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1. Damen |
Saison 2011/12 |
Regionalliga |
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v.l.n.r.: Svenja Börding, Justina Heynck, Eileen Coenen, Monika Bando, Nadja Peters, Jenny Heisel, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann, Jana Kruska, Kira Walkenhorst, Carmen Pietsch
Regionalliga: 15. Spieltag - 04.02.2012 - Damen I
SG FdG Herne - VC SFG Olpe 0 - 3 ( 18:25 17:25 23:25 )
Rumpfteam schlägt sich tapfer
„Warum immer gegen Olpe?“ beklagte sich Coach Uli Walkenhorst. Zum wiederholten Male musste Herne mit einer Notbesetzung gegen eines der besten Teams in der Liga antreten. Das ist einfach ärgerlich. Weil die Hälfte der Mannschaft ausfiel, wurde sogar Sarah Polfuß von der Reserve ins Team beordert, obwohl die Zweitvertretung zeitgleich selbst ans Netz musste. Dadurch war es wenigstens möglich mit Libero zu spielen. Diese Rolle übernahm Jana Kruska für die beruflich verhinderte Nadja Peters.
Im Gegensatz zum Hinspiel konnte man der Mannschaft diesmal aber nicht vorwerfen, die Punkte ohne jede Gegenwehr abgegeben zu haben. Im Gegenteil: Nach anfänglichem Rückstand konnte die FdG-Sechs mit taktisch klugen Angaben Olpe zunächst unter Druck setzen und in Führung gehen, bevor sie den zahlreichen aus der Not geborenen Umstellungen im Team Tribut zollen musste. Abstimmungsprobleme und mangelnde Raumdeckung luden die Gäste aus dem Sauerland immer wieder zum punkten ein. Hinzu gesellte sich eine relativ hohe Eigenfehlerquote wie auch das fehlende Quäntchen Glück. Sämtliche Bigpoints waren auf Gästeseite zu verbuchen. Da gibt man einen Satz auch schon mal mit 18 Punkten ab.
Ein ähnliches Bild im zweiten Durchgang. Ab dem 3:3 setzten sich Olpes Damen ab und brachten den Satz völlig ungefährdet nach Hause, um im dritten genau da anzuknüpfen, wo sie im zweiten aufgehört hatten. Diesmal startete der VC beim Stande von 6:6 durch und an eine Wende wollte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr glauben. Doch die zusammengewürfelte FdG-Truppe fand sich langsam … und damit auch ins Spiel zurück. Dem Ausgleich bei 13 Zählern folgte jedoch eine neuerliche Angriffswelle des Gegners. 17:23 stand es kurze Zeit später und jegliche Hoffnung der heimischen Fans war bereits aufgegeben. Zu früh. Hernes Rumpfteam bäumte sich noch einmal auf und stand kurz vor einer faustdicken Überraschung, bevor Olpe den Sack denkbar knapp zumachen konnte.
Es spielten: Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Carmen Pietsch, Sarah Polfuß, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Musste sich strecken: Justina Heynck |  Musste aushelfen: Sarah Polfuß |
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Regionalliga: 14. Spieltag - 29.01.2010 - Damen I
VC Allbau Essen - SG FdG Herne 1 - 3 ( 16:25 23:25 25:20 21:25 )
Hoher Preis für einen Derbysieg
Eine erneute Knieverletzung von Hernes Topscorerin Kira Walkenhorst überschattete das Revierderby in Borbeck. Zur Mitte des zweiten Satzes ging die Tochter des Trainers ohne äußerlich erkennbaren Grund zu Boden. Verdacht auf Kreuzbandriss; es wäre der dritte in ihrer noch jungen Karriere. Da gerät ein Derbysieg schon mal zur Nebensache.
Dabei fing alles nach Plan an, wozu gegenwärtig leider auch der hohe Krankenstand gehört. Nur drei Spielerinnen meldeten sich gesund zum Spiel, darunter auch Kira Walkenhorst. Zu den Rekonvaleszenten zählte allerdings Jenny Heisel, die immer mehr Spielanteile erhält und langsam aber sicher ins Team und auch zu alter Form zurückfindet. Planmäßig auch die ersten Bälle. Von Beginn an wurde Essen unter Druck gesetzt. Die Borbeckerinnen wehrten sich redlich, doch der letzte Biss fehlte. So geriet der erste Durchgang zu einem lockeren Start-Ziel Sieg für die FdG-Sechs.
Nach einer 5:0 Führung ließen es die Hernerinnen im zweiten Satz etwas gemächlicher angehen, wodurch Essen wieder ins Spiel zurückfand, um etwas später sogar mit 12:10 in Führung zu gehen. Doch Herne zeigte sich unbeeindruckt und zog die Zügel wieder an, bis beim Stande von 12:13 das Unfassbare geschah. Ohne Einwirkung des Gegners wälzte sich Kira Walkenhorst vor Schmerzen am Boden. Schockstarre bei ihren Mitspielern, Auswechslung, Umstellung, das Spiel lief weiter und Essen witterte Morgenluft. Ein solcher Ausfall muss erst mal verkraftet werden. Doch die FdG-lerinnen bewiesen Moral, kämpften um jeden Punkt und brachten den Satz am Ende denkbar knapp auf die Habenseite.
Allerdings war die Pause zwischen den Sätzen zu kurz, um sich wirklich von dem Schock zu erholen. Folge war ein Rückstand von sechs Punkten zur Mitte des dritten Durchgangs. Coach Walkenhorst reagierte, gönnte Spielmacherin Julia Röchner eine Verschnaufpause und schonte Jenny Heisel für den finalen vierten Satz und das sollte sich auszahlen. Die bedankte sich hiernach mit zahlreichen Punkten und hämmerte zum Abschluss den Ball vorentscheidend zum 24:20 in den Dreimeterraum, ohne jedwede Chance für Essens Block und Feldabwehr, wie in alten Zeiten.
Kurze Freude nach verwandeltem Matchball, dann ging’s erstmal rauf zur Tribüne, wo die verletzte Mitspielerin bereits Platz genommen hatte. Wie gesagt: Der Derbysieg hätte schöner sein können.
Es spielten: Monika Bando, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Daniela Schütte, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Verletzte sich im zweiten Satz schwer: Kira Walkenhorst
 Sogar das gab' zu sehen: Ein Dreierblock von Monika Bando, Carmen Pietsch und Justina Heynck
 Longline am Block vorbei: Jana Kruska
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Regionalliga: 13. Spieltag - 21.01.2012 - Damen I
SG FdG Herne - SG Langenfeld 0 - 3 ( 23:25 26:28 21:25 )
Wie gewonnen, so zerronnen
Was die FdG-Damen mit ihrem sensationellen 3-0 Sieg gegen Dingden an Boden gutgemacht haben, mussten sie jetzt im Spiel gegen Langenfeld wieder hergeben. Dennoch: Auch diesmal täuscht das glatte Ergebnis. Zumindest die ersten beiden Sätze waren ähnlich spannend wie im Spiel gegen Dingden und endeten auch so, nämlich mit zweimaligem Erfolg für die Gäste. Schade nur, dass Herne Gastgeber war.
Bereits der erste Satz entwickelte sich zum Déjà-vu. Herne lag schon hoffnungslos mit 12:17 hinten, um anschließend zum 18:18 auszugleichen. Einer erneuten Gästeführung folgte der weitere Ausgleich bei 21 Zählern. Großer Kampf auf beiden Seiten. 22:21, 22:22, 22:23, 22:24, 23:24 lauteten die weiteren Stationen, bevor Langenfeld etwas glücklich das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Doch auch diesmal sollte es noch spannender werden.
Herne zog im zweiten Durchgang zunächst auf 5:0 davon. Langenfeld kämpfte sich ins Spiel zurück, holte Punkt für Punkt auf und glich bei 17 Zählern aus. 18:18, 19:19, erneut war jeder Punkt heiß umkämpft. Auch der eine oder andere Bigpoint für Herne ließ Langenfeld nicht aufstecken. Lohn war eine 23:20 Führung. Doch auch die FdG-Girls wussten, dass der Ausgang dieses Satzes spielentscheidend sein würde und holten alles aus sich raus. Dem erneuten Ausgleich bei 24 Zählern folgten drei weitere Satzbälle, die Herne noch abwehren konnte, bevor Langenfeld auch diesen Durchgang in der Verlängerung mit 28:26 für sich entscheiden konnte.
Im dritten Satz kam Herne zwar nicht ganz so unter Räder wie Dingden am Spieltag zuvor, aber die Luft war raus. Langenfeld dominierte das Spiel und punktete über weite Phasen widerstandslos. Coach Walkenhorst fehlten die Optionen, vom Spielfeldrand einzuwirken. Nur eine -angeschlagene- Auswechselspielerin stand zur Verfügung und so musste er zusehen, wie sein Team ständig einem Rückstand hinterherlief, ohne den Hauch einer Chance, das Blatt nochmal zu wenden.
Es spielten: Monika Bando, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Unverkennbar Kira Walkenhorst: Am Block vorbei in die Lücke.
 Die Körpersprache spricht Bände: Die Luft war raus im 3. Satz
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Regionalliga: 12. Spieltag - 14.01.2012 - Damen I
SV BW Dingden - SG FdG Herne 0 - 3 ( 24:26 27:29 11:25 )
Starker Start
Sowas nennt man wohl einen gelungenen Rückrundenstart. Mit zwei wichtigen Punkten und ohne Satzverlust kehrten die FdG-Damen aus Dingden heim. Dabei war das Spiel zumindest in den ersten beiden Sätzen durchaus spannender als es das glatte Ergebnis vermuten lässt.
Bereits vor Beginn bot sich Trainer Uli Walkenhorst und den mitgereisten Fans ein ungewohntes Bild. Musste sich der Coach zum Jahresende noch mit sieben oder acht Akteurinnen begnügen, standen zum Rückrundenstart gleich elf einsatzbereite Spielerinnen zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Jenny Heisel und Carmen Pietsch konnte auch Zuspielerin Daniela Schütte den Weg nach Haminkeln antreten. Lediglich die frisch verheiratete Eileen Coenen fehlte.
Von Beginn an entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Hernerinnen, die den Gegner mit taktisch klugen Aufschlägen unter Druck setzen konnten. Zur Satzmitte gelangen mehrere Punkte in Folge und es konnte ein 18:12 Vorsprung herausgespielt werden. Nachlässigkeiten in der Annahme, unkonzentrierte Angriffe und ein unnötiger Aufstellungsfehler ließen Dingden den 18:18 Ausgleich erzielen. Die FdG-Damen gingen nun aber wieder konzentrierter zur Sache und ein Kopf an Kopf Rennen folgte. Nach einem abgewehrten Satzball setzte sich Herne am Ende knapp aber verdient in der Verlängerung durch. Und es sollte noch spannender werden.
Der zweite Durchgang begann völlig ausgeglichen. Doch diesmal waren es die Blauweißen, die auf 16:12 davonzogen. Wer den Satz in diesem Moment bereits verloren glaubte, irrte sich jedoch gewaltig. Durch einen cleveren Doppelwechsel sorgte Uli Walkenhorst für Verwirrung beim Gegner und die FdG-Damen kamen wieder ins Spiel. In dieser Phase zeigte sich Herne von seiner besten Seite. Durch großen Kampfgeist und den unermüdlichen Einsatz der beiden überragenden Angreiferinnen Justina Heynck und Kira Walkenhorst konnte sogar ein 21:24 Rückstand egalisiert werden. Ständig wechselnde Führungen und abgewehrte Satzbälle ließen den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Erlösung gab’s erst mit dem 29. Punkt für Herne.
Zwei Sätze in der Verlängerung verloren und insgesamt sieben Satzbälle vergeben, davon erholte sich Dingden nicht mehr. Von Beginn an spielte Herne seine Stärken im dritten Durchgang aus und zog Punkt um Punkt davon. Die mitgereisten Fans waren begeistert und feierten Ihr Team lautstark. Fast während des gesamten Spiels waren sie lauter als die 80 Fans der Heimmannschaft. Nach dem verwandelten Matchball zum 25:11 kannte der Jubel keine Grenzen. Angesichts dieser Leistung können die Mädels zuversichtlich dem Spiel gegen ihren Angstgegner SG Langenfeld am kommenden Samstag um 16 Uhr in der Realschule Sodingen entgegen sehen.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Jenny Heisel, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Daniela Schütte, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Die frisch gebackene Sportsoldatin Kira Walkenhorst zeigte sich in Topform, ... |  ... ebenso wie die "beste Dingdenerin" Justina Heynck, die für FdG Herne spielt. |
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Regionalliga: 11. Spieltag - 17.12.2011 - Damen I
SG Marmagen-Nettersheim - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:17 25:21 22:25 25:18 )
Rückfall in alte Zeiten
Nachdem die FdG-Sechs am letzten Spieltag gegen Aachen jede Menge Selbstbewusstsein tanken konnte, fuhr das Team mit großen Erwartungen in die Eifel. Der Tabellennachbar Marmagen-Nettersheim war auch nur mäßig in die Saison gestartet, so dass man hier durchaus mit einem Sieg rechnen konnte. Doch es kam mal wieder alles anders.
Von Beginn an war der Mannschaft eine unerklärliche Nervosität anzumerken. Konnten sie das Spiel bis zum 10:10 noch offen gestalten, schlichen sich hiernach mehr und mehr Eigenfehler ein, die in weiterer Folge den ersten Satzverlust bedeuteten.
Trainer Uli Walkenhorst versuchte unentwegt, die Mannschaft wach zu rütteln, kam aber nur bedingt an die Mädels ran. Wenn man im zweiten Durchgang mit 11:7 führt, um dann acht Punkte in Folge abzugeben, ist das schon bezeichnend. Wieder schlichen sich eine Vielzahl von Fehlern ein. Die Annahme und damit einhergehend das Stellspiel wie auch der Angriff ließen zu wünschen übrig. Die schlechte Bewegung, das Blockspiel sowie die Feldabwehr trugen ihr übriges zum Verlust auch des zweiten Satzes bei.
Der dritte Durchgang begann, wie der zweite beendet wurde. Die FdG-Sechs lag wieder mit 5:10 hinten. Ein Wechsel auf der Stellposition sollte für frische Akzente sorgen, brachte zunächst aber nicht den erhofften Erfolg. Die Mannschaft lief dem fünf Punkte Vorsprung der Gastgeber ständig hinterher. Doch im weiteren Verlauf wurde das Spiel besser und die Mädels kämpften sich Punkt um Punkt heran. Beim Spielstand von 19:19 übernahm das FdG-Team die Regie und holte am Ende den Satz mit 25:22.
Von einer Wende waren die Damen gleichwohl meilenweit entfernt. Im vierten Satz lagen sie schnell mit 0:8 zurück, bevor erneut der Kampfgeist erwachte. Lohn war der Ausgleich bei 18 Zählern, doch das war’s auch schon. Nach der enormen Aufholjagd war die Luft raus. Die FdG-Sechs holte keinen einzigen Punkt mehr, kaum zu fassen.
Die Damen kleben nun wieder auf dem Relegationsplatz nach unten. Da gibt es für Trainer Uli Walkenhorst noch jede Menge zu tun, um das Abstiegsgespenst in der Rückrunde zu verschrecken. Positiv fiel eigentlich nur Neuzugang Daniela Schütte auf, die endlich für die notwendige Entlastung auf der Zuspielposition sorgt und bei ihrem Einstand bessere Mitspieler verdient gehabt hätte.
Es spielten: Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Daniela Schütte, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Viel "anzumerken" hatte Coach Uli Walkenhorst (im Hintergrund), auch wenn die Abwehr hier mal auf Zack war
 Das eine oder andere Gefecht lieferte sich Kira Walkenhorst (r.) mit Judith Pelzer.
 Neuzugang: Daniela Schütte (r.) entlastet Julia Röchner auf der Spielmacherposition
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Regionalliga: 10. Spieltag - 11.12.2011 - Damen I
SG FdG Herne - Alemannia Aachen II 3 - 1 ( 25:27 25:22 25:12 25:12 )
Immer für eine Überraschung gut
Da hat die Krisensitzung nach der grottenschlechten Leistung gegen Sorpesee wohl gefruchtet. Wie verwandelt zeigte sich der Herner Angriff und sorgte so für eine faustdicke Überraschung. Mit 3-1 setzten sich die FdG-Damen gegen den Tabellendritten aus Aachen durch und das in Minimalbesetzung von sechs Spielerinnen plus Libero. Kaum zu glauben.
Bereits die Analyse des Auswärtsspiels im Sauerland förderte Merkwürdiges zu Tage. Nach Kira Walkenhorst hatte Spielmacherin Julia Röchner die meisten Punkte gemacht. Doch genau das ist nicht ihre Aufgabe und so packten sich alle an die eigene Nase und fragten nach dem Grund für die Ladehemmung. Die Antwort gab’s gegen Aachen auf dem Feld.
Schon im ersten Durchgang war endlich mal wieder Kampfgeist und Spielfreude zu sehen. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der Zielmarke und die FdG-Sechs vereitelte den ersten Aachener Satzball, vergab selber einen und musste sich am Ende in der Verlängerung geschlagen geben.
Doch von Frust oder gar Selbstaufgabe war diesmal nichts zu spüren. Im Gegenteil merkten die Walkenhorst-Schützlinge, dass sie auf Augenhöhe mitspielten und zogen die Zügel an. Mit harten oder aber platzierten Angaben wurde Aachen unter Druck gesetzt. Gelang es der Alemannia, ihr Spiel aufzubauen, vereitelte der Block meistens den Punktgewinn, spätestens aber die Blocksicherung, die endlich mal wieder vorhanden und hellwach war. Geradewegs locker spielten sie eine Führung von sechs Punkten heraus, bevor ein Zusammenprall der Zuspielerin mit Libero Nadja Peters zunächst für einen kleinen Schock und dann für eine kurze Unterbrechung des Spielflusses sorgte. Doch außer einem blauen Auge für Julia Röchner und der Verringerung des Abstands auf drei Punkte war nichts passiert: Satzausgleich.
Waren die Zuschauer bereits von der bis dahin gezeigten Leistung angetan, folgten noch zwei Sätze für die Galerie.
Was niemand für möglich gehalten hätte: Herne war in der Lage, noch zwei bis drei Schüppchen draufzulegen und spielte Aachen förmlich an die Wand. Ob Aufschlag, Annahme, Angriff oder Block, alle Räder griffen ineinander und ließen Aachen nicht den Hauch einer Chance, nochmal ernsthaft ins Spiel zurück zu finden. Zweimal zwölf Punkte, mehr war den Gästen nicht mehr vergönnt und zwei weitere Überraschungspunkte waren der verdiente Lohn.
Es spielten: Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Fast parallel zum Netz umspielt Kira Walkenhorst den den Aachener Block
 Megastark war die heutige Blockarbeit, hier demonstriert von Kira Walkenhorst und Svenja Börding
 Justina Heynck (l.) war im Angriff nicht zu stoppen und Nadja Peters in der Annahme eine Bank
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Regionalliga: 9. Spieltag - 26.11.2011 - Damen I
RC Sorpesee - SG FdG Herne 3 - 2 ( 25:23 24:26 17:25 25:20 15:11 )
So nicht
Mit einer geradewegs unterirdischen Leistung haben die FdG-Damen das Kellerduell gegen den RC Sorpesee und damit den Anschluss ans Mittelfeld verloren. Erneut müssen sie auf dem Relegationsplatz nach unten überwintern und gegen den Abstieg kämpfen. Das ist das bittere Resümee einer weiteren überflüssigen Niederlage. Dass es durchaus auch anders hätte ausgehen können, hat nur der dritte Satz gezeigt.
Zwar musste der Ausfall von Libero Nadja Peters kompensiert werden, aber daran lag es letztlich auch nicht, dass die ebenfalls angeschlagene Jana Kruska deren Job kurzfristig übernahm. Irgendwie standen alle neben sich, agierten leidenschafts- und harmlos, ausgenommen vielleicht Kira Walkenhorst. Dass die mangels Alternativen übermäßig oft eingesetzt wurde, bekamen die Sauerländerinnen aber schnell spitz und stellten sich drauf ein. Dennoch sorgten das eine oder andere Ass wie auch einige gelungene Angriffe dafür, dass Herne nicht vollständig unter die Räder kam.
Bereits die ersten beiden Durchgänge waren nicht gerade eine Werbung für den Volleyballsport. Eher zufällig gingen diese mal für den Ruderclub, mal für die FdG-Sechs aus. Die meisten Punkte resultierten aus Eigenfehlern oder aus Rettungsaktionen, bei denen sich der Ball dann doch noch irgendwie ins gegnerische Feld senkte. Wirklich erspielte Punkte waren eher noch auf Seiten von Sorpesee zu notieren, die aufopferungsvoll um jeden Ball in der -zu guter Letzt nicht enttäuschten- Hoffnung kämpften, bislang liegen gelassene Punkte am ehesten beim direkten Tabellennachbarn holen zu können. Genau diese Einstellung ließ Herne vermissen.
Ausgenommen -wie gesagt- war davon nur der dritte Durchgang, in dem die FdG-Truppe sich äußerst agil und variantentreich einen Vorsprung von bis zu neun Punkten erarbeitete und mit 2-1 in Führung ging. Danach war wieder Tristesse angesagt. Ein hoch ins Herner Feld geschlagener Ball markierte den Tiefpunkt, als dieser vor die Füße gleich dreier Spielerinnen einschlug, die allesamt ohne nennenswerten Kalorienverbrauch den Ball hätten nehmen können. Klar kann sowas passieren, vorzugsweise in der Kreisklasse, nicht aber in der dritten Liga. Was Herne in dieser Phase bot, war Volleyball zum Abgewöhnen. So macht man jeden Gegner stark und Sorpesee nutzte das zum verdienten Sieg im Tiebreak.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Allzu viel lief über Kira Walkenhorst, worauf sich die RCS-Damen schnell einstellten |  Wurde kurzfristig zum Libero "umgeschult": Jana Kruska |
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Regionalliga: 8. Spieltag - 19.11.2011 - Damen I
FCJ Köln - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:17 25:20 25:23 )
Verloren, aber nicht untergegangen
Wenn man zum Tabellenführer fährt, der in dieser Saison erst zwei Punkte abgegeben hat, erwartet man eigentlich nichts. Entsprechend schien sich auch der Spielverlauf der Erwartung anzupassen. Die Herner Damen fanden nur schleppend ins Spiel, so dass es schon nach kurzer Zeit 4:10 stand und Coach Uli Walkenhorst die erste Auszeit nehmen musste. Die Annahme ließ zu wünschen übrig und eine Gegenwehr fand nicht ernsthaft statt. Angaben wurden gleich serienweise ins Aus geschlagen und statt Blockarbeit war Wurzelschlagen angesagt. Erst langsam erwachte der Kampfgeist und die Konzentration nahm zu. Herne kam zwar besser ins Spiel, konnte den Abstand aber nicht verkürzen. Druckvolle Kölner Angriffe machten den Herner Damen weiter das Leben schwer und ließen nie eine ernsthafte Gefahr für Köln aufkommen. So ging der erste Satz auch deutlich mit 17:25 an die Gastgeber.
Ob die Kölnerinnen sich nach dem souveränen Satzgewinn des Sieges schon sicher oder die Herner Damen nun endlich im Spiel angekommen waren, wer weiß das schon. Jedenfalls stand nach Anpfiff des zweiten Satzes fest, dass das Spiel noch längst nicht gelaufen war. Herne hielt den Anschluss und ging sogar zur Freude und Überraschung der mitgereisten Fans nach dem fünften Punkt in Führung. Das Herner Spiel wurde schneller und die Angriffe zunehmend erfolgreicher. Nachdem Herne die Führung auf 11:7 ausbauen konnte, kam Köln allerdings zurück und holte acht Punkte in Folge. Das in dieser Phase schwache Herner Aufschlagspiel konnte die Kölner Annahme nicht wirksam unter Druck setzen und dank schneller Gegenangriffe brachte Köln den Vorsprung ins Ziel.
Nach der Spielentwicklung standen die Chancen für die Herner Damen eigentlich nicht schlecht, den dritten Satz für sich zu entscheiden. Das schienen sie auch selbst zu spüren. Die Stimmung in der Halle stieg, die Geräuschkulisse wurde lauter. Herne spielte beherzt auf und ging wieder nach kurzer Zeit in Führung. Die Angriffe fanden immer öfter das Ziel. Die Kölner Abwehr wirkte nicht mehr so souverän, wenn die Angriffe der FdG-Sechs schnell und druckvoll kamen. Erst beim achten Punkt schaffte Köln den Ausgleich und konnte sich wieder ein paar Punkte absetzen. Das Spiel blieb aber auf dem mittlerweile erreichten höheren Niveau. Es war eng und Herne setzte beim zwischenzeitlich auf 19:22 angewachsenen Rückstand durch den gewohnten Kampfgeist zur Aufholjagd an. Köln behielt zwar die Führung, Herne holte aber Punkt für Punkt auf und durfte beim 23:24 und eigenem Aufschlag schon am Satzgewinn schnuppern. Doch die Angabe wurde wieder einmal mehr ins Aus geschlagen und das eigene Schicksal damit besiegelt.
Trotz des verlorenen Spiels gingen die Herner Mädels mit fröhlichen Gesichtern in die Kabinen. Man hatte sich wesentlich besser verkauft, als erwartet, was auch daran ersichtlich war, dass Kölns Trainer nur ein einziges Mal im letzten Satz bei 20:23 aus taktischen Gründen wechselte und ansonsten an seiner Stammbesetzung festhielt. Die allerdings ist schon Spitze, was der aktuelle Tabellenplatz deutlich belegt.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Gleich sechs Kölner Arme recken sich hier Kira Walkenhorst entgegen
 Immerhin: Ab und an war auch auf Herner Seite mal ein geschlossener Block zu sehen
 Sehenswerter Angriff, noch schönere Abwehr: Kira Walkenhorst scheitert am Kölner Block
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Regionalliga: 7. Spieltag - 05.11.2011 - Damen I
SG FdG Herne - RC Borken-Hoxfeld 1 - 3 ( 18:25 22:25 25:21 24:26 )
Wieder Punkte verschenkt
„Man hätte den Mädels vielleicht sagen sollen, dass das Spiel eine Stunde früher beginnt als üblich“, lautete der treffende Kommentar eines Zuschauers nach dem Spiel. In der Tat haben die FdG-lerinnen die ersten beiden Sätze schlichtweg verpennt. Irgendwie lief da gar nichts, vor allen Dingen nicht zusammen. Die Mitte ein Totalausfall -im Angriff wie im Block- stand das Scheunentor für Borken offen und wurde reichlich zum Punkten genutzt. Praktisch ohne Gegenwehr war der erste Satz nach gerade einmal 20 Minuten weg. „Die haben meine Vorgaben einfach nicht umgesetzt“ knöterte Coach Walkenhorst zu Recht.
Bedauerlicherweise knüpften die Damen im zweiten Durchgang nahtlos an die schlechten Leistungen des ersten an. Beim Stande von 8:15 war zu resümieren, dass die eigenen Zähler ausschließlich auf das Konto von Kira Walkenhorst gingen. Der Rest hatte bis dahin nicht einen einzigen Punkt gemacht. Das Scheunentor stand weiter offen, Kombinationen endeten im Nirwana. Es war zum Haare raufen, 12:20: Auszeit. Endlich nahmen die Damen etwas aus der kurzen Pause mit und eine furiose Aufholjagd begann, leider zu spät. Das Blatt war nicht mehr zu wenden.
Immerhin gelang das nahtlose Anknüpfen auch im dritten Durchgang. Erstmals konnte die FdG-Sechs in Führung gehen. Noch bestehende Defizite wurden endlich wieder mit Kampfgeist kompensiert. Acht Punkte Vorsprung wies die Anzeigentafel zeitweise aus. Der schmolz bis zum Ende zwar auf vier zusammen, dazwischen gab’s aber wenigstens mal Volleyball zu sehen.
Auch im vierten Durchgang hatte Herne überwiegend die Nase vorn. Dem Einstand bei zehn Zählern folgte die erneute Führung auf dem Fuße. Alle Zeichen standen auf Tiebreak, gegen den sich der RC allerdings vehement wehrte und zum 24:24 ausglich. Symptomatisch dann der Showdown: Eine weitere misslungene Kombination und ein neuerliches „Scheunentor“ besiegelten das Schicksal der Gastgeber, die damit ihren achten Platz mit den Gästen tauschen mussten.
Es spielten: Svenja Börding, Eileen Coenen, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Gab's erst im dritten Satz zu sehen: ein FdG-Block von Isi Zwingmann und Eileen Coenen
 Musste auch Bälle vom Boden kratzen: Kira Walkenhorst
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Regionalliga: 6. Spieltag - 29.10.2011 - Damen I
VfL Telstar Bochum - SG FdG Herne 2 - 3 ( 18:25 18:25 25:23 25:23 9:15 )
Das war knapp
„Wenn nicht jetzt, wann dann“, lautete das Motto des bislang sieglosen Schlusslichtes aus Bochum. Hat ja letzes Jahr auch zweimal geklappt. Denselben Spruch hatte sich aber auch die FdG-Sechs auf ihre Fahnen gestickt. Immerhin mussten sie nach einer überflüssigen Heimniederlage gegen Bonn Boden gutmachen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Wer unter diesen Vorzeichen ein spannendes Revierderby erwartete, wurde allerdings enttäuscht, anfangs zumindest.
Allzu locker setzte sich das in allen Belangen überlegene Team von Coach Uli Walkenhorst durch. Hier mal ein sehenswerter Schnellangriff von Isi Zwingmann, dort mal ein unerwarteter Longline-Schlag von Eileen Coenen, das Ganze garniert mit zahlreichen Blockpunkten, da war der erste Satz bald Geschichte. Ein kurzes Bochumer Aufbegehren zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde im Keim erstickt und in ein weiteres 25:18 umgemünzt. Alles klar? Von wegen!
Der VfL begehrte weiter auf. Mit enormen Kampfgeist und Einsatz stemmte sich Bochum gegen die drohende 0-3 Niederlage. Doch Herne hielt dagegen. Begünstigt durch eine Fehlentscheidung des Schiedsgerichts konnte Telstar am Ende in Führung gehen und den Satz denkbar knapp für sich verbuchen. Doch Bochum wollte mehr. Auch im vierten Satz lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, wieder mit Fotofinish. Erneut war es aber eine Fehlentscheidung, die zum 22:21 für Bochum führte und es kam noch dicker. Coach Walkenhorst erhielt die gelbe Karte wegen Meckerns und Bochum damit einen weiteren Punkt zum 23:21, die Vorentscheidung. Telstar nahm den Vorsprung mit ins Ziel: Satzausgleich.
Im Tiebreak galt es nun, Ruhe zu bewahren gegen euphorisierte Bochumerinnen. Ging es anfänglich Kopf an Kopf weiter, besann sich Herne immer mehr auf seine eigenen Stärken und zog auf 8:5 davon. Auch nach dem Seitenwechsel ließ die FdG-Sechs nichts mehr anbrennen und feierte nach dem 15:9 den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison.
Es spielten: Svenja Börding, Eileen Coenen, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Locker am Block vorbei: Kira Walkenhorst |  Aufstieg zum Block: Svenja Börding und Eileen Coenen |
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Regionalliga: 5. Spieltag - 22.10.2011 - Damen I
SG FdG Herne - SSF Fortuna Bonn 2 - 3 ( 25:18 24:26 25:23 15:25 7:15 )
Überflüssige Niederlage
Für die einen war das Wasserglas halb voll, hatten sie doch die ersten beiden Satzgewinne gegen Bonn überhaupt gesehen, für den überwiegenden Teil des Publikums aber halb leer, weil mehr drin gewesen wäre. In einem nur mäßigen Spiel mussten sich die FdG-Damen am Ende im Tiebreak der Konkurrenz vom Rhein geschlagen geben.
Dabei hatte Herne zunächst die Nase vorn. Bonn konnte im ersten Durchgang zwar noch bei 14 Zählern ausgleichen, doch in der folgenden Auszeit fand Trainer Uli Walkenhorst wohl die richtigen Worte und die Mädels brachten den ersten Satz unerwartet hoch auf die Habenseite, um sodann die Zügel schleifen zu lassen. Die Fortuna legte ihre anfängliche Nervosität ab und zog bei stetig sinkender Eigenfehlerquote auf 17:11 davon. Erneut musste Coach Walkenhorst seine Mädels in einer Auszeit neu einstellen. Die machten sodann auch fünf Punkte in Folge und waren wieder im Spiel. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der Ziellinie, die Bonn am Ende etwas glücklich als erste überquerte.
Den Schwung der Aufholjagd konnte die FdG-Sechs leider nicht mit in den dritten Satz nehmen. Von Beginn an liefen sie einem immer größer werdenden Rückstand hinterher, bis Kira Walkenhorst beim Stande von 14:20 den Aufschlag bekam. Mit drei Assen rüttelte sie ihre Kolleginnen wach, die dann noch drei weitere Punkte im Spiel holten. Dem Ausgleich folgte ein erneutes Kopf an Kopf Rennen, diesmal mit dem besseren Ende für die Gastgeber.
Über die weiteren beiden Sätze deckt man aus Herner Sicht besser den Mantel des Schweigens. Bonn geriet nicht einmal mehr ansatzweise in Bedrängnis. Zu einfach, zu durchsichtig, zu drucklos die Aktionen am Netz, zu unkonzentriert der Aufschlag. Die Rheinländerinnen hatten leichtes Spiel und nahmen am Ende die beiden Punkte verdient mit nach Hause.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Eileen Coenen, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst, Isabelle Zwingmann
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 Kritisch beäugt Trainer Uli Walkenhorst den Einerblock seiner Tochter Kira, doch was hier noch einen Punkt brachte, ...
 ... wurde in dieser Situation sanktioniert: Angeblich "übergegriffen".
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Regionalliga: 4. Spieltag - 15.10.2010 - Damen I
VC SFG Olpe - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:16 25:18 25:17 )
Eine absehbare Niederlage und doch enttäuschend
Noch bis kurz vor Spielbeginn war fraglich, ob Coach Uli Walkenhorst überhaupt sechs Spielerinnen aufs Feld stellen kann. Aber wieder absagen -wie im vergangenen Jahr gegen Olpe- wollte eigentlich auch niemand. So wurde kurzerhand Jana Kruska von der Krankenliste gestrichen und die erst 17-jährige Carmen Pietsch kam zu ihrem ersten Full-Time-Job in der Regionalliga. Keine guten Voraussetzungen also, um in Olpe zwei Punkte zu holen, doch am Ende war es das „Wie“ der Niederlage, das auf ganzer Linie enttäuschte.
Statt einer „Jetzt erst recht“ –Einstellung, die bei ähnlich dünner Personaldecke in der letzten Saison zu einem 3-1Erfolg im Nachholspiel führte, gab’s diesmal nur ein „Augen zu und durch“. Das war bereits vor dem Anpfiff an den Gesichtern abzulesen, von einigen Ausnahmen abgesehen. Youngster Carmen Pietsch bot sich z.B. immer wieder an, täuschte und zog damit die gegnerische Abwehr über die Mittelposition auf sich, um den Außenangreifern freie Bahn zu verschaffen, doch die semmelten auch unbehindert vorzugsweise meilenweit ins Aus. Zuspielerin Julia Röchner machte in ihrer Verzweiflung die Punkte selbst, frei nach dem Motto „Seht her Mädels, es geht“, doch die Mädels sahen nicht her. Libero Nadja Peters -beruflich bedingt erst zum zweiten Satz eingetroffen- musste sich ein ums andere mal strecken, doch was nutzt es, wenn der Rest Hallenschach spielt, ohne Rochade, versteht sich, denn dadurch wäre möglicherweise zu viel Bewegung ins Spiel gekommen.
Olpe hätte einen besseren Gegner verdient gehabt. Denn die Sauerländerinnen spielten wenigstens Volleyball und legten sich mächtig ins Zeug, wenn sie das eine oder andere Mal in Bedrängnis gerieten. Das wurde dann auch meistens mit einem Punkt belohnt. Eigentlich unnötig, denn das Spiel hätten sie auch so auf die Habenseite gebracht. Aufgrund ihres Einsatzes geht das Ergebnis jedoch auch der Höhe nach in Ordnung. Herne hingegen wird noch lernen müssen, auch unter ungünstigsten Bedingungen auf Sieg zu spielen, statt die Punkte bereits in der Umkleide an den Haken zu hängen. Volleyball ist eben doch Kopfsache.
Es spielten: Monika Bando, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Zum ersten Mal über die volle Distanz: Carmen Pietsch |  Blockpunkte waren diesmal die Ausnahme, hier von Justina Heynck |
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Regionalliga: 3. Spieltag - 03.10.2011 - Damen I
SG FdG Herne - VC Allbau Essen 3 - 0 ( 25:23 25:21 28:26 )
Überraschung geglückt
Keine 48 Stunden nach dem Spiel gegen Langenfeld stand die nächste schwere Begegnung für die Herner Mädchen auf dem Programm. Vor knapp hundert begeisterten Zuschauern wollten die Damen beweisen, dass der Auftaktsieg keine Eintagsfliege war. In der letzten Saison gab es gegen Essen das 1:3 gleich im Doppelpack.
Diesmal allerdings entwickelte sich ein spannendes und kämpferisches Spiel. Tolle Angriffs- und Abwehraktionen auf beiden Seiten brachten die Zuschauer zum Schwärmen. Vor Allem zeigte sich auch das Zuspiel auf Kira verbessert und so konnte sie ihre Schlaghöhe und Technik immer wieder erfolgreich einsetzen. Durch diese Stärke konzentrierte sich der Essener Block verstärkt auf Kira und somit gelangen auch allen anderen Angreifern sehenswerte Angriffe. Das Spiel war fast ständig ausgeglichen, doch nahezu alle langen und Kräfte zehrenden Ballwechsel konnten die Hernerinnen für sich entscheiden.
So gelang zunächst ein 25:23 im 1. Satz und ein 25:21 im 2. Satz. Doch das sollte noch nicht alles sein. Die Hernerinnen gingen entschlossen in den 3. Satz und waren nicht gewillt, sich auf eine Verlängerung einzulassen. Starke Angriffe und Aufschläge, sowie akrobatische Abwehraktionen führten teilweise zu Standing Ovations. Doch die Essenerinnen ließen sich auch von einem 4 Punkte Rückstand nicht aus der Fassung bringen. Durch mehrere Auswechslungen und fintenreichen Aufschlägen und Angriffen gelang ihnen wieder der Anschluss und gar bei 21:19 eine Führung. Doch heute war der Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit so gut, dass der Rückstand umgebogen werden konnte und der 4. Matchball zum 28:26 verwandelt werden konnte.
Danach gab es kein Halten mehr in der Halle. Fans und Spielerinnen feierten gemeinsam den unerwarteten Sieg. Ein Teil der Mannschaft machte sich direkt im Anschluss auf den Weg nach Frankfurt, um die Mittelangreiferin Jenny Heisel abzuholen, die 7 Monate in Australien verbracht hat.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst und Isabelle Zwingmann
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 Sauber den Block von außen angeschlagen: Kira Walkenhorst
 Netzgerangel mit Justina Heynck
 Sahneblock von Isabelle Zwingmann
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Regionalliga: 2. Spieltag - 01.10.2011 - Damen I
SG Langenfeld - SG FdG Herne 3 - 0 ( 27:25 25:21 25:18 )
Trotz guter Leistung kein Satzgewinn
Beim Gastspiel in Langenfeld konnte das Herner Team erstmals die Tochter des Trainers, Kira Walkenhorst, einsetzen. Die ehemalige Bundesligaspielerin, die sich zukünftig nur noch auf Beachvolleyball konzentriert, verstärkt zurzeit den kleinen Herner Kader.
Zunächst gelang es den Hernerinnen mit dem starken Gegner auf Augenhöhe zu spielen. Auf Messers Schneide konnten sich die Hernerinnen auf 23:20 ein wenig absetzen. Doch verschlagene Aufschläge und unglückliche Angriffsversuche verhinderten den Satzgewinn und der erste Durchgang ging mit 25:27 verloren.
Auch im 2. Satz war es lange Zeit ein Kampf auf Augenhöhe. Doch es fehlte im 1. Spiel von Kira noch die nötige Abstimmung, so dass sie nur selten zu erfolgreichen Angriffsbällen kam. Durch Unkonzentriertheiten gelang Langenfeld der 25:21 Satzgewinn.
Im 3. Satz war es vor allem die Langenfelder Mittelangreiferin Diana Kiss die durch ihre Übersicht und Schlaghärte das Spiel für Langenfeld entschied. Auch die Einwechslung unserer Jugendspielerin und neuen Mittelangreiferin Carmen Pietsch konnte das Blatt nicht mehr wenden. Mit 18:25 mussten sich die Hernerinnen geschlagen geben.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Kira Walkenhorst und Isabelle Zwingmann
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 Erstmals für Herne am Ball: Kira Walkenhorst
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Regionalliga: 1. Spieltag - 24.09.2011 - Damen I
SG FdG Herne - SV BW Dingden 3 - 1 ( 19:25 25:23 25:20 27:25 )
Der helle Wahnsinn
Nach 0-4 Punkten bei 1-6 Sätzen im vergangenen Jahr und dem Abgang dreier Stammspielerinnen blieb Trainer Uli Walkenhorst eigentlich gar keine andere Wahl, als jeden Satzgewinn gegen die hoch favorisierten Dingdener im Vorfeld als „Überraschung“ zu bezeichnen. Am Ende waren es drei Sätze und die Überraschung damit mehr als perfekt.
Nach dem Wechsel von Gianna Castiglione, Alex Friedrich und Joelle Pospiech zum Zweitligisten Gladbeck ergoss sich jede Menge Häme über die Damen. Was wollt ihr noch in dieser Liga? Wer soll für euch die Punkte machen? Doch das Team konterte selbstbewusst: Wenn wir unsere Eigenfehlerquote in den Griff kriegen, wird jeder Gegner auch mit dem verbliebenen Rest Probleme haben.
Genau diese Erfahrung musste Dingden in der Auftaktbegegnung machen, wobei es zu Beginn allerdings nicht gerade danach aussah, dass Herne seine Eigenfehlerquote im Verhältnis zum Vorjahr erheblich zu senken im Stande ist. Bis zur Satzmitte konnten die FdG-lerinnen zwar noch gut mithalten, dann aber setzten sich die Blauweißen über 16:12 und 20:13 ab und brachten den ersten Durchgang auf die Habenseite.
Auch im zweiten Satz sah es zunächst gar nicht gut aus. 5:10 lagen die Damen bereits zurück, um dann aber konzentrierter ans Werk zu gehen. Lohn war der Ausgleich bei 11 Zählern und eine 16:13 Führung, bevor sich wieder der Schlendrian einschlich, der für einen erneuten Führungswechsel sorgte. Doch Herne zeigte Moral. Lautstark unterstützt von den Fans gewannen sie mit dem 21:20 die Oberhand zurück, versemmelten beim 24:22 noch kurz den ersten Satzball, um dann mit 25:23 den Sack zuzumachen. Der Rest war Jubel über einen unerwarteten Satzgewinn, jedenfalls aus Sicht des Publikums.
Doch die Mädels wollten mehr. Von nun an dominierte der Spielwitz. Zuspielerin Julia Röchner hatte zuvor bereits mehrfach den zweiten Ball in die Lücke der gegnerischen Abwehr gelegt. Dingden rückte auf, um das Loch zu schließen. Prompt kam vom Coach die Anweisung, jetzt mal den Zweiten auf die „lange Eins“ zu spielen und ebenso prompt trudelte der Ball ins hintere Eck des Gästefeldes. Genial, doch letztlich nur ein Beispiel. Dingden hatte nicht nur in dieser Situation das Nachsehen, kam mit 17:16 zwar nochmal gefährlich nahe, doch Herne zog unaufhaltsam auf 25:20 davon.
Damit war der Siegeswille der Blauweißen aber noch lange nicht gebrochen. 5:10 lautete kurze Zeit später das Zwischenergebnis aus Herner Sicht im vierten Satz. Aber auch die FdG-Damen merkten, dass heute mehr drin sein kann als nur zwei Sätze und holten Punkt für Punkt auf. Nach dem Einstand bei 16 Zählern geriet die Halle ins Wanken. Kopf an Kopf näherten sich beide Teams der Zielmarke. Egal, ob da Zuschauer, Schiedsrichter, Tische oder Bänke im Weg waren, nicht ein einziger Ball wurde verloren gegeben und das auf beiden Seiten. Nach einem abgewehrten Satzball von Dingden und einem vergebenen Matchball hatte Herne am Ende dann die Nase vorn und allen Unkenrufern damit zugleich gezeigt: Mit uns ist weiter zu rechnen. Der helle Wahnsinn.
Es spielten: Monika Bando, Svenja Börding, Justina Heynck, Jana Kruska, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Julia Röchner, Isabelle Zwingmann
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 Zahlreiche Blockpunkte, hier von Monika Bando, trugen zum Sieg bei
 Listiges Lächeln, listiges Spiel - auch Zuspielerin Julia Röchner durfte heute punkten
 Da ist sogar Trainer Uli Walkenhorst aus dem Häuschen - Jubel nach verwandeltem Matchball
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