutteil beitrug. Die zeigte sich nämlich in Topform und verwandelte nahezu alles, was ihr vor die Finger kam. Aber auch die eine oder andere gelungene Staffel mit Alex Friedrich oder Jenny Heisel sowie die hier und da aufblitzende Gefährlichkeit einer Jana Kruska deuteten an, dass die FdG-Girls eigentlich weit mehr drauf haben, als sie gegen Schwerte zeigen mussten. So war der verlorene dritte Satz ein eher vermeidbarer „Schönheitsfehler“. Nachdem von Phönix kaum Gegenwehr kam, stellte Trainerin Zwingmann das Team um und wechselte auch nicht aus, als der Durchgang nach einem spannenden Kopf an Kopf Rennen an die Gäste zu gehen drohte. Trotz des Satzverlustes in der Verlängerung des dritten Durchgangs, hatte man nicht wirklich den Eindruck, dass sich das Blatt hierdurch wenden könnte.
Das sah auch Coach Zwingmann so. Die stellte im vierten Satz zwar ihre Starting-Six wieder aufs Feld, verteilte aber die Aufgaben anders und das irritierte Schwerte ebenso wie Lüdinghausen im Spiel zuvor. Trotz aufkeimenden Kampfgeistes mit teils heftiger Gegenwehr waren den Schwerterinnen gerade einmal 15 Punkte vergönnt, dann war die Tabellenführung verteidigt.
Eines hat „Daisy“ übrigens doch geschafft: Das Spiel der direkten Verfolger -Minden/Hausberge gegen Lüdinghausen- ist dem Schneesturm zum Opfer gefallen. Der Nachholtermin ist noch nicht bekannt.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 In Topform präsentierte sich Joelle Pospiech
 Augenmaß bewies Jana Kruska
 Teilte sich die Libero-Position mit Nadja Peters: Frauke Bartonitz
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Oberliga: 10. Spieltag - 12.12.2009 - Damen I
SCU Lüdinghs. - SG FdG Herne 3 - 2 ( 19:25 25:22 25:19 12:25 15:13 )
Erneute Tiebreak-Niederlage gegen Lüdinghausen
Der Auftakt zum ersten Rückrundenspiel verlief aus Sicht der Hernerinnen denkbar unglücklich. Nicht eine einzige Angabe traf ins Ziel und auch im Übrigen häuften sich die Unkonzentriertheiten, so dass Lüdinghausen zunächst leichtes Spiel hatte und locker auf 11:5 davonzog. Danach hatten sich die Mädels wieder einigermaßen gefangen, bliesen zur Aufholjagd, um sich über den Einstand bei 13 Zählern hinaus zunächst ein Kopf an Kopf Rennen bis zum 16:16 zu liefern. Erst dann gelang der Durchbruch und am Ende stand ein unerwartet deutlicher Satzgewinn.
Geradezu spiegelbildlich der zweite Durchgang. Lüdinghausen lag 11:5 zurück und erkämpfte sich ebenfalls über den Einstand bei 13 Punkten die Führung. Bis zum 17:17 hielten die FdG-Girls mit, bevor sich die Union entscheidend absetzen konnte, ohne dass von Herne nennenswerte Gegenwehr kam. Das Lächeln im Gesicht fehlte ebenso wie ihre bekannte Spielfreude und so ging es auch im dritten Satz weiter. An allen Ecken und Enden war zu spüren, dass sie mit den Gedanken woanders waren. 19:25 hieß es am Ende aus Herner Sicht.
Volleyball ist auch Kopfsache. Doch wie den Kopf freibekommen? Ein genialer Schachzug von Trainerin Zwingmann führte nicht nur dazu, dass sich die Mädels wieder auf das Spiel konzentrierten, sondern verwirrte zudem den Gegner. Im vierten Durchgang krempelte sie das Team völlig um. Die Union war dermaßen irritiert, dass es gerade einmal für zwölf Punkte reichte. Erst im Tiebreak konnte sich Lüdinghausen auf diese neue Situation einstellen und hatte am Ende denkbar knapp die Nase vorn.
Da die Spielgemeinschaft Minden/Hausberge in Ostbevern ebenfalls im Tiebreak unterlag, ändert sich oben in der Tabelle nichts. Herne führt punktgleich aufgrund des besseren Satzverhältnisses weiterhin vor Minden/Hausberge und SCU Lüdinghausen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Wuselt sich irgendwie durch: Joelle Pospiech
 Gab alles, musste am Ende aber eine weitere Tiebreak-Niederlage hinnehmen: Trainerin Ulrike Zwingmann
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Oberliga: 9. Spieltag - 29.11.2009 - Damen I
Minden/Hausb. - SG FdG Herne 3 - 2 ( 17:25 17:25 25:16 25:17 15:10 )
Es bleibt spannend in der Liga
Eigentlich wollten sie die Herbstmeisterschaft ja mit einem Sieg gegen Minden/Hausberge krönen, doch es hat nicht sollen sein. Im Tiebreak unterlagen die FdG-Girls dem direkten Verfolger und stehen nun punktgleich mit den Ostwestfälinnen an der Spitze.
Dabei sah es zu Beginn gar nicht so schlecht für Herne aus. Viel zu respektvoll ging der Gastgeber in die Partie. Von dem erwarteten Spitzenspiel war nichts zu sehen und auch atmosphärisch nichts zu spüren. Unerwartet locker konnten die Zwingmann-Schützlinge Minden auf Abstand halten und die ersten beiden Sätze einfahren. Die Gegenwehr hielt sich in Grenzen und die Zuschauer hatten sich längst auf eine ebenso kurze wie unspektakuläre Begegnung eingestellt. Das Spiel dümpelte einfach so vor sich hin.
Eingelullt von den ersten beiden Durchgängen, vermochten die FdG-Teenies dem Aufbegehren der Gastgeber im dritten Satz nichts entgegenzusetzen. Bereits an der Körpersprache war erkennbar, dass dieser Durchgang den Gästen vorbehalten war und demensprechend ging auch alles daneben, was nur schief gehen konnte. Dabei gingen die Defizite durch alle Mannschaftteile. Block- und Feldabwehr waren kaum wiederzuerkennen und zahlreiche Angriffe landeten im Netz. Kaum zu glauben, dass hier der Tabellenführer gegen den Verfolger spielte. Allzu offensichtlich machte sich bemerkbar, dass die Mannschaft verletzungsbedingt geschwächt und zwei Spielerinnen durch unmittelbar zuvor erlebte Autounfälle physisch und psychisch angeschlagen waren.
Zu Beginn des vierten Satzes sah es bei einem 1:8 Rückstand schon nach einem Desaster für Herne aus, bevor durch eine Serie von Punkten die Hoffnung auf den Anschluss wieder aufkeimte. Im Angriff wieder mit mehr Biss, die Abwehr wieder aufmerksam, entwickelte sich vorübergehend ein Spiel, das man Volleyball nennen durfte. Nachdem die Mädels schon bei der letzten Begegnung in Dülmen gezeigt hatten, dass sie in der Lage sind, auch einen Neun-Punkte-Rückstand aufzuholen, machte sich etwas Zuversicht auch unter den zahlreichen mit angereisten Fans breit. Letztlich musste die Mannschaft aber ihren Handicaps Tribut zollen und schaffte es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Sie konnte zwar immer wieder auf die SG Minden aufschließen, als aber die Gastgeber bei 17:20 Punkten davonzogen, hatten die Mädels nicht mehr viel dagegenzusetzen.
Die Hoffnungen ruhten nun auf dem Tiebreak, doch hatten sich die Gastgeber inzwischen in ein solides Spiel eingefunden und konnten die ersten Punkte für sich verbuchen. Wenn es nicht nur schlecht läuft, sondern auch noch das Pech dazukommt und sich auch die Schiedsrichterleistung dem Spiel anpasst, wundert es nicht, dass Satz und Spiel letztlich verloren gingen.
Für die Rückrunde bleibt es daher weiter spannend und die FdG-Girls haben noch einige Rechnungen offen. Die erste Gelegenheit bietet sich am 12. Dezember, an dem das erste Spiel der Rückrunde gegen den SCU Lüdinghausen auf dem Terminplan steht. Bis dahin werden die Mädels sich neu eingestimmt und das heutige Wochenende abgehakt haben.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 In den ersten beiden Sätzen lief es noch einigermaßen und Lisa Simanzik konnte sich recht locker gegen den Mindener Block durchsetzen
 Die Körpersprache verriet bereits, dass es im dritten Durchgang nichts zu holen gab
 Minden wurde immer stärker und siegte insgesamt verdient im Spitzenspiel, das den Namen nicht wirklich verdient hat
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Oberliga: 4. Spieltag - 22.11.2009 - Damen I
TV Dülmen - SG FdG Herne 0 - 3 ( 20:25 21:25 23:25 )
Wieder Herbstmeister - wieder vorzeitig
Nachdem beide Mannschaften ihre regulären Samstagspiele siegreich gestalten konnten, begannen beide Teams im Nachholspiel vom 4. Spieltag äußerst motiviert. Bereits die ersten Ballwechsel zeigten, dass kein Punkt verschenkt wird. Lange Ballwechsel mit vielen geglückten Abwehraktionen bescherten den Zuschauern ein spannendes Spiel. Der 1. Satz verlief bis zum 12:12 völlig ausgeglichen, als dann jedoch Dülmen einen 3 Punktevorsprung erspielte, zeigte sich das Herner Team von seiner besten Seite. Platzierte Aufschläge, druckvolle Angriffe und perfekte Abwehraktionen drehten den Satz und bescherten so den Satzgewinn mit 25:20.
Auch der 2. Satz begann ausgeglichen, doch auch hier konnten sich die Hernerinnen in der Mitte des Satzes entscheidend absetzen. Ausschlaggebend waren hier viele lange und hart umkämpfte Ballwechsel, die nahezu vollständig auf das Konto von Herne gingen. Auch als Dülmen gegen Ende des Satzes bedrohlich aufkam, blieb das Herner Team souverän und brachte auch diesen Satz mit 25:21 ins Ziel.
Wer jetzt aber glaubte, dass sich Dülmen geschlagen gab, täuschte sich gewaltig. Angetrieben von Ihren zahlreichen Fans steigerten sich die Gastgeberinnen in einen Rausch. Nach einem schnellen 9:1 zogen sie bis auf 12:3 davon. Doch dann drehten die Hernerinnen den Schalter um und zeigten, warum sie inzwischen Tabellenführer in der Oberliga sind. Angefeuert von den zahlreichen Herner Fans wurde der 3 er Block der Gegner pulverisiert, die Bälle perfekt in die Freiräume gelegt, erfolgreich geblockt oder auch einfach perfekte Aufschläge serviert, die den Gegner verzweifeln ließen. So wurde Punkt um Punkt aufgeholt und beim Stand von 16:15 erstmals in diesem Satz die Führung übernommen. Nun holte auch Dülmen nochmals alles aus sich heraus und so fighteten beide Teams um jeden Ball. Am Ende musste aber auch Dülmen die Überlegenheit der mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufgetretenen Hernerinnen anerkennen und die 23:25 Niederlage akzeptieren.
Damit hat der Aufsteiger bereits vor dem letzten Spieltag die Herbstmeisterschaft perfekt gemacht. Im letzten Hinrundenspiel am 29.11.2009 ist der Tabellenzweite SG Volley Minden/Hausberge der Gegner. Für die Herbstmeisterschaft ist das Ergebnis zwar uninteressant, mit einem Sieg aber hätte Herne ein dickes Polster für die Rückrunde. Ärgern wird sich allenfalls Isi Zwingmann, die schon beim Spitzenspiel gegen Münster passen musste und deren „beidseitige Unterarmgehhilfen“ bereits andeuten, dass sie wohl länger pausieren muss.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Nach dem 50. Sieg in Folge durfte sich Isabelle Zwingmann noch mitfreuen ... |  ... wird aber beim nächsten Spitzenspiel gegen Minden/Hausberge -und vermutlich noch etwas länger- die Bank hüten müssen |
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Oberliga: 8. Spieltag - 21.11.2009 - Damen I
SG FdG Herne - BSV Ostbevern 3 - 0 ( 25:17 25:20 25:19 )
Damen behaupten Tabellenführung
„Herne erstaunt selbst Experten“ titelte die Ostbeverner Lokalpresse im Hinblick auf den bisherigen Durchmarsch der FdG-Teenies durch die Ligen. In der Tat ist ein Gastgeber, der gerade einmal drei von 75 Ligaspielen in den vergangenen Jahren abgegeben hat, nicht unbedingt der passende Aufbaugegner für ein Team, das noch nicht wirklich in Tritt gekommen ist. Doch daran durfte Ostbevern ebenso wenig denken, wie Herne an einen vermeintlich schwachen Gegner, denn gerade gegen „Kellerkinder“ taten sich die FdG-lerinnen bislang immer schwer.
Genau danach sah es zu Beginn des ersten Satzes wieder einmal mehr aus. Ostbevern legte druckvoll los und ging zunächst auch in Führung. Doch Herne reagierte auf dem Fuße und der Vorsprung schmolz schneller dahin als Eiscreme in der Mikrowelle. Auch zwei Auszeiten beim 10:7 und 14:9 für Herne vermochten den Ballsportverein nicht wieder in die Spur zu bringen. Herne baute den Vorsprung konsequent aus und brachte den Satz auf die Habenseite. Ein ähnliches Bild im zweiten Durchgang. Was Ostbevern auch einfiel, Herne hatte die bessere Antwort. Selbst taktische Wechsel auf Seiten der Gäste brachten nichts. Herne konnte den frühzeitig heraus gespielten Vorsprung von fünf Punkten über die Runden bringen.
Doch der BSV gab nicht auf, fand im dritten Satz ins Spiel. Immer häufiger mussten der FdG-Block und auch die Feldabwehr passen, wenn Ostbeverns Karolin Janes die Bälle über links außen ins Herner Feld drosch. Herne konnte zwar dranbleiben, lief aber ständig einem Rückstand hinterher. Trainerin Zwingmann reagierte beim Stande von 16:18 und nahm ihre erste und einzige Auszeit im ganzen Spiel. Was sie ihrer Zuspielerin Julia Röchner mit auf den Weg gab, ist nicht überliefert. Als diese jedoch beim 18:19 aus Herner Sicht die Angabe übernahm, gab’s für den BSV nichts mehr zu lachen. Geschickt nutzte Hernes Spielmacherin Ostbeverns Schwachstellen in der Annahme aus und selbst zwei Auszeiten beim 20. und 21. Punkt für Herne brachten sie nicht aus dem Konzept. Nach sieben Angaben waren Satz und Spiel Geschichte.
Da die hartnäckigsten Verfolger Münster und Lüdinghausen Niederlagen kassierten, können sich die Zwingmann-Schützlinge nunmehr sogar einen Rückschlag im Nachholspiel gegen Dülmen leisten, ohne die Tabellenführung einzubüßen. Bei einem Sieg wären sie sogar vorzeitig Herbstmeister und könnten dem Spitzenspiel gegen den nunmehrigen Verfolger Minden/Hausberge am 29.11.2009 ganz gelassen entgegensehen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Fast abgeschossen wird hier Jana Kruska, doch der Ball landet von ihrem Block im Ostbeverner Feld
 Auch umgekehrt hatte es der Herner Angriff gegen den BSV-Block nicht leicht. Hier scheitert Alex Friedrich
 Viel Spaß jedenfalls hatte der Herner Fanclub, konnte wieder einmal ein 3-0 Erfolg gefeiert werden
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Oberliga: 7. Spieltag - 14.11.2009 - Damen I
SG FdG Herne - USC Münster III 3 - 1 ( 25:21 22:25 25:23 25:16 )
Grandioser Kampf auf beiden Seiten des Netzes
Mit Ihrer bislang besten Saisonleistung haben die FdG-Damen den Tabellenführer USC Münster niedergekämpft und zugleich von der Spitze verdrängt. In der hochdramatischen Begegnung, die über weite Strecken das Prädikat „bundesligareif“ verdiente, fügte der Gastgeber mit einem 3-1 zwei wichtige Punkte im Titelrennen der Habenseite hinzu. Da die bislang zweitplatzierte Union aus Lüdinghausen gegen VC Essen-Borbeck II patzte, stehen die FdG-Mädels wieder einmal mehr ganz oben.
Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus. Wie aufgedreht legte der USC vor und Herne hatte das Nachsehen, blieb aber mit enormen Kampfgeist an Münsters Fersen, bevor Nico Wittlinger mit fünf hammerharten Sprungangaben Hernes Feldabwehr ins Wanken und Münster mit 14:9 weit nach vorne brachte. Doch was Nico Wittlinger für Münster ist Zuspielerin Julia Röchner für Herne und die machte es noch besser, brachte acht Angaben übers Netz und Herne mit 18:14 auf die Siegerstraße. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch auf allerhöchstem Niveau. Den größen- und kräftemäßig überlegenen Münsteranerinnen setzte Herne nicht nur sehenswerte Staffeln entgegen, sondern vor allem einen Libero namens Nadja Peters. Mit einer unmenschlichen, geradewegs raubtierartigen Reaktionszeit kratzte sie einen Ball nach dem anderen vom Boden und ermöglichte ihren Mitspielerinnen immer wieder den erneuten Angriffsaufbau. Doch das Münsteraner Pendant tat es ihr nach und so entwickelten sich teilweise minutenlange Ballwechsel, in denen sich beide Teams nach allen Regeln der Volleyballkunst auszuspielen versuchten. Münster konnte verkürzen und blankes Entsetzen machte sich breit, als der erste Schiedsrichter dann noch einen Ball abpfiff, der die Hallendecke noch nicht einmal ansatzweise berührt hatte, aber zum Münsteraner Ausgleich bei 21 Zählern führte. Uli Zwingmann tat das einzig Richtige und nahm die zweite Auszeit, um die überschäumenden Emotionen aus dem Spiel zu nehmen. Die Mädels bedankten sich auf ihre Weise. Für Münster gab es keinen einzigen Punkt mehr.
Dass die dreiminütige Pause bis zum Beginn des zweiten Durchgangs zur Erholung nicht ausreichen würde, war ebenso klar wie die daraus resultierende Konsequenz, dass die Münsteranerinnen das von Ihnen selbst vorgelegte Tempo nicht halten konnten. Herne nutzte die Chance und erspielte sich einen Vorsprung von fünf Punkten. Doch nach Abschluss ihrer Regenerationsphase legte der USC wieder zu und der Abstand schmolz Punkt für Punkt dahin. Auch zwei in unmittelbarer Folge genommene Auszeiten bei 20:20 und 22:23 aus Herner Sicht vermochten das Blatt nicht mehr zu wenden und diesmal reichten die drei Minuten Pause auch für die Hernerinnen nicht aus, um neue Kräfte zu tanken. 2:8 lagen sie kurze Zeit später im dritten Satz zurück und manch einer dachte: Das war’s dann wohl. Doch das war’s nicht. Diesmal brachte Jana Kruska mit einer Angabenserie die FdG-Sechs wieder in die Spur und eine Aufholjagd begann, an dessen Ende ein 23:19 die Anzeigentafel zierte. Der USC wehrte sich mit Leibeskräften, hatte beim Stande von 23:24 aus Münsteraner Sicht Aufschlag und Uli Zwingmann tat wieder das einzig Richtige, beantragte ihre erste Auszeit und Münster vergab den anschließenden Aufschlag. Trainerpunkt und -satz nennt man so was wohl landläufig. Im vierten Durchgang musste der USC dann endgültig dem hohen Tempo Tribut zollen. Münster war stehend K.O. und ein Start-Ziel-Sieg für Herne die logische Folge.
USC-Trainer Dieter Theis sprach anschließend von einem verdienten Sieg für Herne, konnte aber -wie das gesamte Team- hocherhobenen Hauptes nach Hause fahren. An der abgelieferten Leistung gab es nun wahrlich nichts zu beanstanden. Diejenigen Stimmen, die bereits nach der verlorenen Auftaktbegegnung meinten, dass Herne und Lüdinghausen am Ende das Rennen machen werden, müssen sich vorerst bis zum 9. Spieltag gedulden, denn erst am 27.11.2009 steht der direkte Vergleich SCU-USC auf dem Plan. Mit der heute gezeigten Leistung dürfte Münster noch ein Wörtchen mitzureden haben.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Immer wieder peitschten Publikum ...
 ... wie Trainerin ihre Mannschaft an
 und die bedankten sich nach dem Matchball so ...
 ... und so (und mehr braucht dazu auch gar nicht gesagt zu werden)
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Oberliga: 6. Spieltag - 07.11.2009 - Damen I
TuSEM Essen - SG FdG Herne 0 - 3 ( 22:25 19:25 25:27 )
TuSEM vergibt sechs Satzbälle
Mit einem weiteren 3-0 Erfolg haben die FdG-Damen Platz 3 der Tabelle erobert. Allerdings war die Sache nicht ganz so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Immerhin stand ein Gegner auf der anderen Seite des Netzes, der bis zum letzten Spieltag ungeschlagen die Tabelle anführte und das nicht ohne Grund. Tadellose Blockarbeit und gefährliche Schnellangriffe machten den Herner Mädels zu schaffen, zumal die in der Feldabwehr eigentlich unersetzliche Gianna Castiglione aufgrund einer schulischen Veranstaltung den Dienst am Ball quittieren musste.
Allerdings war TuSEM keine unbekannte Größe. Die Stärken der Essener waren bereits aus der Saisonvorbereitung bekannt. Eigentlich sucht man sich andere Trainingspartner aus, als ausgerechnet Ligakonkurrenten. Doch TuSEM spielte damals noch in der ersten Staffel und wurde erst später der zweiten zugeordnet. Beim Freundschaftsspiel unterlag Herne noch mit nahezu demselben, ebenso knappen Ergebnis.
Von daher waren beide Teams gewarnt und vorsichtiges Herantasten war im ersten Satz angesagt. Herne tat nicht mehr als notwendig, lag meist nur einen Punkt in Führung, um selbige sodann im nächsten Spielzug wieder einzubüßen. Psychologische Spielführung nennt man so was wohl und in der Tat hatte man trotz des Kopf an Kopf Rennens zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass die FdG-Sechs diesen Satz verlieren könnte, wie sie kurze Zeit später auch unter Beweis stellten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Herne ein Schüppchen zu und erspielte sich schnell eine 11:5 Führung, bevor Essen ins Spiel zurückfand und bei 13 Zählern erstmals die Führung übernahm. Im folgenden Schlagabtausch behielt Herne die besseren Nerven und konnte sich am Ende deutlich absetzen.
Wer nun meinte, dass damit zugleich die Vorentscheidung gefallen war, wurde von TuSEM eines besseren belehrt. Statt zu resignieren, drehte Essen im dritten Satz nochmal mächtig auf und ging mit 5:1 in Führung. Herne hielt dagegen und holte Punkt für Punkt auf. Dem Einstand bei 11 Zählern folgte jedoch ein erneuter Sturmlauf der Essener mit den bereits erwähnten gefährlichen wie erfolgreichen Schnellangriffen, an dessen Ende fünf Satzbälle für TuSEM standen. Doch die FdG-Truppe ließ sich davon nicht beeindrucken. Allzu oft hatten sie ein solches Blatt noch gewendet. Zuspielerin Julia Röchner servierte ebenso konzentriert wie variabel und Essen konnte sein Spiel nicht mehr wirklich aufbauen. Wenn der Ball noch zurückkam, gab das Team alles, um eine Verlängerung zu vermeiden. Satzball um Satzball wurde so abgewehrt. Dem Einstand bei 24 Zählern folgte noch eine weitere Chance für TuSEM, bevor den FdG-Girls mit 26:25 der Durchbruch gelang, um hiernach die erste sich bietende Gelegenheit zum Sieg zu nutzen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Wenn sich mal eine Lücke bot, wurde das auch gleich genutzt, hier von Alex Friedrich
 Auch Joelle Pospiech fand häufig die Schwachstelle, schaut hier dem Ball hinterher, der genau auf der Linie landete
 Meistens jedoch sah sich der Herner Angriff, wie hier Jana Kruska, einem geschlossenen Doppelblock gegenüber gestellt
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Oberliga: 5. Spieltag - 31.10.2009 - Damen I
SG FdG Herne - VC Essen-Borbeck II 3 - 0 ( 25:14 25:19 25:17 )
3:0 im Sauseschritt
Mit einer überzeugenden Leistung meldeten sich die Damen nach fünfwöchiger Spielpause in der Oberliga zurück. Vom befürchteten -ferienbedingten- Trainingsrückstand war rein gar nichts zu spüren, ganz im Gegenteil: Libero Nadja Peters hatte sich als letzte Spielerin aus der Krankenliste gestrichen und Trainerin Zwingmann war mit WM-Bronze aus Las Vegas zurückgekehrt. Das sorgte für Selbstbewusstsein auf beiden Seiten der Coaching-Zone, was die Gäste aus Essen zu spüren bekamen.
Von Beginn an ließ das Team keinen Zweifel daran aufkommen, dass es den Anschluss an die Tabellenspitze in jedem Fall halten wollte. Konsequent nutzten sie die Lücken im gegnerischen Feld bereits bei der Angabe. Etliche Herner Asse resultierten beispielsweise daraus, dass Essen longline über rechts geschlagene Angaben einfach nicht annahm, der Ball sich aber regelmäßig noch ins Feld senkte. So lief Essen einem Rückstand hinterher, der sich kontinuierlich vergrößerte. Gerade einmal 14 Punkte waren den Borbeckerinnen im ersten Durchgang vergönnt. Ein Essener Aufbäumen zu Beginn des zweiten Satzes sorgte zwar für sehenswerte Spielszenen auf beiden Seiten des Netzes, jedoch konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der 15-Punkte-Marke, bevor Herne den Spieß umdrehte und seinerseits davonzog, womit der Widerstand zugleich gebrochen war. Coach Zwingmann nutzte die Gelegenheit und stellte um. Spielmacherin Julia Röchner blieb im dritten Durchgang auf der Bank, Gianna Castiglione wechselte vom Angriff ins Zuspiel und der Zuschauer konnte beruhigt feststellen, dass auch in dieser Besetzung für Essen nichts zu holen war. Nach gerade einmal 55 Minuten verwandelte die ebenfalls erst im dritten Satz eingewechselte Lisa Simanzik den zweiten Matchball zum verdienten Sieg.
Da der bisherige Tabellenführer TuSEM Essen in Münster verlor und der SCU Lüdinghausen bereits am 4. Spieltag gegen Phönix Schwerte patzte, hat jedes Team nunmehr mindestens zwei Minuspunkte auf dem Konto. FdG Herne gehört mit ebenfalls nur einer verlorenen Begegnung als Vierter zwar der Spitzengruppe an, muss aber noch das Spiel gegen Dülmen am 22.11.2009 nachholen. Nächste Gegner sind am 07.11.09 der Tabellendritte TuSEM Essen und am 14.11.2009 Spitzenreiter USC Münster III. Der November wird also der Monat der Wahrheit werden und spätestens am 22.11.2009 wird man sehen, wo Herne wirklich steht.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Halloween lässt grüßen - für die 'passende' Beleuchtung sorgte WAZ-Fotograf Wolfgang Quickels, der -mit Blitz- zeitgleich auf den Auslöser drückte
 Das Foto oben war nicht die einzige Kuriosität: Hier legte Isi Zwingmann den Ball so nah hinters Netz, dass Essens Mara Schulte keine Chance mehr hatte
 Wieder im Dienst: Libero Nadja Peters
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Oberliga: 3. Spieltag - 26.09.2009 - Damen I
SG FdG Herne - VV Humann Essen 3 - 1 ( 25:16 23:25 25:15 25:16 )
Zwei Punkte gegen starke Humänner
Vom Tabellenplatz auf die Stärke des Gegners schließen darf man frühestens in der Rückrunde. Das war den FdG-Girls durchaus klar, bevor sie gegen das Tabellenschlusslicht antraten und ebenso, dass Humann Essen an den bisherigen zwei Spieltagen nur den beiden Tabellenführern den Vortritt lassen musste. Dennoch: Es war halt das Schlusslicht und gegen Schlusslichter taten sich die Zwingmann-Schützlinge bislang immer schwer, so auch diesmal.
Trainerin Zwingmann setzte erneut auf Frauke Bartonitz als Libero für die weiterhin verletzte Nadja Peters, wie bereits im Spiel gegen Schwerte. Dadurch stand Gianna Castiglione als Joker zur Verfügung und alles schien zunächst auch so laufen wie in der Vorwoche. Doch Essen hatte sich gut vorbereitet, zum Spiel gegen Schwerte Beobachter entsandt, das Spiel mitgeschnitten und studiert. Von daher gab’s bereits im ersten Satz erhebliche Gegenwehr. Dem Einstand bei zwölf Zählern folgte die Führung und ein Wachrütteln durch Uli Zwingmann in der Auszeit beim Stande von 12:14 aus Herner Sicht. Die Ansprache fruchtete offenbar, denn ihre Mädels ließen nur noch zwei weitere Punkte für Essen zu und nach rund 20 Minuten war der erste Satz Geschichte.
Nach einer anfänglichen Führung im zweiten Durchgang riss leider der Faden im Herner Spiel. Sechs Punkte in Folge von Essen führten zu einem schnellen 6:10 Rückstand. Zuspielerin Julia Röchner konnte einem schon fast leid tun, angesichts der ungewohnt schlechten Annahme. Zahlreiche Bälle musste sie sich erlaufen oder gar ihre Mitspieler um Hilfe bitten. Selbst wenn in dieser Phase des Spiels der Pass noch kam, landete der Angriffsschlag häufig im Netz. Nicht so auf der anderen Seite. Humann witterte die Chance auf den ersten Satzgewinn in dieser Saison und spielte wie aus einem Guss. Zwar kamen die Herner Mädels nochmal deutlich heran, insgesamt aber ging dieser Durchgang verdient an die Konkurrenz.
1, 2, 0, 0 ist nicht der Beginn der Totozahlenreihe an diesem Wochenende, sondern die Anzahl der von Trainerin Zwingmann beantragten Auszeiten pro Satz. Je weniger der Coach nimmt, desto besser läuft’s für ihr Team. Damit ist eigentlich schon alles über die beiden weiteren Durchgänge gesagt. Der zweite Satz war schnell abgehakt, Herne dominierte das Spiel fortan wieder und bei der einen oder anderen Angriffskombination blitzte sogar auf, dass bei ihnen noch weit mehr drin ist als sie gegen Humann Essen gezeigt haben.
Jetzt haben die Mädels erst mal fünf Wochen Pause. Das letzte Spiel vor den Herbstferien gegen den TV Dülmen wurde vom 10.10. auf den 22.11.2009 verlegt. Drei Spielerinnen sind zur Klassenfahrt bzw. bereits im Urlaub.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Im ersten Satz lief's in Abwehr ...
 ... wie Angriff gleichermaßen gut
 Den skeptischen Blicken im zweiten Satz folgten Gott sei Dank noch zwei souveräne Durchgänge
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Oberliga: 2. Spieltag - 19.09.2009 - Damen I
VV Phönix Schwerte - SG FdG Herne 0 - 3 ( 16:25 29:31 16:25 )
Immer wieder Einstand
Das sollte ihnen nicht noch einmal passieren: Zwei Sätze lang Vollgas geben und den Gegner alt aussehen lassen, um am Ende völlig ausgelaugt dann doch mit leeren Händen dazustehen. Dementsprechend ruhig gingen sie in Schwerte ihr zweites Saisonspiel an, taten gerade mal soviel, um ihr Gegenüber auf Abstand zu halten, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben. Ebenso effizient wie unspektakulär wurde auf diese Weise der erste Durchgang auf die Habenseite gebracht. Schwerte durfte noch nicht einmal ansatzweise am Satzgewinn schnuppern.
Von der eigenen Spielweise etwas eingelullt, erhöhte sich leider im zweiten Durchgang die Eigenfehlerquote. Mal stand der Block falsch, zu häufig wurde die Angabe verschlagen, ab und an nur halbherzig angegriffen. Trotz aller Unkonzentriertheiten gelang es zunächst, Schwerte weiterhin auf Distanz zu halten, doch Phönix wollte aus der Asche steigen und erhob die Schwingen.
Dem Einstand bei 19 Zählern folgte die Führung und plötzlich stand es sogar 20:23 gegen Herne. Trainerin Zwingmann rüttelte ihr Team in der letzten noch verbliebenen Auszeit wach und was dann folgte, war ein offener Schlagabtausch, der alles an Spannung und Dramatik bot, was der Volleyballsport so zu bieten hat. Beiden Teams war klar, dass dieser Satz spielentscheidend ist und dementsprechend wurde gekämpft. Unentwegt wurden in dieser Phase bereits sicher geglaubte Punkte noch vom Boden gekratzt. Die sehenswerten Schnellangriffe der Schwerterinnen wurden in atemberaubender Reaktionszeit pariert, selbst aus aussichtlosen Situationen noch Verwertbares gezaubert. Nach Abwehr von zwei Satzbällen wies die Anzeigentafel auf beiden Seiten 24 Zähler aus, doch dieser Durchgang sollte noch lange nicht beendet sein. Immer wieder ging Schwerte mit einem Punkt in Führung und Herne zog nach. Weitere fünf Satzbälle wurden vom VV vergeben, bevor den Zwingmann-Schützlingen der Durchbruch gelang. Beim Stande von 30:29 nutzten sie ihre erste Gelegenheit zum Satzgewinn.
Damit war zugleich das Endergebnis vorprogrammiert. FdG ging im dritten Durchgang mit acht Punkten bei einem Gegentreffer in Führung und dieser Vorsprung war nicht mehr aufzuholen. Nur gelegentlich blitzte der Schwerter Kampfgeist nochmal auf, um von Herne sogleich im Keim erstickt zu werden.
3 – 0 nach Sätzen stand es kurze Zeit später. Mit dem Auswärtssieg rückten die FdG-Mädels auf Platz vier vor, während Phönix nach der zweiten Niederlage in Folge weiterhin in der Asche auf seine Chance warten muss.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik
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 Diagonal versucht es Schwerte angesichts dieses Blockes von Julia Röchner und Jenny Heisel, doch der Ball landet im Netz
 Treffsicher hingegen zeigte sich Jenny Heisel im Angriff und platziert das Spielgerät am Block vorbei ins gegnerische Feld
 'Zieh durch' lautet die Ansage von Trainerin Zwingmann an die Adresse von Joelle Pospiech
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Oberliga: 1. Spieltag - 12.09.2009 - Damen I
SG FdG Herne - SCU Lüdinghausen 2 - 3 ( 25:19 25:16 23:25 19:25 11:15 )
Niederlage nach furiosem Start
„Die wollen nicht gewinnen“ lautete der Kommentar einer 6-jährigen Zuschauerin nach dem Blick in die Gesichter der Zwingmann-Schützlinge im vierten Satz. Für gewöhnlich tut Kindermund ja Weisheit kund, doch mit Wollen hatte das nichts zu tun, sie konnten einfach nicht mehr, mussten der mehr als unzureichenden Saisonvorbereitung Tribut zollen.
Dabei fing alles viel versprechend an. Mit Temporeichtum und Spielwitz wurde Lüdinghausen in den ersten beiden Durchgängen an die Wand gespielt und das mit einem immer noch rekonvaleszierenden Schmalspurkader. Obwohl Neuzugang Frauke Bartonitz die weiterhin verletzte Nadja Peters auf der Liberoposition hätte vertreten können, gab Trainerin Zwingmann der erfahreneren Gianna Castiglione den Vorzug, begab sich damit aber im Angriff möglichen Wechseloptionen. Was sich das vom U18-Bundestrainer Peter Pourie gecoachte SCU-Team auch einfallen ließ, Herne hatte immer die bessere Antwort parat. Druckvolle Angaben, phänomenale Block- und Feldabwehr und gefällige Angriffskombinationen ließen Lüdinghausen verzweifeln.
Alles sah nach einem schnellen Durchmarsch aus, doch die jungen FdG-lerinnen konnten das von Ihnen selbst vorgelegte Tempo nicht halten. Bereits im dritten Satz mussten sie einen Gang zurückschalten und das wurde von Lüdinghausen konsequent ausgenutzt. Nunmehr durften die Münsterländer zeigen, warum sie ähnlich souverän in die Oberliga aufgestiegen sind, wie die FdG-Girls. Mehrfach wies die Anzeigentafel Gleichstand aus, doch die so genannten „Big Points“ gingen überwiegend an die Konkurrenz und das demoralisierte. Am Ende hatte Lüdinghausen knapp die Nase vorn.
Doch Herne gab nicht auf, ging im vierten Durchgang zunächst auch recht deutlich in Führung, bevor eine Serie von neun Punkten für einen Lüdinghauser Vorsprung sorgte, der nicht mehr einzuholen war – Tiebreak. Kopf-an-Kopf ging es weiter bis zum Seitenwechsel, dann zeigte Lüdinghausen den längeren Atem und nahm die Punkte mit ins Münsterland.
Fazit: Zumindest über drei Sätze hinweg war es der erwartet packende Kampf mit dem glücklicheren Ende für Lüdinghausen. Herne hat es einfach versäumt, am Ende des dritten Satzes den Sack zuzumachen und wurde dafür bestraft. Eines aber dürfte feststehen: Gegen den Abstieg werden diese beiden Teams sicherlich nicht spielen.
Es spielten: Frauke Bartonitz, Gianna Castiglione, Alex Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Vertrat die verletzte Nadja Peters auf der Liberoposition: Gianna Castiglione
 Alex Friedrich zirkelt den Ball am SCU-Block vorbei
 Verstärkung für die Feldabwehr: Neuzugang Frauke Bartonitz
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