Ruhrolympiade 2008 - Teil I |
in Duisburg |
Hernes Volleyballerinnen holen Gold im Sand und in der Halle!
- Beachvolleyball
Obwohl die Auslosung vor Beginn des Turniers das Schlimmste befürchten ließ, hieß es am Ende: „Gold für Herne“.
Bereits in der Auftaktbegegnung trafen Jenny Heisel und Julia Röchner auf die hoch favorisierten Titelverteidiger aus Essen, die sie aber in einem hart umkämpften Match mit 2:0 bezwingen konnten. Das Ergebnis täuscht allerdings über den Spielverlauf hinweg, denn beide Sätze wurden erst in Verlängerungen entschieden. Hiernach warteten die für Bochum gestarteten FdG-Mannschaftskameradinnen Melina Aven und Alex Friedrich auf der anderen Netzseite und auch dieses Spiel verbuchten Heisel/Röchner mit 2:0 für sich. Sowohl Essen als auch Bochum mussten damit in die „Looser-Runde“, konnten sich hier aber problemlos durchsetzen. Damit traf Herne im Halbfinale erneut auf Bochum und nach einem weiteren 2:0 kam es zur Neuauflage des Eröffnungsspiels, welches diesmal deutlicher zugunsten der Hernerinnen ausging. Gold in der Einzelwertung war damit eingefahren.
In der Städtewertung hingegen hatte Essen die Nase vorn, denn deren Jungs hatten Gold geholt. Allerdings reichte der neunte Rang der männlichen Herner Jugend für Platz 2 in der Gesamtwertung. 15 von 16 möglichen Punkten gingen damit an Herne.
Da nicht alle Städte antraten, war es Herne vergönnt, auch eine weibliche Zweitvertretung ins Rennen zu schicken. Mit Jana Kruska und Isabelle Zwingmann war dieses Team zwar auch hochkarätig besetzt, jedoch hatten beide noch niemals zusammen gebeacht. Von der gezeigten Leistung her hätten sie durchaus einen der vorderen Plätze verdient gehabt, aber Fortuna war an diesem Tag leider auch nicht auf ihrer Seite. Sie mussten gleich im ersten Spiel gegen ihre starken Mannschaftskameradinnen aus Bochum antreten und trafen in der Looser-Runde sodann auf die von ihrer eigenen Erstvertretung dorthin geschickten Favoriten aus Essen. Das vorzeitige Aus hatte allerdings keinerlei Einfluss auf das Ergebnis, da ohnehin nur das besser platzierte Team gewertet wird.
- Volleyball in der Halle
Wie zuvor im Sand war auch in der Halle der erste Gegner gleich der schwerste. Erst im Tiebreak konnte der Kreis Unna, der im Wesentlichen mit Regionalligaaufsteiger TV Werne angetreten war, niedergerungen werden. Danach gab’s kein Halten mehr für die jungen FdG-lerinnen. Erst wurde Ausrichter Duisburg mit 2:0 (50:23) aus dem Weg geräumt und im Viertelfinale Düsseldorf (50:16), um sich im Halbfinale souverän gegen den Kreis Wesel ebenfalls mit 2:0 (50:30) durchzusetzen.
Unna hatte aufgrund der Niederlage im Auftaktspiel zwar den schwereren Gang ins Finale, konnte auf dem Weg dahin unter anderem aber den Tiebreak gegen den Vorjahreszweiten Essen gewinnen und im Halbfinale Bochum mit 2:0 schlagen. So hieß es am Ende erneut Herne:Unna und diesmal ließ die Zwingmann-Truppe nichts anbrennen. Nach einer absolut souveränen Leistung, flexiblem Angriffsspiel und der bekannt starken Herner Abwehr musste sich Unna mit 25:20 und 25:18 in zwei Sätzen geschlagen geben.
Die Jungen erreichten Platz neun. Insgesamt haben die FdG-Volleyballer im Sand und in der Halle damit 39 Punkte dem Herner Konto gut bringen können.
Unten seht Ihr die Bilder vom Event in Duisburg ...