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1. Herren |
Saison 2009/10 |
Landesliga |
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hintere Reihe v.l.: Voler Schwartz, Janus Magdziarz, André Kluge, Karsten Schug, Michael Runnebaum, Stefan Schulte-Ladbeck
vordere Reige v.l.: Matthias Neges, Michael Nedballa, Andreas Rupprecht, Stefan Telsemeyer, Christoph Heller, Trainerin Claudia Levenig
Landesliga: 18. Spieltag - 06.03.2009 - Herren I
Langenberger SG - SG FdG Herne 1 - 3 ( 13:25 25:23 20:25 12:25 )
Verlängerung! 1. Herren schafft Dank guter Leistung und Grummer Schützenhilfe Relegationsplatz
Die SG FdG Herne darf in die Verlängerung. Mit dem deutlichen 3:1-Sieg gegen den schon vor dem Spiel feststehenden Landesliga-Absteiger Langenberger SG und der Niederlage der SG Suderwich haben die FdG’ler in allerletzter Sekunde doch noch den Relegationsplatz gesichert und dürfen weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen.
Grumme hatte mit dem 3:2-Sieg gegen Suderwich den Boden bereitet. Nach dem spannenden Vorspiel war die Stimmung schon gut. Auch, wenn es für die Erstvertretung des Stadtnachbarn um nichts mehr ging, merkte man den Grummern beim 1:2-Rückstand an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.
Die Levenig-Truppe hatte im Verlauf der Saison viele Geschenke achtlos liegengelassen. Dies war nun endgültig die letzte Chance.
Herne legte los wie die Feuerwehr, machte im ersten Satz so gut wie keine Fehler. Insgesamt verzeichnete die Statistik im gesamten Spiel nur sechs Fehlangaben. Bis auf eine kurze Schwäche in der Annahme, als die Sprungaufgaben der gegnerischen Nummer Sechs einige Schwierigkeiten bereiteten, war der erste Durchgang nie gefährdet und endete deutlich mit 25:13. Doch die Saison hat gezeigt, dass man sich niemals sicher sein kann. Der zweite Satz verlief völlig ausgeglichen. Herne ließ nach und Langenberg bekam immer noch eine Hand an den Ball. Beim stand von 12:13 führte der Absteiger erstmals und baute die Führung zum 16:13 aus. Herne übernahm durch eine kleine Aufschlagserie von Andreas Rupprecht kurzfristig wieder das Zepter. Doch fehlten Spannung und die nötige Konzentration in der Annahme. So stellten sich die mitgereisten Zuschauer nach dem Verlust des Satzes die bange Frage, ob es doch noch einmal eine Zitterpartie werden würde.
Auch im dritten Satz lief zunächst nicht alles rund. Erst durch placierte Aufschläge von Karsten Schug konnte sich Herne zum 22:16 absetzen und den Durchgang schließlich mit 25:20 für sich entscheiden.
Damit war die Gegenwehr der Langenberger offensichtlich gebrochen. Für Aufregung sorgte nur noch ein angeblicher Rotationsfehler der FdG’ler, der bei 8:5 zu zwei Punkten Abzug führte. Da das Schiedsgericht bereits beim Notieren der Aufstellungen für Verwirrung sorgte, wird es dabei zum Fehler gekommen sein, weshalb Michael Nedballa und Karsten Schug ihre Positionen tauschen mussten. Nedballa ging nun über Mitte, Schug griff auf der Außenposition an. Doch davon ließen sich die Herner nicht beirren, im Gegenteil: Sie drehten noch einmal richtig auf, machten das Spiel wieder schnell, so dass der gegnerische Block zu langsam war und die Angriffe im gegnerischen Feld einschlugen. Der eigene Block konnte ebenfalls mehrfach punkten. Langenberg machte zudem Fehler um Fehler, weshalb auch Youngster Sven Pietsch noch zum Einsatz kam. 25:12 war am Ende ein deutliches Zeichen in Richtung Klassenerhalt.
Nun hat es die SG FdG Herne am 24. April in eigener Halle selbst in der Hand, die Klasse nach einer Saison mit mehr Tiefen als Höhen doch noch zu halten. Gegner wird entweder TV Datteln 09 II oder PSV Bochum sein, die eine Woche zuvor den Herner Gegner ausspielen.
Die frohe Kunde des Aufstiegs der 1. Damen hatte vorher schon die Runde gemacht. Gemeinsam wurde in heimischer Halle noch gefeiert. Nach einer trainingsfreien Woche wird die 1. Herren ihre konzentrierte Arbeit fortsetzen und die Vorbereitung auf die Verlängerung in Angriff nehmen.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Pietsch, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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Landesliga: 17. Spieltag - 27.02.2010 - Herren I
Bayer Wuppertal III - SG FdG Herne 3 - 2 ( 23:25 22:25 25:19 25:19 15:7 )
Meisterlich - im Vergeben von Chancen. Herren müssen weiter zittern
Es gibt Chancen im Leben eines Volleyballspielers, die kommen einmal und nie wieder. Die Landesliga-Herren der SG FdG Herne sind großartig im Auslassen solcher einmaligen Gelegenheiten. Gegen unmotivierte Nachwuchsspieler der Bayer Wuppertal, die bereits als Aufsteiger feststanden, setzte es die erwartbare Niederlage, doch wäre eine Überraschung nie so einfach gewesen wie an diesem 17. Spieltag.
Hätte vorher jemand darauf gewettet, dass die Herner dem Gegner fünf Sätze abringen, wäre er jetzt vermutlich reich. Allerdings ist nach dem Spielverlauf der Frust groß, denn ein Sieg war greifbar nahe. Die kleine Hoffnung, dass die Jungs die Partie nicht mehr ganz ernst nehmen würden, bewahrheitete sich. Zwar war die Dritte der Wuppertaler ersatzgeschwächt angetreten, doch machte die junge Truppe ungewöhnlich viele Fehler. Die Herner rieben sich nach 2:0-Führung nur verwundert die Augen und die Körpersprache ließ erahnen, dass da niemand so recht an einen Erfolg glauben wollte.
Schon nach dem ersten Satz, der geprägt war von zahlreichen Aufschlagfehlern auf beiden Seiten, mahnte Trainerin Claudia Levenig, dass die eigene Mannschaft noch längst nicht an die Leistungen der letzten beiden Spiele angeknüpft hatte. Gewonnen wurde der erste Durchgang nicht etwa, weil die FdG’ler kämpften bis zum Umfallen, wie dies zu erwarten gewesen wäre, sondern weil der Gegner noch mehr Fehler machte. Ohne Emotion und Freude über selbst erspielte Punkte, ohne letzten Siegeswillen schleppte man sich glücklich bis zum Satzball. Garanten des Erfolgs waren einmal mehr Außen Michael Nedballa und Kapitän Michael Runnebaum über Mitte.
Selbst als im zweiten Durchgang Runnebaum mit einer Aufschlagserie die Herner mit 14:4 in Führung brachte, warteten die Gäste förmlich darauf, dass Wuppertal aufdrehen würde. Am Ende wurde es noch einmal knapp, doch 25:22 stand am Ende auf dem Papier.
Noch einmal appellierte Levenig an die Mannschaft, das Siegergen zu aktivieren, die Konzentration noch einmal zu steigern und noch eins draufzulegen. Mit einer Leistungssteigerung der Gastgeber musste gerechnet werden, die nach der Einwechslung des Außenangreifers Hardt auch zu verzeichnen war. Aber das war längst nicht die gewohnte Leistungsstärke der Kaderschmiede. Und Herne hätte durchaus noch zulegen können. Das Gegenteil war der Fall. Mutlos, mit Angst vor der eigenen Courage steuerte man schließlich in die Niederlage. Mit 0:5 lag die SG im dritten Satz schnell hinten und ließ im gesamten restlichen Spiel den letzten Siegeswillen nicht erkennen. Satz drei und vier gingen jeweils zu 19 an Wuppertal, die nicht mehr machten als nötig. Durch Annahmefehler gelang es den Hernern auch im Tie-Break nicht mehr, aufzudrehen.
„Von Beginn an ließ meine Mannschaft den Glauben an sich vermissen. Selbst nach der 2:0-Führung wollte niemand tatsächlich wahr haben, was möglich gewesen wäre. So lief es die gesamte Saison über, was einfach weh tut, weil die Mannschaft das Potential hat, besser dazustehen. Gezeigt hat sie es oft genug“, war Levenig sauer über die erneut vergebene Chance, im Abstiegskampf Boden gut zu machen. Runnebaum fasste am Ende ebenfalls frustriert, aber zutreffend zusammen: „Alle rieben sich nach der deutlichen Führung die Augen und dachten, das könne ja nicht sein. Wenn dann der erste Ball in den Block geschlagen wird, fühlt man sich natürlich bestätigt, dass der Gegner ja doch besser ist. Und so nimmt das dann seinen Gang…“
Nun kommt es am Samstag zum Showdown in Suderwich, das ebenfalls verloren hat. Suderwich tritt zunächst gegen Grumme an, sollte Grumme gewinnen, haben es die Herner gegen die als Absteiger feststehenden Langenberger noch einmal selbst in der Hand, den Relegationsplatz zu sichern – ein allerletztes Mal. Bei einem Sieg der Suderwicher, wird das letzte Spiel bedeutungslos.
Die Herren hoffen trotz der parallel stattfindenden Spiele in heimischer Halle auf lautstarke Unterstützung. Anpfiff in Suderwich ist gegen 17 Uhr.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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Landesliga: 15. Spieltag - 24.02.2010 - Herren I
SG FdG Herne - DJK Eintracht Datteln 2 - 3 ( 25:20 20:25 13:25 25:19 11:15 )
Der direkte Abstieg kann aus eigener Kraft nicht mehr verhindert werden
Die bittere Heimniederlage am Mittwochabend im Nachholspiel der Herren-Landesliga gegen Eintracht Datteln nahm den FdG-Herren die letzte Chance, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Im Tie-Break mussten sich die Herner geschlagen geben und sind nun auf die Spielergebnisse der Gegner angewiesen, um wenigstens noch den Relegationsplatz zu erreichen.
In einem von beiden Seiten verbissen geführten Spiel wechselten die Machtverhältnisse quasi von Satz zu Satz. Den ersten Durchgang konnten die Hausherren mit 25:20 für sich entscheiden, nachdem Diagonal André Kluge zum 22. Satzpunkt entscheidend in einem Ballwechsel zunächst einen Blockabpraller rettete und anschließend im Block erfolgreich war. Ein Schnellangriff über Außen Michael Nedballa entschied den zweiten Satzball.
Im zweiten Satz schien zunächst alles so weiter zulaufen. Block und Abwehr standen gut, die sichere Annahme war Grundlage für das erfolgreiche Angriffsspiel. Mitte des Satzes schafften es die FdG’ler jedoch nicht mehr, ihre zahlreichen Chancen sofort zu nutzen. Mehrfach musste Trainerin Claudia Levenig drei Angriffe in einem Ballwechsel verzeichnen, die der Gegner immer wieder als Dankeball zurückbringen konnte. Am Ende wurden die Dattelner dafür meist belohnt. Schließlich waren es einmal mehr zwei kurze Aufschläge des Gegners, die den Abstiegskandidaten aus dem Konzept und somit die Vorentscheidung im zweiten Durchgang brachten.
Der dritte Satz zeigte deutlich, weshalb sich die Herner am Ende der Tabelle wieder finden. Fahrig, unkonzentriert und planlos in allen Mannschaftsteilen wurde dieser mit 13:25 abgegeben. Fast jede Chance, die Datteln bekam, nutzten sie gnadenlos aus. Als die Entscheidung vorzeitig gefallen war, kam Nachwuchsspieler Henry Engel zu seinem ersten Kurzeinsatz auf der Zuspielposition.
In der Satzpause machte Levenig ihrer Mannschaft den Ernst der Lage bewusst. Das schien zunächst zu fruchten, auch die kurze Verschnaufpause für Zuspieler Stefan Telsemeyer, der nun wieder konzentrierter ans Werk ging und mit Weitsicht die Bälle verteilte. Andreas Rupprecht kam auf der Außenposition ins Spiel. Die zurück gewonnene Stärke verleitete den Gegner nun auch zu mehr Fehlern. Der Herner Block ließ kaum noch erfolgreiche Angriffe zu.
Der Tie-Break musste also die Entscheidung über Wohl und Wehe bringen. 0:3 lag man schnell zurück, kämpfte sich beim 6:6 zurück ins Match. Eine aus Herner Sicht nicht nachzuvollziehende Schiedsrichterentscheidung zum 6:8 tat doppelt weh. Am Ende waren schließlich die Gegner die glücklichen und verdienten Sieger.
Die Enttäuschung stand Spielern, Trainerin und Zuschauern ins Gesicht geschrieben, zumal sich genügend Chancen boten, diese Partie für sich zu entscheiden.
Eine minimale Chance bleibt, sollte Herne in den verbleibenden beiden Spielen einen Sieg mehr einfahren als Suderwich. Suderwich muss noch gegen die beiden Grummer Teams ran, auf Herne wartet am Samstag der schon feststehende Aufsteiger Bayer Wuppertal und am letzten Spieltag der Tabellenletzte Langenberg, der auch noch theoretische Chancen auf Platz 8 hat.
FdG: Engel, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Pietsch, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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Landesliga: 16. Spieltag - 20.02.2010 - Herren I
SG FdG Herne - SG Suderwich 3 - 1 ( 18:25 25:19 25:19 25:23 )
Es geht noch...
Mit einer überwiegend eindrucksvollen Leistung hat die SG FdG Herne noch einmal ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf von sich gegeben. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde in einem „Vier-Punkte-Spiel“ der direkte Konkurrent SG Suderwich 3:1 nach Hause geschickt. Lediglich im ersten Satz, der mit 18:25 abgegeben wurde, lief nach einer Umstellung in der Abwehrreihe noch nicht alles rund. Doch es war genau diese Umstellung, die Michael Runnebaum für Punkt bringende Hinterfeldangriffe nutzte.
Die Mittelblocker Karsten „Bauchi“ Schug und Runnebaum blieben im Hinterfeld im Spiel. Libero Matthias „Summi“ Neges kam für Diagonal André Kluge auf den Platz. Doch waren es vor allem das variable Angriffsspiel und bisweilen der Block, der die entscheidenden Punkte brachte.
Gleich im ersten Satz setzten die Blockreihen die Trainervorgaben um und machten es den Suderwicher Angreifern schwer, eine Lücke zu finden. Doch dies gelang noch nicht konsequent genug, was der Gegner rigoros ausnutzte. Auch wurde erfolglos versucht, den gegnerischen Hinterfeldangriff zu blocken, was diesem ermöglichte, die Finger so anzuschlagen, dass der Ball für Herne unerreichbar wurde. Trotz guter Leistung ging der erste Durchgang einmal mehr verloren.
Mit lautstarker Unterstützung der fast kompletten 2. Damenmannschaft ließen die Herner dann aber nicht mehr viel anbrennen. Suderwicher Hinterfeldangriffe wurden nicht mehr geblockt und verpufften somit wirkungslos. Das FdG-Team spielte seit langem mal wieder durchweg mit Kopf und Übersicht, machte im Angriff wenige Fehler und ließ sich auch durch die Einwechslung des zweiten Suderwicher Zuspielers nach einem kurzen Moment der Irritation nicht aus der Konzentration bringen. Das nach wie vor verbesserungswürdige Stellungsspiel in Abwehr und vor allem Sicherung war dieses Mal nicht ausschlaggebend.
Den Hernern gelang es insbesondere, ihre bisher häufig gezeigten größten Schwächen in Stärken umzuwandeln. Der Block entschärfte den gegnerischen Angriff erfreulich oft, ebenso erzwangen die FdG’ler durch ihre Aufschläge direkte Punkte im zweistelligen Bereich. Zudem konnten sich durchweg alle Angreifer konstant in Szene setzen. Ob Michi Nedballa mit schnellen Angriffen über Außen, Joschi Magziarz, der clever den Block anschlug oder Kluge, der unberechenbar legte oder durchzog – Zuspieler Stefan Telsemeyer, der selbst die meisten Aufschlagpunkte erzielte, konnte seine Leute fast nach Belieben ins Spiel bringen. Und wenn dann doch mal ein Ball vom Gegner abgewehrt wurde, hatten die Herner eine Alternative parat. Trainerin Claudia Levenig benötigte erstmals seit langem sogar in zwei Sätzen keine Auszeit.
Auch ließen sich die Mannen von Trainerin Claudia Levenig von einem Rückstand gegen Ende des vierten Satzes dieses Mal nicht aus der Ruhe bringen. Bis zum 17:16 lag man ständig in Führung, bevor Herne plötzlich mit 17:19 und 20:22 zurück lag. Begünstigt durch einen wichtigen Punkt durch Schug und Fehler der eingesetzten Suderwicher Jugendspieler, verwandelten die FdG’ler dann aber gleich den ersten Matchball.
Große Erleichterung war anschließend in allen Gesichtern zu sehen. Dennoch gilt es nun im Training für die verbleibenden Spiele weiterhin konsequent und konzentriert zu arbeiten. Nur mindestens zwei Siege aus drei Spielen ermöglichen eine kleine Chance auf den rettenden siebten Tabellenplatz. Denn Grumme I konnte ebenfalls wichtige Punkte gegen Hattingen einfahren und hat weiterhin einen Sieg mehr auf der Habenseite. Das nach wie vor schlechte eigene Satzverhältnis könnte am Ende ausschlaggebend sein. Wenn das Team jedoch die Leistung von Samstag wiederholen und vielleicht noch einen Tick draufpacken kann, ist alles möglich. Am kommenden Samstag wartet der bereits feststehende Aufsteiger Bayer Wuppertal.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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Landesliga: 15. Spieltag - 07.02.2010 - Herren I
SG FdG Herne - SVE Grumme I 1 - 3 ( 26:24 20:25 18:25 23:25 )
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Die fünfte Niederlage in Folge setzte es im Prestigeduell gegen die Erstvertretung des SVE Grumme. Das Nachholspiel des 11. Spieltages endete 1:3 und ließ die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt weiter schrumpfen. Derzeit kann das Ziel allenfalls noch Relegation lauten, und das wird schwer genug.
Voller Elan und Siegeswillen gingen die Herner in die Partie und kamen auch besser als der Gegner ins Spiel. 5:1, 14:8 und 17:12 lagen die FdG’ler beständig in Führung. Das Glück war ebenfalls auf Herner Seite, Netzroller landeten beim Gegner, Mittelblocker Karsten Schug brachte immer irgendwie noch eine Hand an den Ball und punktete.
Doch der Faden riss, altbekannte Schwächen im Block und in der Feldabwehr führten schließlich zum Stand von 19:24. Eine starke Aufschlagserie von André Kluge, der konsequent Druck hinter den Ball brachte, machte den Satz noch einmal spannend. Plötzlich hatte Herne ausgeglichen und machte den Sack schließlich zu. Überhaupt wurden im gesamten Spiel durch druckvolle Aufschläge ungewöhnlich viele Punkte gesammelt.
Im zweiten Durchgang liefen die FdG’ler meist einem Rückstand hinterher, und dieses Mal reichte die Kraft nicht, den Satz erneut zu drehen. 21:25 lautete der Endstand. Nun wackelte auch die Annahme wieder. Libero Matthias Neges konnte nicht an seine prima Leistung der vergangenen Woche anknüpfen. Kurzzeitig stellte Trainerin Claudia Levenig die Annahme sogar auf einen Viererriegel um. Im Angriff gefiel der eingewechselte Janus Magdziarz, der entweder den Ball im gegnerischen Feld versenkte oder einfach den Block anschlug. Nichtsdestotrotz war die Anzahl der Fehler höher, der Block mal wieder zu löchrig und somit hatte insbesondere der gegnerische Außenangriff freie Bahn. Zu 18 wurde auch der dritte Satz abgegeben.
Im vierten Durchgang wollten es die Herner noch einmal wissen. Kapitän Michael Runnebaum drehte über Mitte mächtig auf, Zuspieler Stefan Telsemeyer rackerte in der Feldabwehr und bewies mit gelegten Bällen Übersicht. Und plötzlich stand auch der Block endlich diagonal und machte Punkte. Allerdings war dies insgesamt zu wenig, da die Annahme erneut nachließ, Levenig sogar mit der Herausnahme des Libero die Höchststrafe aussprach und sich zudem die Aufschlagfehler häuften. Somit mussten sich die FdG’ler auch gegen den direkten Konkurrenten geschlagen geben.
Wären die Herner nicht so tief im Abstiegssumpf, wäre dies von der Leistung eine Niederlage mit der man leben könnte. Die Mannschaft hat gekämpft, der Wille war deutlich zu erkennen, die Angreifer haben ihre Optionen oftmals genutzt. Doch offensichtlich gelingt es dem Team nicht, die Fehler, insbesondere im Block und in der Feldabwehr, die sich schon durch die gesamte Spielzeit hindurch ziehen, abzustellen. Die Gegner scheinen mehr in der Lage zu sein, die Fehler auszunutzen, als dies die Erste selbst vermag.
„Wir werden weiter daran arbeiten, die Schwächen in Stärken umzuwandeln. Solange wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben, solange werden wir auch darum kämpfen. Ich bin total davon überzeugt, dass diese Mannschaft das Zeug dazu hat und es schafft“, bleibt Levenig optimistisch. Sechs Punkte aus den verbleibenden vier Spielen müssen her. Abgerechnet wird am Ende der Saison, mit Suderwich und Langenberg stehen noch zwei direkte Konkurrenten auf dem Programm. Nächste Woche wartet zunächst Datteln, das die letzten fünf Spiele deutlich verloren hat.
Zudem bleibt abzuwarten, welche Rolle Langenberg noch spielen wird, das bereits zweimal nicht angetreten ist. Das Spiel der Langenberger gegen Grumme I wird nun doch nachgeholt, da die Velberter genügend Atteste vorlegen konnten. Sollte Langenberg ein drittes Mal nicht antreten, würde die Mannschaft vom Spielbetrieb ausgeschlossen und alle ausgetragenen Spiele annulliert. Dann würde die Liga noch einmal neu durchgemischt. Doch darauf sollte die FdG nicht spekulieren, sondern selbst punkten.
FdG: Engel, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Pietsch, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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Landesliga: 14. Spieltag - 30.01.2010 - Herren I
TuS Hattingen - SG FdG Herne 3 - 1 ( 18:25 25:22 25:17 25:14 )
So wird es nichts
Langsam wird es duster für die Landesliga-Herren der FdG Herne. Nach der 1:3-Niederlage gegen TuS Hattingen, die sich damit endgültig aus der Abstiegszone verabschieden, stehen die Herner auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der Leistung von Samstag lässt nicht viel darauf hoffen, dass der Klassenerhalt noch zu schaffen ist.
Dabei begann die FdG wie sie letzte Woche aufgehört hatte. Im ersten Satz war nie zu erahnen, was noch folgen sollte. Aus einer sicheren Annahme heraus zog die Mannschaft ihr Angriffsspiel auf, narrte ein ums andere Mal den Hattinger Block und ließ mit 25:18 nichts anbrennen. Lediglich das nach wie vor schlechte eigene Blockverhalten war zu bemängeln. Dabei wurde in den Auszeiten genau dieses immer wieder angesprochen, doch auf dem Feld war keinerlei Reaktion zu erkennen.
Diese Blockschwäche nutzten die Hattinger in der Folge mehr und mehr aus, während sie sich selbst immer besser auf den stark nachlassenden Herner Angriff einstellten. Im zweiten Durchgang hatte die am Ende ratlose Trainerin Claudia Levenig bereits beim Stand von 3:11 beide Auszeiten genommen. Zwar kämpfte sich die FdG noch einmal heran, machte erstmals in dieser Saison sogar mehr Punkte mit Aufschlägen als sie Fehlangaben produzierte, doch die Aufholjagd kam viel zu spät und war beim 22:25 beendet.
Danach ging nicht mehr viel zusammen. Zu 17 und zu 14 gaben die zunehmend wehrlosen Herner die Sätze ab. Teilweise unmotiviert wirkten die Angriffe, die eigenen Punkte entstammten fast ausnahmslos Hattinger Fehlern. Wen Zuspieler Stefan Telsemeyer auch anspielte, kein Angriff fand ein Loch im gegnerischen Feld. Entweder war das Spiel zu durchsichtig und der Hattinger Block stand parat oder die Angriffe gingen ins Netz bzw. ins Aus. Variables Spiel, mal einen reinlegen, den Gegner ans Laufen bringen - Fehlanzeige. Einzig Libero Matthias Neges zeigte weitestgehend Normalform.
Am kommenden Sonntag steht die vielleicht schon entscheidende Nachholpartie gegen den direkten Konkurrenten SVE Grumme I an, die kampflos wichtige Punkte sammelten. Die ebenfalls im Abstiegskampf befindliche Langenberger SG trat nicht an. Selbst mit einem Sieg bliebe die FdG aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses auf einem Abstiegsplatz, da der dritte Konkurrent SG Suderwich ebenfalls punkten konnte. Sollte am Sonntag gegen die „Erzrivalen“ aus Grumme der bitter nötige Erfolg gelingen, deutet alles auf einen Showdown am letzten Spieltag hin, an dem die momentan letzten vier Mannschaften in der Liga in einer Halle aufeinander treffen. Herne tritt dann gegen Langenberg und Suderwich gegen Grumme an.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Runnebaum, Rupprecht, Telsemeyer
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Landesliga: 13. Spieltag - 23.01.2010 - Herren I
SG FdG Herne - TG RE Schwelm II 1 - 3 ( 23:25 25:23 19:25 23:25 )
Spannender als gedacht
Einen unerwartet spannenden Schlagabtausch lieferte sich die Erstvertretung der FdG Herne gegen den Tabellenzweiten TG RE Schwelm II. Zwar musste sich das im Abstiegstrudel befindliche Team mit 1:3 geschlagen geben, doch das vorrangige Ziel, Konstanz ins Spiel zu bringen, wurde erreicht.
Beide Teams agierten nicht ihren Tabellenpositionen entsprechend. Schwelm spielte nicht wie ein Aufstiegs-, Herne nicht wie ein Abstiegskandidat. Dennoch demonstrierte der Gegner, weshalb er oben mitspielt. Die Herner Schwächen insbesondere im Block und Annahme wurden erkannt und teilweise konsequent ausgenutzt.
Erneut kam Nachwuchsspieler Sven Pietsch über die Mittelposition für den beruflich verhinderten Karsten Schug zum Einsatz. Der noch leicht angeschlagene Kapitän Michael Runnebaum zeigte einmal mehr, wie wichtig er für die Mannschaft ist.
Im ersten Satz lagen die FdG’ler fast beständig in Führung. Geprägt war das Spiel durch viele Fehlangaben auf beiden Seiten. Leider konnte die Führung gegen Ende des Satzes erneut nicht verteidigt werden, so dass der Satz mit 23:35 an Schwelm ging. Das nagte zunächst am ohnehin kaum noch vorhandenen Selbstbewusstsein. Immer wieder konnten sich die Schwelmer gegen den undichten Herner Block durchsetzen und punkten. Bei 4:9 im zweiten Durchgang nahm Trainerin Levenig eine Auszeit, nach der man sich langsam auf 13:13 herankämpfte. Doch dieses Mal hatten die Herner die stärkeren Nerven und variierten das Aufschlag- und Angriffsspiel. Bei 19:18 ging man erstmals in Führung und gab diese nicht mehr ab.
Im dritten Durchgang ließ die Annahme ein wenig nach. Auch die Angriffssicherung – zwei altbekannte Schwächen im Herner Spiel, fehlte bisweilen völlig. Durch kurze Aufschläge brachte Schwelm die Herner ein ums andere Mal aus dem Konzept. Erst den Ansagen in den genommenen Auszeiten folgte Gegenwehr. Leider war der Vorsprung der Schwelmer groß genug, so dass dieser Satz mit 19:25 abgegeben wurde.
Der vierte Durchgang verlief noch einmal spannend. Lange vermisste Aufschlagserien von Runnebaum und Pietsch und Schnellangriffe über alle Positionen hielten das Spiel lange offen. Leider brachte ein Fehlaufschlag beim Matchball für Schwelm die Entscheidung.
Es folgen nun die entscheidenden Partien am kommenden Samstag gegen Hattingen, das sich durch einen 3:2-Sieg gegen Datteln langsam aus dem Abstiegskampf verabschiedet, und vor allem gegen Grumme, das Nachholspiel des 11. Spieltags.
Auf die aufsteigende Form sollte nun für die „Wochen der Wahrheit“ aufgebaut werden. Sollte nicht erneut etwas Unvorhergesehenes passieren, wird Trainerin Levenig auf alle Spieler – bis auf den Langzeitverletzten Volker Schwartz – zurückgreifen können.
FdG: Engel, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Pietsch, Runnebaum, Rupprecht, Telsemeyer
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Landesliga: 12. Spieltag - 16.01.2009 - Herren I
SG FdG Herne - SVE Grumme II 0 - 3 ( 21:25 18:25 23:25 )
Mitten im Abstiegskampf
Mitten im Abstiegskampf befinden sich die Landesliga-Herren der FdG nach der 0:3-Heimpleite gegen die Zweitvertretung aus Grumme. Auch, wenn der Mannschaft die Verletzungs- und Personalsorgen treu bleiben, darf dies nicht als alleiniger Grund für das unkonstante Spiel herhalten.
Ohne Volker Schwartz, der verletzungsbedingt den Rest der Saison ausfällt, den erkrankten Michael Runnebaum und Christoph Heller mussten die Herner in das richtungweisende Spiel in eigener Halle antreten. Dafür kam Nachwuchsspieler Sven Pietsch unverhofft zu seinem ersten Landesliga-Einsatz. Er fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein, machte über Mitte ein gutes Spiel und punktete mehrfach.
Im ersten Satz fehlte nicht viel, der zweite Satz wurde dann lange verschlafen. Zu spät drehte die FdG-Sechs auf. Diesen Schwung nahm man dann mit in den dritten Satz, in dem sich der Block nun auch besser auf die druckvollen Grummer Angriffe eingestellt hatte. Beim Stand von 20:14 sollte doch eigentlich nichts mehr anbrennen. Doch als hätte jemand einen Hebel umgelegt, auf einmal ging nicht mehr viel zusammen. Die Annahme wackelte, so dass kein Spiel mehr aufgezogen werden konnte. Mit 23:25 ging auch der dritte Durchgang verloren.
„Wir dürfen jetzt nur noch nach vorne schauen. Noch haben wir alles selbst in der Hand, die Liga ist eng“, bleibt Trainerin Claudia Levenig optimistisch.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Pietsch, Rupprecht, Schug, Telsemeyer
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 Leider zu selten stand der Block zur rechten Zeit am rechten Ort
 Fügte sich gut ins Team ein: Sven Pietsch
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Landesliga: 10. Spieltag - 12.12.2009 - Herren I
Lüner SV - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:20 21:25 25:10 25:20 )
Enttäuschende Niederlage trotz Einschränkungen
Durch eine vom spielerischen Niveau her unnötige Niederlage gegen den Lüner SV und Siege der direkten Konkurrenz überwintern die Herren der SG FdG Herne unerwartet im Abstiegskampf. Allerdings stand auch diese Partie unter keinem guten Stern, standen erneut drei Spieler angeschlagen auf dem Feld. So musste das Team letztendlich konditionellen Defiziten Tribut zollen.
Im Abschlusstraining am Freitag sah es noch so aus, als würden Zuspieler Stefan Telsemeyer verletzungs- und Mittelblocker Michael Runnebaum krankheitsbedingt ausfallen. Da zudem Christoph Heller nicht zur Verfügung stand, war die Lage bedrohlich. Doch am Samstag Entwarnung sowohl von „Telse“ als auch von „Runne“, vor dem der Gegner hohen Respekt hatte.
In den ersten beiden Durchgängen hatten die FdG’ler den Gegner über weite Strecken gut im Griff. Die Annahme stand äußerst sicher, die Angriffe wurden meist in direkte Punkte verwandelt. Lünen hatte nicht viel entgegenzusetzen. Doch beim 14:11 im ersten Satz kam der erste Einbruch. Neun Punkte in Folge gab man durch mangelndes Durchsetzungsvermögen ab. Damit war der Satz entschieden.
Lünen zeigte durchaus sehenswerte Spielzüge, insbesondere wenn sich Trainer Andreas Josch auf der Zuspielposition einwechselte. Doch es war ganz klar, wenn Herne sein Spiel aufzog, hatte der Gegner keine Chance. Mit dieser Einstellung wurde der zweite Satz zu einer Demonstration der Herner Spielstärke. Libero Matthias Neges zeigte seine bisher beste Saisonleistung und gab seiner Mannschaft zusätzlich Rückhalt. 18:9 lautete der Zwischenstand, ehe einzelne Unkonzentriertheiten zu einem erneuten Einbruch führten. Lünen kam noch einmal auf 23:21 heran, ehe Herne den Sack dieses Mal zu machte.
Der dritte Satz war dann ein Spiegelbild des zweiten. Lünen hatte sich im Block besser auf die Herner Angriffe eingestellt und die FdG’ler reagierten zu selten variabel. Im wahrsten Sinne des Wortes war die Luft raus. 10:25 ging dieser Durchgang verloren.
Der vierte Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen. Doch nun rächten sich Trainingsrückstand, Verletzungen und Erkrankungen der letzten Tage und Wochen, Kondition und Konzentration ließen nach. Nach 20:25 verließen die Spieler und Trainerin mit hängenden Köpfen die Halle.
„Ich bin wirklich enttäuscht, da wir – mal wieder – das bessere Team waren. Wir werden daran arbeiten, Konstanz ins Spiel zu bringen“, ist Trainerin Claudia Levenig sicher, die Rückrunde – bei weniger Verletzungspech – erfolgreich gestalten zu können.
Lünen ist nun bis auf zwei Punkte herangerückt. Da Hattingen überraschend gegen den bisherigen Tabellenführer Schwelm gewann, liegen nun vier Mannschaften mit 8:12 Punkten auf den Rängen fünf bis acht. Aufgrund des schlechten Satzverhältnisses ist Herne momentan auf dem Relegationsplatz. Über Weihnachten können sich alle erholen und auskurieren. Am 9. Januar startet dann das Projekt Aufholjagd gegen den direkten Konkurrenten Grumme I.
FdG: Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 9. Spieltag - 28.11.2009 - Herren I
SG FdG Herne - Langenberger SG 3 - 1 ( 20:25 25:23 25:18 25:22 )
Landesliga-Herren zurück auf der Siegerstraße
Mit einem verdienten 3:1-Sieg gegen Tabellenschlusslicht SG Langenberg haben die Landesliga-Herren der SG FdG Herne ihre Talfahrt beendet und können nun optimistisch in die Rückrunde blicken. Agierten die FdG’ler im ersten Satz noch nervös, fand sich die Mannschaft im weiteren Spielverlauf mehr und mehr zusammen und provozierte beim Gegner durch variables Angriffsspiel zahlreiche Fehler.
Mühsam fand das Team im ersten Durchgang ins Spiel. Die Unsicherheit nach drei klaren Niederlagen in Folge war deutlich zu erkennen. Doch mit den ebenso verunsicherten Langenbergern hatte die Mannschaft wohl den richtigen Gegner zum richtigen Zeitpunkt.
Trainerin Claudia Levenig vertraute zunächst der Sechs aus den vergangenen Spielen, startete demnach mit Christoph Heller auf der Mittelposition und Andreas Rupprecht über Außen. Janus Magdziarz fehlte verletzungsbedingt. Michael Runnebaum war zwar nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder im Kader, hatte aber bisher nur einmal mit der Mannschaft trainieren können.
Es zeigte sich rasch, dass es ein schwieriger Weg werden würde. Der Block hatte sich noch nicht auf die diagonal geschlagenen Angriffe des Gegners eingestellt, ebenso wenig stand der Abwehrriegel. Beim Stand von 6:12 wechselte Levenig Mittelblocker Runnebaum ein, der nun den Block stabilisierte, doch es reichte nicht mehr, um das Blatt noch zu wenden. Zu viele Eigenfehler waren als Hauptursache zu vermerken. Nach 20:25 war der zehnte Satzverlust in Folge Gewissheit.
In der Satzpause ließ Levenig jedoch nicht zu, dass weitere Zweifel aufkamen. Abhaken und nach vorne blicken lautete die Devise. Runnebaum war es dann, der im zweiten Satz gleich zu Beginn mit drei Aufschlägen in Folge drei direkte Punkte erzwang und damit ein wichtiges Zeichen setzte. Der Durchgang verlief ausgeglichen, am Ende behielt die FdG jedoch mit 25:23 knapp die Oberhand.
Der Gewinn des dritten Satzes war nie in Gefahr. Zuspieler Stefan Telsemeyer entschied sich in nahezu jeder Situation für den richtigen, oftmals unerwarteten Pass, um den gegnerischen Block auszuschalten. Häufig hatten die Herner Angreifer freie Bahn. Insbesondere Diagonalangreifer Volker Schwartz dankte es Telsemeyer mit präzise gesetzten und für die Langenberger unerreichbaren Bällen. Durchweg alle konnten sich prima in Szene setzen und Punkte auf ihrer Habeseite verbuchen. Nach 25:18 wähnten sich die Herner nun vorsichtig auf der Siegerstraße.
Doch der vierte Satz wurde noch einmal spannend. Fehlende Verantwortlichkeiten in Abwehr und Sicherung bauten den Tabellenletzten wieder auf. Bis zum 22:22 liefen die FdG’ler immer einem Rückstand hinterher. Durch gutes Block- und Angriffsspiel ließen sie den Abstand jedoch nie zu groß werden. Langenberg verteilte allerdings auch viele vorweihnachtliche Geschenke. Durch zahlreiche, auch ungezwungene, Eigenfehler beraubten sie sich ihrer Chance, den Tiebreak zu erzwingen. Beim Stand von 18:20 nahm Levenig eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt. Langenberg hatte sich da wohl schon aufgeben, nahm selbst im gesamten Satz keine einzige Auszeit in Anspruch und verhalf Herne somit zum verdienten Punktgewinn.
Mit 8:10 Punkten aus der Hinrunde und Platz sechs ist man punktgleich mit Grumme I (5.) und fast im Soll. In der bereits am 12.12. beginnenden Rückrunde will das Team vor allem Stabilität ins Spiel bringen. Mit dem Lüner SV wartet dann ein Gegner, der bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Dennoch dürfen sich die Zuschauer sicher wieder auf ein ebenso packendes Duell wie am ersten Spieltag freuen.
FdG: Heller, Kluge, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 8. Spieltag - 21.11.2009 - Herren I
SG FdG Herne - SV Bayer Wuppertal III 0 - 3 ( 20:25 21:25 19:25 )
Gutes Spiel gegen einen starken Gegner
Erhobenen Hauptes konnten die Landesliga-Herren der SG FdG Herne nach dem verlorenen Heimspiel gegen den SV Bayer Wuppertal III aus der Halle gehen. Zwar sieht die 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten auf den ersten Blick deutlich aus, doch die Sätze waren hart umkämpft.
„Ich bin froh, dass sich meine Mannschaft aus dem Leistungsloch der letzten Wochen herausgekämpft hat. Mit diesem Ergebnis bin ich so zufrieden, wie man nach einer Niederlage sein kann“, zog Trainerin Claudia Levenig am Ende ihr Fazit. Wirklich ärgerlich war sie nur über den Verlauf des zweiten Satzes, der nach 17:14 und 20:17-Führungen doch noch verloren wurde. Mindestens ein Satzgewinn wäre nach dieser massiven Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen verdient gewesen. Auch die Zuschauer in der Halle spendeten am Ende beiden Teams lange Beifall, hatten sie doch ein gutes und abwechslungsreiches Spiel gesehen.
Phasenweise blitzte das Potential, das in der erfahrenen Mannschaft steckt, auf. Das Ziel, ein schnelles Spiel aufzuziehen, konnte viel häufiger umgesetzt werden, als zuletzt. Die Annahme stand sicherer, es wurde gekämpft und gearbeitet. FdG-Zuspieler Stefan Telsemeyer setzte seine Angreifer variabel ein, wodurch Herne das Spiel in jedem Satz lange offen halten konnte.
Im ersten Satz (20:25) waren es vielleicht die fünf Fehlangaben, die am Ende den Unterschied ausmachten. Zwar machte auch der Gegner viele Fehler, dessen junge Spieler manchmal noch ungestüm wirken. Doch gelingt es ihnen in entscheidenden Phasen den Hebel umzulegen, noch mal Gas zu geben und den Gegner mit variablem Kombinationsspiel unter Druck zu setzen.
Libero Matthias Neges war sichtlich froh, nach drei Spielen mit Personalnot als Auswechselspieler auf der Bank wieder seine Aufgaben in Annahme und Abwehr übernehmen zu können. Er dankte es mit einer guten Leistung.
Gegen die flotten und harten Angriffe der Wuppertaler, die mit ihrem schnellen und trickreichen Spiel den Herner Block ein ums andere Mal sprengten, war dann aber auch die Abwehr oftmals machtlos. So entwickelte sich ein Spiel mit wenigen längeren Ballwechseln, was die Gesamtspielzeit von nur 49 Minuten erklärt.
Ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner.
Kommende Woche kehrt Michael Runnebaum nach ausgestandenen Verletzungen ins Training zurück. Er wird dem Blockspiel wieder zu mehr Konstanz verhelfen. Mit ihm ist der Kader seit zwei Monaten erstmals – auch im Training – wieder komplett.
Mit dem Spiel gegen den Tabellenletzten Langenberg kommende Woche in Grumme will die FdG die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis versöhnlich abschließen.
FdG: Heller, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Rupprecht, Schug, Schwartz, Telsemeyer
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 Gut gekämpft und doch verloren |  Mit der gezeigten Leistung hingegen konnte Trainerin Claudia Levenig zufrieden sein |
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Landesliga: 7. Spieltag - 14.11.2009 - Herren I
SG Suderwich - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:14 25:6 25:17 )
Schlimmer geht immer - Sprachlosigkeit trotz personeller Engpässe
Sprachlos zeigte sich FdG-Coach Claudia Levenig nach der beispiellosen Niederlage gegen Ligakonkurrent Suderwich. Die Tendenz zeigt nach der zweiten 0:3-Schlappe binnen einer Woche nach unten. Zum dritten Mal in Folge musste die dezimierte Mannschaft in ungewohnter Besetzung antreten, doch „dies kann nicht als alleiniger Grund für die miserable Leistung in den ersten beiden Sätzen herhalten“, war Levenig sichtlich bedient.
Ohne etatmäßigen Mittelangreifer reiste die FdG nach Suderwich. Michael Runnebaum ist nach wie vor verletzt, und Karsten Schug war beruflich verhindert. So kam erstmals in dieser Saison Neuzugang Christoph Heller zum Einsatz. Die zweite Mitte wurde zunächst erneut von Michael Nedballa besetzt, der ab dem zweiten Durchgang die Position mit Andreas Rupprecht tauschte und auf seiner Stammposition außen als einziger für Punkte im Angriff sorgte.
Wähnte man sich vergangene Woche am Tiefpunkt, wurde man am Samstag eines besseren belehrt. Schlimmer geht immer… Mit 0:5 legte man gleich furios los. Doch der Betrachter dachte sich noch nichts Schlimmes, denn die Mannschaft sollte sich zunächst finden. Christoph Heller machte seine Sache dafür, dass er zum allerersten Mal in einem Punktspiel auf dem Platz stand und auch erst seit zwei Monaten für die Mitte trainiert wird, ordentlich, auch wenn er die erfahrenen Spieler nicht wirklich ersetzen konnte. Suderwich nutzte die Herner Blockschwäche im ersten Satz konsequent über druckvolle Außenangriffe aus.
Nun gut. Abhaken. Der zweite Satz… Über ein 1:9 wurde er sang- und klanglos mit 6:25 abgeschenkt. Zwei Angriffspunkte durch Nedballa, der über Außen eher seine Stärken demonstrieren konnte, und eine gelungene Blockaktion waren als direkte Punkte zu verzeichnen.
In der Satzpause wurden deutliche Worte gesprochen, obwohl alle Beteiligten eigentlich sprachlos wirkten. Selbst über 100 Jahre Volleyballerfahrung, die da geballt auf dem Platz standen, halfen nichts.
Nachdem die Mannschaft in den Sätzen eins und zwei ganze 20 Punkte holen konnte, sah der dritte Durchgang phasenweise wenigstens nach Volleyball aus. Mit 1:0 durch Nedballa, der nun aufdrehte, lag man erstmals im Spiel in Führung. Und sogar der Block war nun manchmal das, was er sein sollte: dicht. Bis zum 13:13 hielten die FdG’ler mit, zeigten plötzlich passable Angriffsvariationen. Doch vor allem durch die schwache Annahme kam zu selten ein Angriffsaufbau zustande.
Kommende Woche ist die starke Drittvertretung von Bayer Wuppertal zu Gast. Zurückkehren in den Kader werden dann André Kluge und vermutlich Karsten Schug.
FdG: Heller, Magdziarz, Nedballa, Neges, Rupprecht, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 6. Spieltag - 07.11.2009 - Herren I
DJK Eintracht Datteln - SG FdG Herne 3 - 0 ( 25:18 25:13 25:14 )
Saft- und Kraftlos liefert die 1. Herren schlechteste Saisonleistung ab
An einem Tag, an dem nicht viel zusammenlief, trafen die Herren der FdG Herne auf einen starken Gegner. Beim 0:3 gegen die Eintracht aus Datteln zeigte das Team 49 Minuten lang die schlechteste Saisonleistung und holte im gesamten Spiel lediglich 45 Punkte.
Die FdG’ler mussten erneut ersatzgeschwächt und in personeller Unterbesetzung antreten. Michael Nedballa, etatmäßig Außenangreifer, vertrat erneut den verletzten Michael Runnebaum, der zum Anfeuern gekommen war, Libero Matthias Neges nahm als Auswechselspieler auf der Bank Platz. Das kann jedoch keine Erklärung für die geschlossene Mannschaftsleistung sein. Denn in gleicher Besetzung war man letzte Woche gegen Hattingen ganz anders aufgetreten. Zudem hatte Hattingen zuvor mit einem unerwarteten Sieg gegen die Zweitvertretung aus Grumme den Boden für den Anschluss an das obere Tabellendrittel bereitet. Doch es gibt Tage, an denen man vielleicht besser im Bett geblieben wäre…
Saft- und Kraftlos wirkten die Spieler fast während des gesamten Spielverlaufs. Erst beim 8:11 im ersten Satz gelang der erste direkte Punkt durch einen Angriff. Das schien die FdG’ler zunächst wachzurütteln. Doch nach 13:13 drehte der Gegner weiter auf und konnte sich, wie im weiteren Spielverlauf, immer wieder mit schnellen und druckvollen Angriffen durchsetzen. Zudem machten die Dattelner mit ihren Aufschlägen den Druck, den sich Herne eigentlich selbst vorgenommen hatte. Mit 18:25 war man noch gut bedient.
Ein kurzes Aufbäumen zu Beginn des zweiten Satzes, als die Levenig-Truppe mit 4:1 führte, wurde durch sechs Punktverluste in Folge gleich wieder im Keim erstickt.
Auch im dritten Durchgang setzte sich Datteln Mitte des Satzes ab, und Herne war spielerisch nicht in der Verfassung, etwas entgegenzusetzen. Die Zahl der direkt erzielten Punkte liegt im einstelligen Bereich. Es war kaum etwas vom variantenreichen Spiel der Vorwoche zu sehen.
„Die Mannschaft war im Vergleich zu letzter Woche wie ausgewechselt. Nur wenige Fehler zu machen reicht gegen einen solch gut aufgelegten Gegner nicht aus“, war Trainerin Claudia Levenig vom Gesamteindruck enttäuscht.
Kommenden Samstag geht’s zum Gastspiel nach Suderwich. Dort erwartet Levenig wieder ein anderes Auftreten, auch wenn personell noch einmal Umstellungen zu erwarten sind.
FdG: Magdziarz, Nedballa, Neges, Rupprecht, Schug, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 5. Spieltag - 31.10.2009 - Herren I
SG FdG Herne - TuS Hattingen 3 - 2 ( 25:19 25:18 18:25 18:25 15:10 )
Mit geschlossener Mannschaftsleistung zun verdienten Sieg
Mit einer starken kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die SG FdG Herne zwei wichtige Punkte im Spiel gegen die weiterhin sieglose TuS Hattingen. 3:2 lautete nach 90 Minuten der verdiente Lohn gegen einen phasenweise stark aufspielenden Gegner.
Mit Michael Runnebaum (verletzt, fällt vermutlich die restliche Hinrunde aus), André Kluge (Urlaub), Stefan Schulte-Ladbeck und Christoph Heller (beide beruflich verhindert) fehlten vier Spieler, so dass Trainerin Claudia Levenig die Mannschaft umstellen musste. Außenangreifer Michael Nedballa wechselte auf die Mittelposition, Matthias Neges ließ sein Liberotrikot zuhause und stand als siebter Spieler zur Verfügung. Beide gingen zudem leicht angeschlagen ins Spiel.
Das Team brauchte denn auch einige Bälle, um sich zu finden. Doch dann kam die Mannschaft über Kampf und unbändigen Willen ins Spiel und dominierte die ersten beiden Durchgänge trotz einiger Abstimmungsprobleme weitestgehend. Außenangreifer Andreas Rupprecht setzte vor allem im zweiten Satz Akzente im Angriff und brachte zudem mit kurzen Aufschlägen den Gegner in Nöte. Karsten Schug und Volker Schwartz konnten mit druckvollen Hinterfeldangriffen punkten.
Als dann der dritte Satz mit einer 3:0-Führung begann, der Gegner entnervt eine Auszeit nahm, freuten sich alle schon auf einen glatten Sieg. Doch auf einmal war der Faden, wie schon so oft in der Saison, gerissen. Fehlende Absprachen in der Annahme und dadurch entstehende Mängel im Spielaufbau machten den Gegner stark. Der konnte sich nun zudem steigern und sich mit einigen guten Angriffen gegen den löcherigen Herner Block durchsetzen. Aus dem frühen Rückstand wurde rasch eine 16:10-Führung. Mit jeweils 25:18 gingen die Sätze drei und vier verdient an den Gast.
Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Die bisherigen zwei Fünfsatz-Matches gingen einmal zugunsten der Levenig-Truppe aus und einmal verloren. Doch dieses Mal rüttelte der entscheidende Satz die Herner noch einmal wach. Die FdG’ler besannen sich wieder auf ihre Stärken und übernahmen noch einmal die Initiative. Vor allem Außenangreifer Janus Magdziarz und Diagonalspieler Volker Schwartz machten nun die wichtigen Punkte. Beim Stand von 12:9 war der Widerstand des Gegners gebrochen. Die „alten Hasen“ punkteten nicht zuletzt aufgrund ihrer größeren Erfahrung und Routine.
„Dafür, dass die Vorbereitung alles andere als optimal verlaufen ist, hat die Mannschaft alles in allem ein gutes Spiel gezeigt. Darauf lässt sich für das nächste Spiel aufbauen, in dem wir uns in jedem Fall noch steigern werden“, resümiert Levenig mit Ausblick auf den kommenden Gegner DJK Eintracht Datteln. Überzeugt hat sie die geschlossene Mannschaftsleistung. „Alle haben füreinander und um jeden Ball gekämpft. Das ist zwar nicht immer ein schön anzusehendes Spiel, zeugt aber von Teamgeist. Und der war heute das Entscheidende.“
FdG: Magdziarz, Nedballa, Neges, Rupprecht, Schug, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 4. Spieltag - 10.10.2009 - Herren I
TG RE Schwelm II - SG FdG Herne 3 - 1 ( 25:22 20:25 25:22 25:15 )
Undiszipliniertheiten kosten den Sieg
Nach der 1:3-Niederlage gegen der Spitzenreiter TG RE Schwelm II in Hattingen haben die FdG-Herren den Anschluss an die Tabellenspitze zunächst verloren. In einem teilweise hochklassigen und spannenden Spiel gaben die Herner wieder einmal durch individuelle Undiszipliniertheiten das Spiel selbst aus der Hand.
„Bisher hätten wir jeden Gegner schlagen können. Doch wir vermasseln es immer wieder selbst.“ Treffender als Libero Matthias „Summi“ Neges hätte es keiner ausdrücken können.
Zwar hatte die Levenig-Truppe Respekt vor dem starken Gegner, dennoch hatte sich das Team in den zwei Wochen vorher gut vorbereitet. Alle Mann waren an Bord, und so stand einem spannenden Schlagabtausch nichts im Wege.
Im ersten Satz war davon allerdings noch nicht viel zu sehen. Die FdG’ler agierten äußerst nervös und unglücklich, schnell lag das Team mit 2:7 zurück. Doch auch die Schwelmer Reserve machte Fehler und nutzte die Unsicherheit der Herner – zum Glück – nicht aus, so dass vor allem durch schnelle Angriffe über die Mitte der Rückstand nach und nach aufgeholt wurde. Langsam aber sicher kam man in Fahrt. Selbst ein unglücklicher Zusammenprall beim Stand von 16:19 zwischen Libero Neges und Kapitän Michael Nedballa, nach dem Neges mit einer Platzwunde am Kinn vom Feld und ins Krankenhaus musste, steckten die Jungs gut weg und kämpften sich zu einem 20:20 und 22:22. Ein Fehlaufschlag von André Kluge brachte dann die Entscheidung zugunsten der Schwelmer.
Doch nun waren die Herner im Spiel. Der zweite Satz zeigte, wozu das Team fähig ist. Trotz insgesamt sieben Aufschlagfehlern bestand zu keiner Zeit Gefahr. Nedballa brachte seine Mannschaft durch eine tolle Aufschlagserie mit 10:4 in Front. Über 19:12 gewann man den Satz schließlich sicher mit 25:20.
Auch im dritten Satz wurde auf beiden Seiten des Netzes erstklassiges Volleyball gezeigt. Schwelm demonstrierte, weshalb man an der Tabellenspitze steht, Herne hielt bis zum 15:18 dagegen. Dann schlichen sich plötzlich bekannte Schwächen in allen Bereichen ein. Die Annahme stand nicht mehr, entsprechend litt das Zuspiel und auch die Angreifer vermochten keine Akzente mehr zu setzen. Zwar ging die Levenig-Mannschaft nochmal mit 21:20 in Führung, doch dieses Mal nahmen die Ennepetaler die Geschenke an und entschieden den Satz mit 25:22 für sich.
Im vierten Satz mussten die FdG’ler zwar immer einem kleinen Rückstand hinterherlaufen, sie kämpften sich aber auch immer wieder heran. Bis, ja bis für einige Spieler wieder einmal andere Dinge wichtiger schienen, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Unerklärlicherweise und völlig unnötig wurde der Schiedsrichter derart provoziert, dass eigentlich eine rote Karte fällig gewesen wäre. Unschöne Verbalattacken spielten sich zwischen den Hernern auf dem Platz, in der notgedrungen von Trainerin Claudia Levenig genommenen Auszeit und auch nach dem Spiel ab, so dass selbst nach Abpfiff die Gefahr einer Sanktion bestand. Das Spiel war damit gelaufen, die Konzentration bei allen weg. Auch Levenig gelang es nicht, noch einmal für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Ganze vier Punkte wurden nach dem unnötigen Aufreger noch geholt. Mit 15:25 ging der Durchgang deutlich und damit das Spiel verdient an den Gegner, der im letzten Drittel des Satzes zudem spielerisch aufdrehte. Starken Angaben durch den Linkshänder Lange und Schnellangriffen über Kopf und Mitte hatte Herne nichts mehr entgegenzusetzen.
„Es kann aus meiner Sicht nicht sein, dass wir nun zum dritten Mal ein Spiel aufgrund dieser Undiszipliniertheiten fast oder ganz herschenken. Dieses Mal war der Ärger nicht einmal berechtigt. Und selbst wenn, erwarte ich von jedem Spieler, dass er das rasch abhaken und sich wieder auf sein Spiel konzentrieren kann.“ Eine klare Forderung von Levenig an ihre Mannschaft. In den kommenden drei Wochen bis zum nächsten Spiel gegen die bisher sieglosen Hattinger bleibt genügend Zeit, um auch diese Dinge zu trainieren.
„Es ist wirklich ärgerlich. Zwischenzeitlich hat meine Mannschaft erstmals über einen längeren Zeitraum das Volleyball gespielt, wie wir es uns vorstellen. Spielerisch ist das Team auf einem guten Weg. Der zweite Satz war nahezu perfekt“, war Levenig mit dem Spiel an sich zufrieden. So freut sich auch der Schwelmer Trainer bereits auf ein spannendes Rückspiel.
FdG: Heller, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Schulte-Ladbeck, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 3. Spieltag - 26.09.2009 - Herren I
SVE Grumme II - SG FdG Herne 3 - 2 ( 24:26 25:22 24:26 25:15 15:7 )
Höhen und Tiefen
"Gegen Grumme tun wir uns immer schwer" - gesagt, getan, zumal die Erste ohne Mittelblocker Karsten Schug und Libero Matthias Neges gegen die Bochumer Reserve antreten musste. Dabei fing doch alles gut an. Der erste Satz verlief ausgeglichen, der Herner Block stand sicher und die Angriffe trafen häufig ins Ziel. Zwar musst die FdG vier Satzbälle abwehren, dies gelang aber durch risikofreudige Aufschläge von Michael Runnebaum eindrucksvoll. Den ersten eigenen Satzball konnten die Herner gleich verwandeln.
Auch der zweite Durchgang verlief zunächst ausgeglichen. Der Herner Angriff spielte variabel und druckvoll und konnte somit die Vorgaben von Trainerin Claudia Levenig umsetzen. Doch wie so oft, wurde plötzlich die Handbremse angezogen, sich mehr mit dem Schiedsgericht auseinandergesetzt, als sich auf das eigene Spiel und die eigenen Stärken zu konzentrieren. Zudem verletzte sich Stefan Schulte-Ladbeck, der auf der ungeliebten Mittelposition antreten musste, an der Wade und blieb nach dem verlorenen zweiten Satz zunächst draußen.
Im dritten Satz musste aufgrund der Verletzung von Schulte-Ladbeck Außenangreifer Michael Nedballa über Mitte gehen, Andreas Rupprecht und Janus Magdziarz, beide zuvor schon eingesetzt, spielten außen. Rupprecht kam nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel. Die Grummer hatten ihn als vermeintlichen Unsicherheitsfaktor in der Annahme ausgeguckt, doch genau die Tatsache, dass viele Bälle auf ihn kamen, machten ihn nach und nach sicherer. Kapitän Nedballa zeigte seine Vielseitigkeit und konnte auch über Mitte punkten, auch wenn die Abstimmung mit Zuspieler Stefan Telsemeyer selbstverständlich nicht immer passen konnte. So liefen die FdG'ler lange einem Rückstand hinterher, mussten wiederum einen Satzball abwehren, um dann nach einer umstrittenen, aus Herner Sicht lange überfälligen, Schiedsrichterentscheidung zu Ungunsten des Grummer Zuspielers den Satz erneut zu drehen.
Doch auch diesen psychologischen Vorteil konnte die Mannschaft nicht nutzen. Die Luft war raus. Schnell erspielten sich die Grummer durch starke Angriffe über Außen einen Punktevorsprung. Allerdings hatte die Erste auch kaum noch eine Antwort parat. Weder der Block noch die Abwehr hatten ein Mittel, und auch der Angriff erlahmte erneut. Beim Stand von 15:19 stellte das Team das Spiel ein und die letzten sechs Punkte gingen an Grumme.
Im fünften Satz meldete sich Schulte-Ladbeck zurück, so dass Nedballa wieder außen angreifen konnte. Doch war kein Aufbäumen zu erkennen, keine Kraft mehr und auch kein Wille noch einmal einen Rückstand aufzuholen. Durch Annahmefehler und Fehler im Angriff lag Herne schnell 0:5 zurück. Die Seiten wurden beim Stand von 2:8 gewechselt. Auch die erneute Hereinnahme von Joschi Magdziarz brachte nichts mehr.
Nun hat die Mannschaft zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel gegen den neuen Spitzenreiter aus Schwelm, ein starker Gegner, an den bekannten Schwächen zu arbeiten und die aufgetretenen Blessuren auszuheilen. |
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Landesliga: 2. Spieltag - 19.09.2009 - Herren I
SVE Grumme I - SG FdG Herne 2 - 3 ( 14:25 25:16 25:18 19:25 12:15 )
Zittersieg gegen SVE Grumme I
Eine äußerst durchwachsene Leistung boten die FdG-Herren gegen die Erstvertretung des SVE Grumme bei ihrem 3:2-Sieg am Samstagabend in Wuppertal, obwohl sie mit dem kompletten Kader anreisen konnten. Bei Mittelblocker Karsten Schug wirkte der grippale Infekt der Vorwoche noch nach. Zwar machte er wenig Fehler, konnte sich aber eben vorne auch nicht wirklich durchsetzen. Nachdem im ersten Satz bei Grumme nicht viel zusammenlief und bei Herne alles klappte, war sich das Team mit dem 25:14 wohl zu sicher. Der Herner Block konnte kaum überwunden werden und die Angriffe wurden zielsicher placiert.
Doch in den beiden folgenden Durchgängen brachte die Levenig-Sechs den Gegner durch ihre eigene Angriffsschwäche und schlechtes Stellungsspiel im Block ins Spiel. Die Annahme kam kaum noch ans Netz, und selbst wenn, konnte sich der Angriff auf keiner Position durchsetzen. Zudem ließen die Männer nach zwei, drei missratenen Aktionen zu sehr die Köpfe hängen, jeder verließ sich auf den anderen. Auch die Hereinnahme von Andreas „Ruppi“ Rupprecht und André Kluge half zunächst nicht. Grumme hatte sich allerdings auch gefunden, stellte einen starken Doppelblock und konnte nun selbst über Schnellangriffe Druck aufbauen. Die Sätze zwei und drei gingen verdient zu 18 und 16 verloren.
Im vierten Satz besannen sich die FdG’ler wieder darauf, selbst das Spiel in die Hand zu nehmen und kämpfte sich zurück ins Spiel. Joschi Magdziarz brachte durch seine Routine Ruhe ins Team, und Zuspieler Stefan Telsemeyer rüttelte seine Teamkollegen verbal noch mal wach. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit gelungenen Angriffen auf beiden Seiten, bis sich Herne mit 16:13 einen Vorteil erspielte, den es nicht mehr abgab (25:19). Nachdem auch die Annahme wieder ans Netz kam, konnte vor allem Mittelangreifer Michael Runnebaum, durch Zuspieler Stefan Telsemeyer brillant in Szene gesetzt, mit fast jedem Ball punkten und wurde somit auch im Tiebreak zum entscheidenden Mann auf dem Feld. 15:12 endete der letzte Durchgang, in dem allerdings die Grummer Annahme mächtig schwächelte.
„Ein glücklicher Sieg, den sich die Mannschaft hart erarbeitet hat“, resümierte Trainer Claudia Levenig im Anschluss an die Partie. „Positiv ist, dass es den Jungs gelungen ist, das fast schon verloren geglaubte Spiel mit Siegeswillen und Mannschaftsgeist noch mal zu drehen. Es hat sich erneut gezeigt, wie wichtig es ist, selbst das Spiel zu machen und den Gegner ständig unter Druck zu setzen.“
FdG: Heller, Kluge, Magdziarz, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Schulte-Ladbeck, Schwartz, Telsemeyer
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Landesliga: 1. Spieltag - 12.09.2009 - Herren I
SG FdG Herne - SV Lünen 3 - 1 ( 21:25 25:23 25:22 25:23 )
Hart umkämpft, aber verdient
Ein gelungener, aber hart umkämpfter Auftakt in die Landesliga-Saison glückte den Herren der FdG Herne gegen den erwartet starken Gegner SV Lünen in eigener Halle. Zwar konnte die Mannschaft den Vorjahresdritten mit 3:1 bezwingen, nur drei Punkte Unterschied in der Gesamtbilanz zeigen auf, wie knapp die Partie war.
Im ersten Satz konnten die FdG’ler ihre 10:6 und 14:10-Führung nicht halten. Durch eigene Fehler wurden die Lüner ins Spiel gebracht und glichen zum 16:16 aus. Durch eine sichere Annahme erspielten sich die Herner dann erneute Vorteile, doch wieder konnten sich die Angreifer nicht entscheidend durchsetzen, und so ging der erste Durchgang mit 21:25 verloren.
Der 2. Satz verlief lange Zeit ausgeglichen. Nachdem die Mittelangreifer Michael Runnebaum und Karsten Schug endlich mit ihren Schnellangriffen ins Spiel gefunden hatten, konnten die FdG’ler bis zur Satzmitte immer eine leichte Führung behaupten. Mit der Hereinnahme von Spielertrainer Andreas Josch auf der Zuspielposition erhöhte Lünen ebenfalls das Tempo und drehte den Spieß erneut um. Beim Stand von 17:21 schien auch dieser Satz bereits verloren, doch besannen sich die Männer um Kapitän Michael Nedballa noch einmal auf ihre eigenen Stärken im Angriff, und dieses Mal hatten sie den längeren Atem. 25:23 hieß es am Ende.
Im dritten Satz starteten die Herner stark und erspielten sich rasch über 4:0, 6:1 und 9:4 eine komfortable Führung, die sie bis zum 25:22 auch nicht mehr hergaben.
Der vierte Satz wurde wiederum von Lünen lange Zeit dominiert. Nach anfänglich ausgeglichenem Verlauf konnten sich die Gäste langsam aber stetig absetzen. 20:16 und 22:19 reichten jedoch nicht aus. Durch einen guten Block und druckvolle Aufschläge drehten die Herner den Satz erneut und bejubelten mit 25:23 den verdienten Sieg.
Insgesamt zufrieden zeigte sich Trainerin Claudia Levenig nach der Partie. Die zwischenzeitlichen Konzentrationsschwächen in Annahme und Angriff gilt es nun in den nächsten Wochen zu beheben.
FdG: Heller, Kluge, Nedballa, Neges, Runnebaum, Rupprecht, Schug, Schulte-Ladbeck, Schwartz, Telsemeyer
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 Michael Runnebaum setzte Akzente im Angriff
 Alles hört auf ihr Kommando: "Ansprache" der neuen Trainerin Claudia Levenig in der Auszeit
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