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1. Damen |
Saison 2008/09 |
Verbandsliga |
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hintere Reihe (v.l.n.r.): Gianna Castiglione, Joelle Pospiech, Manfred Uhlemann (Verkaufsleiter Fa. Auto Eckey GmbH), Ulrike Zwingmann (Trainerin) mittlere Reihe: Julia Röchner, Nadja Peters, Jana Kruska vordere Reihe: Alexandra Friedrich, Lisa Simanzik, Jenny Heisel, Isabelle Zwingmann vorne liegend: Nadine Sladek
Info: Um auf die Spielerprofile zu gelangen, klicken sie einfach die Mädels an.
Weitere Infos rund um das Team und auch ein Gästebuch gibt’s hier
Verbandsliga: 9. Spieltag - 13.12.2008 - Damen I
TuS Iserlohn II - SG FdG Herne 0-3 (19:25, 21:25, 16:25)3:0 im Schongang
Was auf die Zwingmann-Schützlinge zukam, war bis zuletzt ungewiss. Die Zweitligareserve des TuS Iserlohn war eine der wenigen Mannschaften, die sie bislang noch nicht einmal haben spielen sehen. Vom Hörensagen waren lediglich die Aufschlagstärke und daraus resultierende Angabenserien bekannt, weshalb insbesondere Annahmeübungen auf dem Trainingsprogramm standen. Und eines nötigte zudem größten Respekt ab: Iserlohn ist bislang das einzige Team neben Herne, das Hattingen bezwingen konnte.
Doch gegen Herne konnten sie diesen Coup nicht wiederholen. Coach Zwingmann brachte trotz des Trainingsrückstands die wieder genesene Nadja Peters als Libero und damit stand seit längerer Zeit mal wieder die beste Abwehrreihe auf dem Feld, die Herne zu bieten hat. Das behagte den Iserlohnerinnen gar nicht, denn ihre stärkste Waffe war damit wirkungslos geworden. Selbst die harten Aufschläge von Naida Tutic wurden problemlos pariert und zum eigenen Spielaufbau genutzt. Da auch der Herner Block zumeist tadellos stand, bedurfte es keiner großen Kraftanstrengung mehr, das Spiel sicher nach Hause zu bringen. Lediglich in der Mitte des zweiten Satz gab es einen kleinen Durchhänger. 18:10 stand es bereits aus Herner Sicht, als ein an sich routinemäßiger Wechsel für unerwartete Abstimmungsprobleme sorgte in deren Folge Iserlohn den Ausgleich zum 18:18 bejubeln durfte. Doch das war’s dann auch. Mit 25:21 wurde der Sack von den FdG-lerinnen zugemacht. Bereits die Körpersprache der Iserlohnerinnen verriet hiernach, dass sie nicht mehr wirklich an einen Satzgewinn glaubten und Uli Zwingmann konnte das tun, was sie in solchen Situationen am liebsten macht: Durchwechseln ohne jede Gefahr.
„Pflichtaufgabe erfüllt“ kommentierte Trainerin Zwingmann diesmal die Leistung ihres Teams, was im Verhältnis zum Resümee nach dem Spiel gegen Oberaden schon fast wie ein Lob klingt.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Nur selten gelang es Iserlohn, den Herner Block zu überwinden  Vom Block ins eigene Feld senkt sich der Ball nach dem Angriff von Jana Kruska  Die Lücke aussuchen kann sich Lisa Simanzik und entscheidet sich für Longline |
Verbandsliga: 8. Spieltag - 29.11.2008 - Damen I
SG FdG Herne - SuS Oberaden 3-1 (25:17, 21:25, 25:18, 25:12)Satzverlust gegen Tabellenschlusslicht
Auf dem Papier war die Sache klar. Wenn der bis dato ungeschlagene Tabellenführer auf das sieglose Schlusslicht trifft sind zwei Punkte in drei Sätzen Pflicht. Doch wie war das noch in der letzten Saison? Zwei von insgesamt vier abgegebenen Sätzen gingen an den späteren Absteiger Hörde. Von daher war Trainerin Zwingmann gut beraten, ihre Mädels auf diese Begegnung genauso einzustellen wie auf jede andere auch, zumal die Gäste im Vorfeld eine gehörige Portion Zweckoptimismus an den Tag legten und den favorisierten Gastgeber vor heimischem Publikum eher unter Druck sahen als sich selbst. Leider war es nicht so, denn dann wäre das Ergebnis sicherlich noch eindeutiger ausgefallen und der völlig überflüssige Satzverlust vermieden worden.
Zudem musste das Herner Team einige Veränderungen verkraften. Für die erkrankte Nadja Peters musste Gianna Castiglione die Aufgabe des Liberos übernehmen. Infolgedessen rückte Joelle Pospiech in die Diagonalposition nach. Eigentlich alles kein Problem, doch bereits im ersten Satz war zu merken, dass die Mädels mit den Gedanken woanders waren. Unspektakulär und leidenschaftslos wurde der erste Satz eingefahren und von den 17 Gegenpunkten gingen sage und schreibe elf auf die Position „vermeidbare Eigenfehler“ und dieses Konto wurde im zweiten Durchgang noch kräftig aufgefüllt. Von Beginn an lief das Team einem Rückstand hinterher und Punktgewinne durch gefällige Kombinationen wurden im nächsten Moment durch eigene Unkonzentriertheiten wieder egalisiert. Selbst der erwartete Schlussspurt blieb aus und ließ Oberaden über einen unerwarteten Satzgewinn jubeln. Ein 1:7 im dritten Durchgang deutete schon auf ein Desaster hin. Zwingmanns Blicke vom Spielfeldrand sprachen Bände, veranlasste ihre Spielerinnen aber endlich, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. 10:7 stand es kurze Zeit später und damit war die außerplanmäßige Auszeit auch beendet. Dem 25:18 folgte ein deutliches 25:12 im vierten Satz und ein insgesamt mäßiges Spiel fand damit sein Ende.
„Das war nichts“ resümierte Coach Zwingmann auch 10 Minuten nach Spielende noch sichtlich angefressen angesichts der gezeigten Leistung ihrer Schützlinge. Allerdings ist der Anspruch von Ulrike Zwingmann bekanntermaßen sehr hoch und dabei gerät dann schon mal in Vergessenheit, dass ihr Team von einer Niederlage ganz weit entfernt war. Und eines sollte die Trainerin auch nicht vergessen: Ein gutes Pferd springt halt nicht höher als es muss.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Und hier die Lottozahlen vom Wochenende  Wieder einmal mehr mit Biss und gutem Auge: Jana Kruska  Ungewohntens Bild: Gianna Castiglione im blauen Trikot |
Verbandsliga: 7. Spieltag - 23.11.2008 - Damen I
TuS Hattingen - SG FdG Herne 1-3 (11:25, 18:25, 25:21, 23:25)Herbstmeister
In der Topbegegnung des siebten Spieltages musste der bislang ungeschlagene Tabellenführer heute beim TuS Hattingen antreten. Dass dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein Spitzenspiel auf dem Plan stand, machte bereits ein Blick in die Tabelle deutlich. Während die Konkurrenz mindestens schon dreimal patzte, verbuchte der Gastgeber bislang nur zwei Minuspunkte auf seinem Konto. Eine Niederlage von Herne hätte aufgrund des Satzverhältnisses zwar nichts am Tabellenstand geändert, jedoch wäre Hattingen auf Tuchfühlung geblieben und das als mit Abstand einziger Verfolger.
Zu Beginn sah es allerdings nicht gerade nach einem Sieg für Hattingen aus. Den jungen FdG-lerinnen gelang einfach alles und Hattingen hatte nichts entgegenzusetzen. Trainerin Zwingmann konnte nach Belieben durchwechseln, ohne auch nur in die Nähe eines Satzverlustes zu geraten. Doch bereits zum Ende des zweiten Durchganges deutete sich an, das Hattingen mehr drauf hat, als bis dahin gezeigt und ab dem dritten Durchgang wurde es dann richtig spannend. Hattingen spielte sich in einen Rausch und ging gleich mehrmals in Führung. Herne hielt dagegen, konnte sich aber nicht absetzen. Erfrischender Kombinationsvolleyball auf beiden Seiten begeisterte die Fans hüben wie drüben und bis zum 20:20 war alles offen. Dann aber gelang dem TuS der Durchbruch und nach dem Satzgewinn machten die über 100 Hattinger Fans die Halle zu einem Hexenkessel. Zwei unverständliche Entscheidungen des Schiedsgerichts gleich zu Beginn des vierten Satzes sorgten bei den Hernerinnen zum einen für Verdruss, zum anderen aber auch für zusätzliches Adrenalin, um wieder in die Spur zu kommen. Erst in der zweiten Auszeit beim Stande 9:16 vermochte Hattingens Coach sein Team nochmals wachzurütteln. Punkt für Punkt wurde aufgeholt, doch am Ende reichte es dann doch nicht ganz, einen Tiebreak zu erzwingen.
Mit dem Sieg gegen Hattingen haben die FdG-Damen zugleich die Herbstmeisterschaft zwei Spieltage vor Schluss der Hinrunde vorzeitig eingefahren.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Großer Kampf ...  ... auf beiden Seiten des Netzes.  Am Ende durfte Herne jubeln. |
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Verbandsliga: 6. Spieltag – 15.11.2008 – Damen I
SG FdG Herne – VV Holzwickede 3–0 (25:19, 25:20, 25:11)
Sieg Nr. 55 – Volleyball par excellence
Schon beim letzten Spiel gegen Meschede deutete sich ein Problem an: die Krankenliste. Bis zum Mittwochstraining war der Kader auf vier geschrumpft und am Donnerstag meldeten sich gar nur drei Spielerinnen zum Training. Coach Zwingmann, die sich in solchen Notsituationen auch mal selbst ein Trikot überstreift, fiel aufgrund ihrer Teilnahme bei der Senioren-DM als Option ebenfalls aus. Keine guten Voraussetzungen also, um gegen den Tabellendritten zu bestehen. Doch vom Notfallplan, den Kader mit Spielerinnen aus der dritten Mannschaft aufzufüllen, musste Interimscoach Susanne Kruska dann doch keinen Gebrauch machen. Neun Spielerinnen meldeten sich überwiegend genesen zum Dienst am Ball und erledigten ihren Job bestens.
Selbst vom Trainingsrückstand war nichts zu spüren. Zwar gerieten die Herner Damen zunächst mit 0:4 ins Hintertreffen, konterten jedoch auf dem Fuße mit einer Aufholjagd und glichen bereits bei sieben Zählern wieder aus. Obwohl Holzwickede sich als kompaktes Team mit starkem Angriff präsentierte, war es ihnen nicht vergönnt, am Satzgewinn auch nur zu schnuppern. Die FdG-lerinnen hielten mit erstklassiger Blockarbeit respektive Feldabwehr dagegen. Nachdem Zuspielerin Julia Röchner realisiert hatte, dass ausnahmslos alle Angreiferinnen heute in Topform waren, zückte sie einen Joker nach dem anderen und setzte den Herner Angriff damit so gut in Szene, dass dieser immer wieder den gegnerischen Block ausspielen konnte und bei Gelegenheit machte sie den Punkt halt selbst, indem sie das Spielgerät einfach in die Lücke des Holzwickeder Areals legte. Mit einer Auszeit beim Stande von 20:11 aus Herner Sicht versuchte der VVH noch zu retten was zu retten ist, doch bis auf eine Abstandskorrektur war am Ergebnis nichts mehr zu ändern. Mit 25:19 wurde der Sack von Herne zugemacht.
„Hoffentlich haben sich die Mädels nicht verausgabt“ dachte so mancher im Publikum angesichts der starken Vorstellung im ersten Durchgang, doch die Sorge war völlig unbegründet. Nahtlos knüpften sie nach dem Seitenwechsel an die Leistung des ersten Satzes an, brachten den zweiten sogar mit einem Start-Ziel-Sieg nach Hause und es sollte es noch dicker kommen für Holzwickede. Die bis dahin ohnehin unterforderte Interimstrainerin griff im dritten Durchgang gar nicht mehr ein, ließ der Spielfreude der Mädels freien Lauf. Diese Einladung nahm insbesondere Stellspielerin Julia Röchner gerne an und sorgte zunächst mit Fingerspitzengefühl und einer daraus resultierenden Serie von acht wahrlich „zelebrierten“ Angaben für den nötigen Abstand, um sodann die Trickkiste ganz zu öffnen. Was da raus kam waren schon keine Tricks mehr, das grenzte an Zauberei. Mit bislang nie gesehenen, an Pfiffigkeit und Temporeichtum kaum zu überbieten Angriffskombinationen wurde nicht nur Holzwickede, sondern auch der Zuschauer schwindelig gespielt. Da war jeder Spielzug ein Genuss, jeder irgendwie anders, aber jeder für sich genial und so vermutlich in keinem Lehrbuch zu finden. Aus Holzwickeder Sicht mögen elf Zähler wenig erscheinen, doch sollte sich der VVH darüber nicht grämen. Gegen einen solchen Lauf der Hernerinnen überhaupt ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen, das war schon eine Leistung für sich.
Fazit: Mit dieser Volleyballdemonstration par excellence haben die jungen FdG-lerinnen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie auch diese Liga dominieren und seit nunmehr 55 Meisterschaftsspielen ungeschlagen sind. Jetzt gilt es, die letzten Zipperlein auszukurieren, denn am nächsten Spieltag geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten TuS Hattingen und das wir sicherlich kein Sonntagsausflug.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |
 In Topform präsentierte sich nicht nur Jenny Heisel, sondern auch …
 … Alex Friedrich und …
 … Isi Zwingmann und alle die, die heute mal nicht auf einem Foto zu sehen sind. Dieser Sieg war eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung.
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Verbandsliga: 5. Spieltag – 09.11.2008 – Damen I
SSV Meschede - SG FdG Herne 1–3 (17:25, 25:23, 21:25, 14:25)
Kein Sonntagsausflug
Viel frische Luft macht ja bekanntlich müde und im Sauerland gibt’s ganz schön viel davon. Vielleicht lag’s ja daran, dass die Herner Mädels den ersten Satz glattweg verschlafen haben. Andererseits gehört auch Bewegung dazu, aber die blieb aus. Viel zu statisch agierte das Team von Uli Zwingmann und zahlreiche Abstimmungsprobleme taten ihr übriges dazu, dass es im ersten Satz einfach nicht rund laufen wollte. Aus Herner Sicht kann das Résumé nur lauten: Schwamm drüber und schnell vergessen. Nicht so aus Mescheder Sicht. Die malten sich im Vorfeld bereits Chancen aus, gestützt auf das Prinzip Hoffnung: „Irgendwann geht jede Serie mal zu Ende“. Dementsprechend respektlos spielten sie auf und brachten den ersten Satz angesichts der von Herne gezeigten Leistungen auch in der Höhe verdient nach Hause.
Trainerin Zwingmann mahnte beim Seitenwechsel mehr Konzentration an und verlangte „nur noch drei weitere Sätze“. Doch das war gegen nunmehr euphorisierte Sauerländerinnen nicht gerade einfach, zumal die Mädels erstmals seit Jahren aus einem Rückstand heraus spielen mussten und das gegen eine Mannschaft, die mit variablem Angriffspiel und einer immens starken Feldabwehr Akzente setzte. Letztere kratzte nämlich unermüdlich auch noch diejenigen Bälle vom Boden, die von Herne schon bejubelt wurden und so schmolz der recht schnell heraus gespielte 13:6 Vorsprung Punkt für Punkt wieder dahin. Mit zwei taktischen Auszeiten bei 23:20 und 23:22 aus Herner Sicht konnte Ulrike Zwingmann letztlich jedoch das Aufbäumen der Sauerländerinnen stoppen: Ausgleich, wenn auch äußerst knapp.
Dass der Einstand etwas glücklich war, sahen auch die SSV-Damen so. Den ersten Satz deutlich gewonnen, den zweiten nur denkbar knapp verloren, da war noch was drin und sie kämpften, konnten Mitte des dritten Durchgangs sogar in Führung gehen und diese bis zum 20:17 ausbauen. Trainerin Zwingmann stellte ihr Team in der dringend notwendig gewordenen Auszeit neu ein und die Mädels setzten es um, ließen nur noch einen weiteren Punkt auf Sauerländer Seite zu und brachten den Satz auf die Habenseite. Damit war zugleich auch der Widerstand endgültig gebrochen. Herne behielt im entscheidenden vierten Durchgang von Beginn an die Oberhand und fuhr ab da ungefährdet den 54. Sieg in Folge ein.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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Heiße Duelle der beiden „10er“ am Netz: Jana Kruska vs. Karin Schürmann

Lisa Kettler trifft die Lücke im Herner Block

Im letzten Moment zieht Gianna Castiglione die Arme zurück: Aus.
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Verbandsliga: 4. Spieltag – 25.10.2008 – Damen I
SG FdG Herne – TV Salchendorf 3–0 (25:21, 25:21, 25:20)
Überraschend deutlich konnten sich die FdG-Damen gegen Oberliga-Absteiger TV Salchendorf durchsetzen, obwohl die Vorzeichen eher auf ein äußerst knappes Rennen mit möglicherweise dem ersten Tiebreak seit Jahren hindeuteten. Schon die große räumliche Entfernung vereitelte bislang ein direktes Zusammentreffen beider Teams in einem Wettbewerb und als einziger indirekter Vergleich stand das nahezu identische Ergebnis gegen TV Gladbeck II zur Verfügung.
Nach den ersten Ballwechseln sah es dann auch tatsächlich nach einem großen Kampf aus, denn Salchendorf war natürlich bemüht, den Gegner von Beginn an zu beeindrucken und möglichst schnell eine Führung herauszuspielen. Doch die Zwingmann-Schützlinge ließen sich nicht beeindrucken, waren darauf eingestellt, dem erwarteten Ansturm nicht nachzugeben und zogen nach dem Ausgleich bei 4 Zählern auch schnell auf 13:5 davon. Linkshänderin Dell brachte Salchendorf mit einer Serie von harten und platzierten Sprungangaben jedoch wieder ins Spiel zurück und bis zur 20-Punkte-Marke war von da an alles wieder völlig offen. Erst im Schlussspurt gelang es den Hernerinnen, ihre Gegner endgültig zu bändigen und ihnen den ersten Satz abzunehmen.
Da die Feldabwehr gegen die schnellen Bälle der Süd-Siegerländerinnen ohnehin kaum eine Chance hatte, reagierte Ulrike Zwingmann und ließ Gianna Castiglione im zweiten Durchgang zugunsten eines stärkeren Blocks auf der Bank. Das kostete in der Annahme sicherlich den einen oder anderen Punkt, zahlte sich per Saldo aber aus. Bis zum 11:11 konnte Salchendorf das Spiel zwar noch ausgeglichen gestalten, dann zog Herne aber davon und es blieb genügend Raum für die Trainerin, hier und da noch ein wenig zu experimentieren.
Wer nunmehr im dritten Durchgang ein Aufbäumen von Salchendorf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Kampfgeist und Einsatzwille waren nur noch rudimentär vorhanden und beschränkten sich zudem auf einige wenige Spielerinnen. Symptomatisch war ein noch vom Boden gekratzter Ball, der ohne weiteres noch hätte gespielt werden können. Doch fünf Spielerinen standen herum und sahen tatenlos zu. So hatte Herne ein leichtes Spiel. 9:2 hieß es bereits nach kurzer Zeit. Zwar kam Salchendorf im weiteren Verlauf noch mal etwas näher ran, doch half das alles nichts mehr. Trainerin Zwingmann konnte nach Belieben durchwechseln und Herne brachte dennoch völlig ungefährdet den dritten Satz und damit zugleich das 53. Spiel in Folge auf die Habenseite.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |
 Mit voller Wucht „durchschlägt“ Jana Kruska den Salchendorfer Block
 Auszeit mit neuem Maskottchen „Paul Jumper“, gestiftet vom Sponsor Auto Eckey
 neue Trainingsanzüge als „Siegprämie“, gestiftet vom Sponsor … (s. Foto)
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Verbandsliga: 3. Spieltag – 18.10.2008 – Damen I
SG FdG Herne – TV Gladbeck II 3–1 (25:18, 25:16, 24:26, 25:22)
Damen geben den ersten Satz ab
Die Liste derjenigen, die die Siegesserie der FdG-Damen schon beenden wollten, ist ellenlang. Selten aber hat sich ein Team so gut auf die Begegnung mit Herne vorbereitet wie die Regionalligareserve des TV Gladbeck. Schon im Rahmen der Saisonvorbereitung wie auch im Pokal-Viertelfinale Ende September wurden Spielbeobachter gesichtet, die sich eifrig Notizen machten und auch in der Herbstpause wurde fleißig trainiert, obwohl die Serie an sich schon „Motivation genug“ ist, so Trainer Andreas Packeisen. Alles in allem sah er „gute Chancen“ für sein Team, nicht ganz zu unrecht.
Urlaub, Chillen und zum Abschluss noch eine gemeinsame Party bis weit in den Morgen des dritten Spieltages hinein, so haben sich die FdG-Girls auf das Spiel vorbereitet und dennoch gegen den hoch motivierten Gegner zumindest in den ersten beiden Sätzen klar gemacht, warum sie oben in der Tabelle stehen. Nach nicht einmal 40 Minuten stand es bereits 2:0 für den Tabellenführer, ohne dass Gladbeck auch nur ansatzweise an einem Satzgewinn schnuppern durfte. Insbesondere Jana Kruska zeigte sich in Topform, schlug auf alles, was ihr vor die Hand kam oder legte das Spielgerät geschickt in die Lücke der Gladbecker Abwehr, ebenso wie Isabelle Zwingmann über die linke Seite.
Der Experimentierfreudigkeit von Trainerin Zwingmann war es zu verdanken, dass es noch mal spannend werden sollte, denn die ließ im dritten Durchgang zunächst Gianna Castiglione auf der Bank, um sodann auch noch Alex Friedrich vom Feld zu holen und das bei einem Stand von 3:6 aus Herner Sicht. Zeit für die Ergänzungsspieler also, sich zu behaupten und die kämpften bis zum Umfallen, arbeiteten sich Punkt für Punkt heran und konnten bei 14 Zählern ausgleichen. Doch die Damen aus Gladbeck wurden immer stärker, zeigten, dass sie mehr drauf haben, als die ersten beiden Sätze vermuten ließen. Mit sehenswerten Schnellangriffen zogen sie auf 19:15 davon und Trainerin Zwingmann reagierte, brachte Gianna Castiglione und der erneute Ausgleich bei 20 Zählern war die Folge. Doch Gladbeck witterte seine Chance, blieb dran und holte in der Verlängerung den Satz, wenn auch aufgrund einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsgerichts. Auch so was gehört ja irgendwie dazu, kann bei einem Satzball aber mitunter Spiel entscheidend sein.
So schlimm kam es dann aber doch nicht, allerdings konnte Gladbeck -durch den Satzgewinn beflügelt- den vierten Durchgang bis zum Schluss völlig offen halten. Herne zog zwar zunächst mit 9:5 davon, doch diesmal waren es die Gladbeckerinnen, die sich wieder herankämpften und teilweise sogar einen Zweipunktevorsprung herausspielten. Beim Stande von 21:22 aus Herner Sicht hatte dann Isabelle Zwingmann Aufschlag, die mit ihren platzierten Angaben Gladbeck nicht mehr zum Zuge kommen ließ und damit Satz und Spiel nach Hause brachte. Das war auch gut so, denn ob das Team angesichts der viel zu kurzen Nacht einen Tiebreak erfolgreich überstanden hätte, sollte besser nicht gefragt werden.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
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 Superblock von Lisa Simanzik
 „Hab’ ich“: Jana Kruska in der Feldabwehr
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Besorgte Leser haben bereits angerufen und gefragt, ob die Siegesserie aufgrund des verlorenen Viertelfinales im Pokal jetzt beendet sei. Die Antwort lautet: Nein! Gezählt werden nur Meisterschaftsspiele. Der Grund, warum im Bericht vom 3. Spieltag die Anzahl der Siege nicht genannt wurde ist ein anderer. Zum 40. Sieg vor knapp einem Jahr hat Trainerin Uli Zwingmann ein T-Shirt mit der Aufschrift bekommen "Mein Team hat 40 Ligaspiele in Folge gewonnen und will noch mehr, nämlich mindestens soviele Siege, wie ich in Jahren alt bin - Das wird 'ne Serie!" Es entspricht dem ausdücklichen Wunsch der Trainerin, ihr Alter nicht zu nennen und diesen Wunsch respektieren wir natürlich, weshalb wir nach dem 51. Sieg aufgehört haben und erst beim 53. Spiel weiterzählen bzw. über das Ende einer Serie berichten werden, letzteres natürlich nur äußerst ungern :-)
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Verbandsliga: 2. Spieltag – 20.09.2008 – Damen I
TB Höntrop – SG FdG Herne 0-3 (22:25, 16:25, 22:25)
Déjà-vu-Erlebnis für Höntrop
Gegen einen altbekannten Gegner ging es für die Zwingmann-Truppe am 2. Spieltag. Bereits in der vergangenen Saison war TB Höntrop der ärgste Verfolger, hatte aber immer das Nachsehen, auch im Pokal. Dennoch schafften sie über die Relegation den Sprung in die Verbandsliga und das Team aus Wattenscheid hatte sich diesmal was vorgenommen.
Hochkonzentriert ging Höntrop in den ersten Satz, erspielte sich binnen kürzester Zeit einen 5-Punkte Vorsprung, während Herne geradewegs verschlafen wirkte. Offenbar hatten sie den TBH unterschätzt. Dankenswerter Weise brauchten die Mädels aber nicht allzu viel Zeit für die Feststellung, dass Höntrop mental und leistungsmäßig zugelegt hatte und die Aufholjagd begann. Nach dem Einstand bei 16 Punkten folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem die FdG-Girls immer die Nasenspitze vorne hatten, während Höntrop regelmäßig den Ausgleich erzwang. Beim Stande von 21:20 für Herne reagierte Trainerin Zwingmann mit der ersten taktischen Auswechslung seit langem. Gianna Castiglione, die staubedingt etwas verspätet eintraf, wurde zur Verstärkung der Abwehr eingewechselt und der Sack wurde zugemacht.
In dieser Situation hätte vermutlich jeder Trainer mit der Formation weitergespielt, die den ersten Satz nach Hause gebracht hatte, nicht aber Ulrike Zwingmann. Die ließ nämlich erneut Gianna Castiglione auf der Bank und gab der Starting-Six eine zweite Chance, die diese nicht nur nutzte, sondern mit einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg im zweiten Durchgang honorierte. Beim Stande von 21:13 kam Gianna zwar wieder rein, aber nicht aus taktischen Gründen, sondern um den Ernstfall zu proben und ernst wird es immer, wenn die etatmäßige Zuspielerin ausfällt. Also durfte diesmal Julia Röchner bis zum Beginn des dritten Satzes etwas verschnaufen.
Wenn Trainerin Zwingmann schon mal anfängt zu experimentieren, dann auch richtig und so ließ sie im dritten Durchgang mit Alex Friedrich die wohl stärkste Außenangreiferin zunächst auf der Bank. Das wiederum brachte Höntrop zurück ins Spiel. Folglich hatte der TBH die Nase vorn, jedenfalls bis zum Ausgleich bei 15 Zählern. Dann konnte sich Herne absetzen. Doch Ulrike Zwingmann experimentierte weiter, brachte beim Stande von 23:19 Alex Friedrich für Jenny Heisel über Mitte und die Zuschauer damit an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Doch auch dieser Test gelang. 3:0 hieß es kurze Zeit später und Höntrop hatte sein -wohl auch erwartetes- Déjà-vu-Erlebnis und -Ergebnis.
Fazit: Seit längerer Zeit mal wieder ein zumindest phasenweise spannendes Spiel verbunden mit der erfreulichen Erkenntnis, dass die Mannschaft in jeder nur denkbaren Aufstellung kaum zu bezwingen ist. Ach ja – nicht zu vergessen: Der 51. Sieg in Folge war es außerdem.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann |
 wirkt zart – schlägt hart: Joelle Pospiech, Jahrgang 1993, Neuzugang aus Herten, verstärkt das Team auf der Außen- und Diagonalposition
 in Abwehr und Angriff gleichermaßen spitze: Jana Kruska
 kein Ball wurde verloren gegeben: Hechtbagger von Julia Röchner
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Verbandsliga: 1. Spieltag – 13.09.08 – Damen I
SG FdG Herne - EVC Massen 3-0 (25:15, 25:20, 25:19)
Damen gelingt 50. Sieg in Folge
Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in allen drei Durchgängen setzten die FdG-Mädels wieder einmal mehr eine Duftmarke in der neuen Liga und gewannen damit zugleich ihr 50. Meisterschaftsspiel in Folge. Von Beginn an merkte man ihnen an: Dieses Spiel wollten sie einfach gewinnen, egal wer auf der anderen Netzseite steht.
Dementsprechend konzentriert gingen sie in den ersten Satz. Dass eine gehörige Portion Nervosität mitspielte, war allenfalls an der ungewohnt hohen Eigenfehlerquote zu erkennen, die sie jedoch mit Kampfgeist zu kompensieren vermochten. Insbesondere Jana Kruska forderte unermüdlich den Ball, bekam ihn auch und haute rein, was das Zeug hielt. Nach dem ersten Satz gab Trainerin Zwingmann Entwarnung, wechselte durch, ein deutliches Zeichen an alle Spielerinnen, dass sie dieses Match nicht mehr verlieren können. Die Nervosität legte sich, Nachlässigkeiten schlichen sich dafür ein und dennoch war das Team in jeder Phase des zweiten und dritten Satzes in der Lage, den Gegner auf Abstand zu halten. So sehr sich die Damen aus Unna auch mühten, nicht ein einziges Mal gelang es ihnen, in Führung zu gehen. Herne behielt bis zum Schluss souverän die Oberhand und fuhr damit den 50. Sieg in Folge ungefährdet ein.
Nach dem erlösenden Matchball ließen die Mädels ihren Emotionen freien Lauf. Freudenschreie, Freudentänze, Freudentränen, alles war dabei. 50 Siege in Folge, das ist schon eine Hausnummer und dieser Leistung zollten sogar die Damen der deutschen Nationalmannschaft Respekt. Als sie fragten, für wen sie denn in der Vorwoche einen Ball signierten, war das Nationalteam über die Antwort doch mehr als verblüfft und meinte, dass da ein Ball alleine wohl nicht ausreichen würde. Kurzerhand gab's noch einen ebenfalls signierten Wimpel dazu und der hängt jetzt -mangels gesicherter Vitrine in der Spielhalle- gerahmt bei Trainerin Ulrike Zwingmann, vermutlich wohl länger.
Es spielten: Gianna Castiglione, Alexandra Friedrich, Jenny Heisel, Jana Kruska, Nadja Peters, Joelle Pospiech, Julia Röchner, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
Fotostrecke: Sieg Nr. 50
Fotostrecke: Paddeltour |
 netter Trick: Jana Kruska und Isi Zwingmann täuschen an, Jenny Heisel vollstreckt

Mit Auge und absolutem Siegeswillen heute am Ball: Jana Kruska
 Die "Goldjubilare" mit Ball und Wimpel von der Nationalmannschaft |
Neun Spiele – Neun Siege
Die Saisonvorbereitung ist -erfolgreich- abgeschlossen. Die neuen Trikots sind -endlich mal rechtzeitig- da. Die Spiele mögen -hoffentlich bald- beginnen. So könnte man kurz Situation und Stimmung in der Mannschaft zusammenfassen.
Nach dem Fototermin beim Trikotsponsor Auto Eckey GmbH standen für das Team noch zwei Tests an. Test Nr. 1: Passt eine komplette Volleyballmannschaft in einen Nissan Tiida? Antwort: Ja, wenn das Fahrzeug ein Schiebedach hat (s. Foto). Test Nr. 2: Können wir auch unser letztes Vorbereitungsspiel gewinnen? Antwort: auch ja. Insgesamt neun Freundschaftsspiele gegen Landes-, Verbands- und Oberligateams haben die Damen in den vergangenen Wochen absolviert und dabei gerade mal zwei Sätze abgegeben. Das lässt für die kommende Verbandsligasaison hoffen.
Los geht’s am 13.09.2008 um 16.00 Uhr in eigener Halle gegen den EVC Massen. Am 20.09.2008 steht dann auswärts Mitaufsteiger TB Höntrop auf dem Plan und am 28.09.2008 geht’s wiederum zu Hause mit dem WVV-Pokal-Viertelfinale weiter. Gegner ist der Detmolder TV. Von dieser Stelle aus wünschen wir viel Spaß und Erfolg! |
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